Durchbruch bei Redox-Flow-Batterien

Forscher haben einen Durchbruch bei der Herstellung der Redox-Flow-Batterien erzielt.

Die neu entwickelte Membran macht die Herstellung dieser Batterien deutlich billiger und verbessert ihre Lebensdauer. In den Redox-Flow-Batterien läßt sich Strom, wie Benzin oder Heizöl, speichern. In einem der beiden Tanks befindet sich eine mit Elektronen gespeicherte Flüssigkeit, im anderen fehlt diese. Die Flüssigkeiten fließen im Reaktionszeitraum aneinander vorbei, getrennt durch eine Membran. Beim Aufladen der Batterie wird die Flüssigkeit angereichert, beim Entladen verliert diese Elektronen, welche dann als Strom in einen äußeren Verbraucher fließen. Der Reaktionsraum ist relativ klein und die Kapazität des Speichers hängt weitgehend von der Größe der Tanks ab. Die Membran besteht aus einem Kunststoff der AquaPIM-Klasse. Die Materialien dazu bestehen aus Zink, Wasser und Eisen.

Heutige Redox-Flow-Batterien basieren auf alkalischen Elektrolyten-Lösungen. Die Membranen seien jedoch auf saure Umgebungen zugeschnitten, die auch in herkömmlichen Brennstoffzellen verwendet werden. Daher sind sie nicht besonders langlebig. Bei den Kosten fallen pro Membran ca. 15 – 20 Prozent der Batteriekosten an, das können um die 300 Doller sein.

Die Forscher am Lawrence Berkeley National Laboratory entdeckten, dass eine Dotierung der Membran mit exotischen Chemikalien aus der Gruppe der Amidoxime den Austausch von Ionen zwischen den Flüssigkeiten massiv beschleunigt. Kombiniert mit AquaPIM entstand eine langlebigere und billigere Membran.

https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/photovoltaik/stromspeicher/redox-flow-batterie.html

 

Schlagwörter: