Ennstal Classic – Die Speed-Show

Am 26. und 27. 7. Findet im Rahmen der Ennstal Classic die Speed-Show statt. Freitag, 26. Juli am Alpenflugplatz Niederöblarn, Samstag, 27. Juli beim „Porsche Design Grand-Prix“ in Gröbming. Hier einige Highlights

Abarth-Festival

Rudi Roubinek

Es ist heuer 70 Jahre her, dass Karl «Carlo» Abarth 1949 in Turin seine Firma gründete. Namhafte Abarth-Enthusiasten sorgen mit ihren Autos für eine Hommage an den legendären Österreicher. Die Scuderia Velsecco setzt zwei Wagen ein: Rudi Roubinek fährt einen Fiat-Abarth 2000. Bei dem 170 PS starken Formula 2000 Monoposto handelt es sich um den allerletzten Rennwagen an dem Carlo Abarth 1979 noch wesentlich mitgearbeitet hat. Franz Steinbacher sitzt im Cockpit eines Abarth 1600 SP mit 170 PS aus dem Jahre 1967. Aus der Collection Möll kommt der 365 PS starke Abarth 3000 V-8 Sport Spider Prototyp.

Arturo Merzario

Star des Abarth Festival ist Arturo Merzario. Er fuhr 57 Formel 1-Rennen auf Ferrari, Williams, March, Wolf und seinem Grand Prix-Eigenbau, er gilt als Lebensretter von Niki Lauda bei seinem Feuerunfall Als Abarth Werks-Pilot holte er zahlreiche Siege. Bei der Speed-Show pilotiert er einen Abarth 2000 aus der Sammlung Alfred Jodl, der sich selbst ins Cockpit eines Abarth 1300 OT aus dem Jahre 1965 klemmt.

Egon Hofer auf Ferrari

Als Egon Hofer aus Salzburg 1970 im Behamberg-Rennen den Ferrari 206 S Spyder (Baujahr 1966) zündete, hatte der Rennsportwagen bereits eine lange Erfolgsliste unter Erstbesitzer Edoardo Lualdi aufzuweisen. Als Hofer den Wagen im Herbst 1969 erwarb, ließ er ihn von Piero Drogo mit der originalen und im Ferrari Werk gekauften Karosserie des Ferrari 212E Montagna einkleiden. Neuerdings bekam der Bolide einen Zweiliter-Ferrari-V6-Einspritzmotor aus der Formel 2. Mit dem Ferrari 212E/206S ist Egon Hofer bei Oldtimer-Rennen in Europa ein gern gesehener Gast.

GT Boliden

Rudolf Humer ist Chef der ECE European City Estates AG mit Sitz in der Hinterbrühl bei Wien. Er ist ein großer Automobil-Liebhaber, der seit Jahren bei der Ennstal-Classic am Start steht. Heuer nannte er für die Speed-Show seinen Ferrari Daytona 365 Spyder, Baujahr 1972. Mit 4,4 Litern Hubraum gibt der V12 348 PS ab. Co-Pilot ist Peter Moll. Philipp Stalzer sitzt in einem immer wertvoller gewordenen Porsche 911 mit 2,7 Liter Motor aus dem Jahre 1973.

Formel 1 und Formel 5000

Peter Schleifer, ein hochkarätiger Hobby-Racer, stellt seinen 500 PS starken March Formel 5000 in die Auslage. Der March 725 Formel 5000 basierte auf dem bis auf den Motor baugleichen March 721 Formel 1, wie ihn auch Niki Lauda damals fuhr. Rudi Raml aus Altenberg bei Linz bringt eine Attraktion zur Speed-Show. Jenen Wolf-Cosworth WR8 Formel 1-Rennwagen, wie er 1979 von Keke Rosberg gefahren wurde. Etwas weniger PS – nämlich 110 – hat der Tiga Formel Ford Rennwagen aus dem Jahre 1976 von Franz Hülmbauer.

Schlagwörter: ,