Expansionsturbo – neue OMODA-Standorte in Österreich

Expansionsturbo – neue OMODA-Standorte in Österreich – Die noch jungen Automarken OMODA und JAECOO treiben ihren Marktausbau in Österreich weiter voran. Nur wenige Monate nach dem offiziellen Marktstart wächst das Händlernetz deutlich: Fünf neue Partnerbetriebe schließen sich dem Vertriebsnetz an und sorgen für zusätzliche Präsenz in mehreren Bundesländern. Damit erhöht sich die Zahl der österreichischen Schauräume auf insgesamt 29 Standorte, die sowohl Verkauf als auch Service anbieten.

Der Ausbau ist Teil einer klar definierten Wachstumsstrategie der Marken, die vom Importeur Colmobil in Österreich vertreten werden. Ziel ist es, das Vertriebsnetz möglichst schnell flächendeckend aufzubauen und damit Kunden in allen Regionen kurze Wege zu Beratung, Probefahrt und Service zu ermöglichen.

Neue Händlerstandorte in drei Bundesländern

Mit den jüngsten Erweiterungen kommen fünf neue Partnerbetriebe hinzu, die das bestehende Netzwerk regional verdichten. Besonders bemerkenswert ist der Einstieg des Autohauses Sonnleitner in Salzburg, das künftig den ersten Standort der Marke im Bundesland Salzburg betreibt. Weitere neue Partner sind Auto Dohr in Wolfsberg (Kärnten), das Autohaus Ornig in Wagna (Steiermark), das Autohaus Damisch in Graz (Steiermark) und die Firma Autohaus Raith in Weißenbach bei Liezen (Steiermark).

Gerade die Steiermark erhält damit eine stärkere Abdeckung mit mehreren Standorten, während gleichzeitig auch Kärnten und Salzburg vom Ausbau profitieren. Für Kunden bedeutet dies vor allem eine bessere regionale Erreichbarkeit der Marken sowie kürzere Wege für Wartung, Service und Probefahrten.

Klassisches Händlernetz als strategische Basis

Im Gegensatz zu einigen neuen Automarken, die auf Direktvertrieb oder Onlineverkauf setzen, verfolgen OMODA und JAECOO bewusst ein klassisches Händlersystem. Dabei arbeitet der Importeur mit etablierten regionalen Partnerbetrieben zusammen, die bereits Erfahrung im Fahrzeugvertrieb haben und ihre lokalen Märkte gut kennen.

Lars Pauly – CEO Colmobil Austria

Dazu Laut Lars Pauly, CEO von Colmobil, spielt die regionale Verwurzelung der Händler eine zentrale Rolle in der Strategie: „Seit Beginn an setzen wir auf ein klassisches Händlersystem. Wir arbeiten mit Partnerbetrieben zusammen, die regional stark verankert sind und ihre Kundschaft bestens kennen und verstehen.“ Diese Struktur soll nicht nur Vertrauen bei Kunden schaffen, sondern auch eine stabile Basis für den langfristigen Markenaufbau bilden.

Der Markteintritt in Österreich erfolgte erst im November 2025. Damals startete das Händlernetz mit 17 Schauräumen. Innerhalb weniger Monate wuchs die Zahl der Partnerbetriebe bereits auf 29 an – ein deutliches Zeichen für die dynamische Entwicklung der Marken im heimischen Markt.

Auch bei den Zulassungszahlen zeigt sich ein erster Erfolg. Bereits im Jänner 2026, dem ersten vollständigen Verkaufsmonat der Marke, erreichten beide Marken zusammen mehr als ein Prozent Marktanteil in Österreich. Für einen neuen Hersteller ist dieser Wert ein bemerkenswerter Einstieg in einen traditionell stark umkämpften Automarkt.

Der rasche Ausbau des Händlernetzes gilt dabei als entscheidender Faktor für den Markterfolg. Je dichter das Vertriebsnetz, desto einfacher können Interessenten Fahrzeuge erleben, Probefahrten vereinbaren und Serviceleistungen nutzen. Mit den neuen Partnern ist das Vertriebsnetz mittlerweile über weite Teile Österreichs verteilt. Standorte finden sich unter anderem in Niederösterreich, Wien, Oberösterreich, Tirol, dem Burgenland sowie der Steiermark und Kärnten. Zu den bestehenden Partnerbetrieben zählen etwa mehrere Filialen der Sonnleitner-Gruppe in Oberösterreich und Wien, Händler in Niederösterreich wie Ebner oder Hänfling sowie Standorte in Tirol und im Burgenland.

Händlernetzausbau & Ziele 2026

Diese geografische Streuung ist ein wichtiger Schritt für die Markenstrategie. Denn gerade bei neuen Herstellern spielt die sichtbare Präsenz im stationären Handel eine entscheidende Rolle für Markenbekanntheit und Vertrauen. Der Ausbau ist noch lange nicht abgeschlossen. Laut Importeur soll das Händlernetz in den kommenden Monaten weiter wachsen. Bis Ende 2026 plant man 35 bis 40 Schauräume in Österreich zu betreiben. Damit würde das Vertriebsnetz innerhalb von rund einem Jahr mehr als verdoppelt – ein ambitioniertes, aber durchaus realistisches Ziel angesichts der bisherigen Entwicklung.

Parallel dazu wird auch das Modellportfolio erweitert. Beide Marken positionieren sich vor allem im SUV-Segment, das weiterhin zu den wachstumsstärksten Bereichen des europäischen Automarkts zählt. Moderne Antriebstechnologien, umfangreiche Ausstattung und ein auffälliges Design sollen zusätzliche Käufergruppen ansprechen.

Mit ihrem schnellen Händlerausbau und ersten Verkaufserfolgen zeigt man nur zu deutlich,  dass die Expansion in Europa ernst gemeint wird. Österreich spielt dabei offenbar eine wichtige Rolle als Test- und Wachstumsmarkt innerhalb der Region.

Der weitere Erfolg wird jedoch davon abhängen, wie schnell die Marken ihre Bekanntheit steigern, neue Modelle einführen und gleichzeitig ein stabiles Händlernetz aufbauen können.

Fest steht: Mit inzwischen 29 Schauräumen und weiteren geplanten Standorten sind die beiden Marken auf einem klaren Wachstumskurs – und könnten sich in den kommenden Jahren zu einem festen Bestandteil der österreichischen Automobillandschaft entwickeln.