Porsche trennt sich von Bugatti Rimac

Porsche trennt sich von Bugatti Rimac – Man veräußert seine Beteiligungen an Bugatti Rimac sowie an der Rimac Group. Die Anteile gehen an ein Konsortium unter Führung von HOF Capital, unterstützt von BlueFive Capital und weiteren institutionellen Investoren aus den USA und Europa.
Die Verträge wurden am 24. April unterzeichnet, der Abschluss steht unter regulatorischem Vorbehalt und wird für das laufende Jahr erwartet. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
Porsche und die Rimac Group haben das Joint Venture Bugatti Rimac im Jahr 2021 gegründet. Porsche hielt 45 Prozent an Bugatti Rimac und 20,6 Prozent an der Rimac Group. „Mit dem Verkauf unseres Anteils zeigen wir, dass wir Porsche auf das Kerngeschäft konzentrieren werden“, sagt Porsche-Chef Michael Leiters. Nach Vollzug soll die Rimac Group die Kontrolle über das Joint Venture übernehmen und gemeinsam mit den neuen Investoren die strategische Weiterentwicklung vorantreiben.
Der wahre Grund für diese Entscheidung waren wohl unterschiedliche Strategien beim Thema Elektroautos und die Nähe zu BMW. In Stuttgart will man sich künftig stärker auf Performance-EVs und eine eigene Batterietechnik konzentrieren und nicht an Nischenplayern wie Rimac.


