RENAULT TWINGO E-TECH ELECTRIC Der Botschafter RECHTSBERATUNG BRANDGEFÄHRLICH - HAFTUNG E-AUTO-BRAND Der bessere Elektro-Polo? CUPRA RAVAL www.automagazin.at AUSGABE 2/2026 P.b.b GZ022034771M | Euro 6,90
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NEwS 06 Cupra Raval Spanischer Stadtrebell 08 Kurzmitteilungen Von Audi bis VW 10 Rechtsberatung E-Autobrand - Wer haftet 12 Sprit aus Kunststoff 14 Risiken durch Assistenzsysteme 16 BYD Atto 2 DM-i Kampfansage 18 Kommentar Stefan Pabeschitz Wahrheits-Findung 20 Dacia Duster & Bigster 4x4 E-Allradler für Pragmatiker 22 50 Jahre Golf GTI Drei Buchstaben – Ein Kult 24 Kommentar Hans-Karl Lange Essay über das schnelle Reisen 26 Lifestyle Partnerlook & Produkte Roadbooks 28 Porsche 911 Carrera Basisabstimmung 29 Omoda 5 Hybrid SHS Sternzeichen 30 Fiat Grande Panda Quadratisch, praktisch, gut 31 Fiat 500 Hybrid Milde Sorte 32 Audi Q3 Stecker-Checker 33 Renault Clio Von Williams zu Alpine Spezial 62 PRAGA BOHEMA Weniger ist mehr Sport 66 Lenkungen im Rallyeauto Steuererklärung 70 Der Motorsport boomt Kristallkugel 72 Vier Modelle, auf dem Prüfstand 2-Rad 74 80 Jahre Vespa 76 Ducati Super Sport Modern interpretiert 78 Triumph, Harley & Produkte 80 Neues für den Fahrrad-Frühling 81 Termintacho, Impressum 82 Rückstrahler 83 Vorschau 34 Ford Ranger Wildtrack Kraft trifft Kilowatt 35 Seat Arona 1.0 TSI Einfach ehrlich 36 Mitsubishi Grandis HEV Intense Kompakte Symbiose 37 Jeep Compass E First Edition Identitätskrise 38 Mazda 6e Radikal Digital 39 Suzuki e-Vitara Unaufgeregt NEw Mobility 40 Longbow Open Source 41 BYD Atto 3 Evo Stromstoß aus China 46 Mein Verbrenner wird elektrisch 47 Akkupflege 48 Mitsubishi Eclipse Pragmatikus 50 Ford E-Transit City E-Allrounder TuNiNg 56 Tricolore - 3x Lamboghini Urus 58 Audi RS 5 Zwei Welten, ein Anspruch Reise 60 Camping Wachstumsretter des Tourismus 61 Ciclope Mencia Camper auf Maxus-Basis Der Botschafter RENAULT TWINGO 52 Gräf & Stift C12 Kanzlerwagen 64 F.K.P. Hommage von Bugatti Moderne Perfektion 42 4 am 2/2026 -ALL MOBILITY INHALT
Wenn alte Männer mit der realen Welt und unserem Geld Monopoly spielen und dabei die Spielregeln missachten, um sich zu übertreffen, wird es vor allem teuer. Autofreie Tage, Fahrverbote, noch niedrigere Tempolimits – Feinde der individuellen Mobilität und selbsternannte Experten ziehen reflexartig die Schubladen auf. Eine absolut überfällige Kerosinsteuer wird nicht einmal erwähnt. Aber man ahnt es schon: Die absurden Spritpreise sind nicht nur die Folge geopolitischer Spannungen. Eine Greenpeace-Analyse legt das offen. Im Vergleichszeitraum stieg der Rohölpreis pro Liter um 13,1 Cent, während Benzin im Schnitt um 18,5 Cent und Diesel sogar um unerklärliche 30,3 Cent teurer wurde. Dadurch ergeben sich täglich mehrstellige Millionenbeträge an Zusatzeinnahmen. Erstaunlich, was seit der letzten Ausgabe noch alles passiert ist. Das Verbrennerverbot hat im Grunde nur unserer letzten Industrie geschadet, die in Europa noch von Bedeutung war. Die nun amtliche Aufweichung ist entweder nur ein Vorbote auf weitere Lockerungen oder immer noch weit entfernt von einer realen Marktwirtschaft. Zölle auf chinesische Elektroautos erwiesen sich wenig überraschend als doppelter Bumerang, denn die Chinesen umgehen diese nun einfach mit Hybriden aller Art – und das ziemlich kompetent und preiswert. Was der Käufer damit weltpolitisch eigentlich stillschweigend hinnimmt, ist ihm meist nicht bewusst oder letztlich egal. Man darf wieder überrascht sein, aber eine Studie legt offen: Plug-in-Hybride werden kaum geladen. Abgesehen von der ohnehin schlechteren Gesamt-Klima-Bilanz ist das so, als ob man mit 300 Kilo Steinen im Kofferraum fahren würde. Schuld ist wohl ein vorgegebenes Steuersparmodell. Auch hier haben die Hersteller investiert und geliefert. Die EU wird kaum einen Fehler eingestehen und beheben, stattdessen bleibt es beim bekannten Kaschieren der Symptome. Es soll eine Besteuerung der rein fossilen Kilometer geben, eine Deaktivierung des Verbrenners in Städten per GPS und eine Ladepflicht. Wie Letzteres aussehen soll, bleibt spannend. Die Leistung soll soweit reduziert werden, bis der Fahrer praktisch nur noch die nächste Ladesäule erreichen kann. Politisch legt China sinnvoller vor. So arbeitet das Land an verbindlichen Verbrauchsvorgaben für Elektroautos, während in der EU der Verbrauch völlig egal ist – schließlich