1086PS Systemleistung! Den RS6 gibt es auch als Hybrid: Abt RS6-E

Anhand des voll fahrbereiten Prototyps Abt RS6-E gibt Abt Sportsline einen aufregenden Ausblick auf die Zukunft des Tunings. Der weltgrößte Veredler für Fahrzeuge von Audi und VW demonstriert, wie sich das Beste aus zwei Welten zusammenbringen lässt.

Die Leistungsdaten beeindrucken – und das schon auf dem Datenblatt

Der Verbrenner alleine leistet 730 PS. Die Differenz zum 560 PS starken Serientriebwerk erklären das selbst entwickelte Abt Engine Control (AEC) Steuergerät und eine modifizierte Abgasanlage. Dieses Paket ist bereits für jeden RS6 als Abt Power R Paket erhältlich. Der Prototyp hat jedoch mehr zu bieten. Möchte der Fahrer das Maximum Beschleunigung, so lässt sich oberhalb von 100 km/h auch die E-Power nutzen: Beim Druck auf den „Magic Button“ werden für kurze Zeit zusätzlich 288 PS und 317 Nm zusätzliches Drehmoment frei. Insgesamt ergibt dies eine Systemleistung von 1.018 PS und 1.291 Nm. Da die Zusatzpower nur bei Bedarf zugeschaltet wird, reicht eine kompakte Batterie mit einer Kapazität von 13,6 kWh aus.

Neben der Leistung muss auch die Optik stimmen

Die Folierung erinnert an das Design von Leiterplatinen. Dieses spiegeln auch die AERO-Ringe wider, welche die 21 Zoll großen Felgen vom Typ Abt Sport GR als Besonderheit zieren. Das Aerodynamik-Paket, das der Tuner für den normalen Audi RS6 anbietet, fehlt natürlich ebenso wenig. Verbaut werden Frontlippe, Frontschürzenaufsätze, Spiegelkappen, Radhausentlüftungen, Seitenschweller- und Heckschürzenaufsätze nebst Heckspoiler. Ein H&R-Gewindefahrwerk sorgt für die standesgemäße Tieferlegung – so bleiben selbst 1.018 PS stets kontrollierbar.

Und so fährt sich der schnellste RS6-Hybrid der Welt

Die Ideen stammen aus einer eigenen Abteilung

Impulse erhielt der Tuner von seiner eigenen Abteilung für Elektromobilität – ABT e-Line- und aus dem Motorsport. Dort kümmert sich das Unternehmen unter anderem um den Einsatz der Formel-E-Fahrzeuge für Audi. Der Prototyp RS6-E greift dem im Tuning-Sektor erwarteten Wandel vor, der durch die zunehmende Verbreitung von Hybridfahrzeugen und alternativen Antrieben kommen könnte.