Lucky Car – Vom Kinderfahrrad auf vier Räder

Lucky Car – Vom Kinderfahrrad auf vier Räder – Man erweitert so seine Führungsebene und holt mit Dr. Patrick Orlet einen erfahrenen Finanzmanager an Bord. Der neue CFO soll die finanzielle Steuerung des Unternehmens übernehmen und gemeinsam mit der Geschäftsführung den weiteren Wachstumskurs der österreichischen Werkstattkette begleiten.
Bei Lucky Car stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. Österreichs Marktführer unter den vertragsfreien Kfz-Werkstätten baut deshalb nicht nur sein österreichweites Netzwerk aus, sondern verstärkt auch die Führungsebene. Mit Dr. Patrick Orlet übernimmt künftig ein ausgewiesener Finanzexperte die Position des Chief Financial Officer. Neben Finance wird Orlet auch für den Bereich Human Resources mitverantwortlich sein und damit eine wichtige Rolle bei der weiteren strategischen Entwicklung des Unternehmens übernehmen.
Interessant ist dabei vor allem sein bisheriger beruflicher Weg. Denn der promovierte Wirtschaftsrechtler kommt nicht aus der klassischen Automobilbranche. Nach seinem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftsrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien und seiner Promotion mit Schwerpunkt Steuerrecht sammelte Orlet zunächst Erfahrungen in der Steuerberatung und an der WU Wien. Anschließend wechselte er in die Privatwirtschaft.
Mehrere Jahre war er im Umfeld des Softwareunternehmens Playtech in leitenden Finance- und Geschäftsführungsfunktionen tätig. Danach folgte ein Branchenwechsel, der ihn zu einem Unternehmen führte, das auf den ersten Blick kaum weiter vom Automobil entfernt sein könnte: dem österreichischen Kinderfahrradhersteller woom.
Dort entwickelte sich Orlet vom Head of Global Accounting über den Director of Global Finance bis zum Vice President Finance. Seit 2023 war er zudem Teil des Management Teams. Nach knapp fünf Jahren bei woom heißt es nun also tatsächlich: vom Zweirad auf vier Räder.
„Lucky Car hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen und gleichzeitig noch viel Potenzial vor sich“, sagt Orlet zu seinem Wechsel. Gerade diese Kombination mache die neue Aufgabe für ihn besonders interessant. Sein Ziel sei es, gemeinsam mit dem Team die nächsten Entwicklungsschritte zu gestalten und mit einer starken finanziellen Basis die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum zu schaffen.
Wachstum braucht Strukturen
Für Lucky Car kommt der neue CFO zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Das Unternehmen hat sein Netzwerk in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Einen wesentlichen Schritt stellte dabei die Integration der ehemaligen ATU-Standorte dar. Damit ist auch die organisatorische und finanzielle Komplexität des Unternehmens gewachsen.
Genau hier soll Orlet seine Erfahrung einbringen. Neben der klassischen Finanzsteuerung geht es für den neuen CFO damit auch um die Frage, wie ein stark expandierendes Werkstattunternehmen strukturell für die nächsten Jahre aufgestellt werden kann.
„Mit Patrick Orlet gewinnen wir einen ausgewiesenen Finanzexperten, der gleichzeitig viel Erfahrung in der strategischen Weiterentwicklung wachsender Unternehmen mitbringt“, erklärt Lucky-Car-CEO Mitar Kos. Die ambitionierten Ziele des Unternehmens würden entsprechende Strukturen in allen Bereichen erfordern. Orlet solle gemeinsam mit der Geschäftsführung daran arbeiten, Lucky Car wirtschaftlich und organisatorisch für die nächsten Wachstumsschritte aufzustellen.
Der neue Finanzchef übernimmt damit eine Funktion, die weit über das klassische Zahlenmanagement hinausgeht. Gerade bei einer wachsenden Werkstattkette spielen effiziente Prozesse, Personalstrukturen, Investitionen und eine solide finanzielle Planung eine zentrale Rolle.
Lucky Car setzt damit seine bisherige Unternehmensstrategie fort: Das österreichweite Netzwerk soll weiterentwickelt und das Unternehmen organisatorisch für weiteres Wachstum gerüstet werden. Mit Patrick Orlet kommt dafür ein Manager hinzu, der Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensphasen mitbringt.
Und so ist der Wechsel vom Kinderfahrrad zum Auto vielleicht auch mehr als nur eine nette Pointe: Bei woom ging es um die Mobilität der nächsten Generation – bei Lucky Car nun um die Mobilität auf vier Rädern und deren wirtschaftliche Basis.