kommt der Strom ja aus der grünen Steckdose. Außerdem verbietet China endlich bündige Türgriffe, damit werden auch europäische Hersteller diese wohl künftig nicht mehr verbauen. Apropos China und Europa: Polen arbeitet nun an einem Fahrverbot für chinesische Autos rund um kritische Infrastruktur. Kurioserweise gibt es so ein Verbot schon länger in China für TeslaModelle. Der Grund ist derselbe: Es geht um Spionageverdacht. Und auch der heimische Konsument sollte bei seiner Kaufentscheidung bedenken, dass einmal installierte Überwachungstechnik irgendwann auch missbraucht werden kann – und ob man wirklich in modernen Autos Gesichtserkennung und Co. haben möchte. Wir sollten uns und Europa nicht kaputt reden lassen, sondern aktiv gegensteuern und Entscheidungen treffen. Das hat die Mobilitätswende bereits in Richtung der Konsumenten zurückgesteuert. Bernhard Reichel Spritpreise, Zoll-Bumerangs & Plug and Pay 5 2/2026 am -ALL MOBILITY EDITORIAL
SpaNischer Stadtrebell CUPRA RAVAL 6 am 2/2026 NEwS -ALL MOBILITY
Der Raval ist dabei mehr als nur ein weiterer Elektro-Kleinwagen im VolkswagenKonzern. Für Cupra markiert er den Einstieg in eine neue Generation bezahlbarer E-Autos, die auf der MEB-Entry-Plattform basieren – jener Architektur, auf der künftig auch Modelle wie der Audi A2 e-tron, VW ID.2 oder Skoda Epiq aufbauen werden. Seinen Namen trägt das Modell nach dem kreativen Szeneviertel El Raval im Herzen von Barcelona – eine bewusste Referenz an die urbane, junge Zielgruppe der Marke. Entwickelt wurde das Fahrzeug ebenfalls in Barcelona, produziert wird es ab 2026 im Werk Martorell in Spanien. Sportliche Gene trotz Kompaktformat Optisch übernimmt der Serien-Raval viele Elemente des spektakulären Urban Rebel-Concepts, wenn auch in abgeschwächter Form. Scharfe Linien, breite Schultern und eine tiefe Fahrzeughaletwa 300 bis 450 Kilometern erreichen. Geladen wird mit bis zu rund 125–130 kW, wodurch sich der Akku in etwa 25 Minuten von zehn auf 80 Prozent bringen lässt. Mit einem geplanten Preis von rund 26.000 Euro könnte der Raval zu den attraktivsten Elektroangeboten im Kleinwagensegment zählen. Gleichzeitig bleibt Cupra seiner sportlichen Markenposition treu: Emotionales Design und fahraktive Abstimmung sollen den Unterschied zu den technisch verwandten Konzernmodellen ausmachen. Damit zeigt der neue Raval, dass Elektromobilität im Kleinwagenformat nicht zwangsläufig nüchtern sein muss. Stattdessen kombiniert Cupra kompaktes Format, alltagstaugliche Reichweite und eine gute Portion Fahrspaß – ein Konzept, das besonders junge und urbane Kunden ansprechen dürfte. Der Raval wird das erste Modell aus dem Challenger Brand sein das auf die Straße kommt. Seine Markteinführung markiert somit den Beginn einer neuen Ära für die Marke und den nächsten Schritt hin zu einer nachhaltigeren Mobilität. Karl Hartner tung sollen dem Elektro-Kleinwagen eine besonders dynamische Präsenz verleihen. Technisch setzt Cupra auf Frontantrieb und einen Elektromotor, der je nach Variante bis zu 226 PS leisten soll. Damit geht es in 6,9 Sekunden auf Tempo 100 und der Raval positioniert sich deutlich sportlicher als viele klassische ElektroStadtautos. Die Topversion „VZ Extreme“ bietet darüber hinaus ein straffer abgestimmtes Sportfahrwerk, breitere Spur und ein elektronisches Sperrdifferenzial für mehr Dynamik auf kurvigen Straßen. Reichweite und Alltagstauglichkeit Beim Energiespeicher plant Cupra mehrere Batterievarianten. Die kleinere Version mit rund 38 kWh richtet sich vor allem an Stadtfahrer, während eine größere Batterie mit etwa 56 kWh Kapazität für längere Strecken gedacht ist. Damit soll der kompakte Stromer je nach Variante eine WLTP-Reichweite von Mit dem neuen vier Meter kompakten Cupra Raval bringt die spanische Performance-Marke einen vollelektrisches Kleinwagen auf den Markt, der die Elektromobilität erstmals in ein erschwinglicheres Preissegment der Marke bringen soll. 7 2/2026 am -ALL MOBILITY NEwS
BertoNe RuNabout Auf der Retromobile in Paris hat die italienische Designschmiede Bertone das angekündigte Serienmodell einer Retro-Hommage der legendären Designstudie Runabout aus 1969 vorgestellt. Das damals mehr als mutige Conceptcar war mit seinen Ecken und Kanten natürlich von Marcello Gandini entworfen. Modelle wie der Fiat X1/9 oder Lancia Stratos waren von diesem inspiriert. Der moderne Runabout vier Meter lange aber nur 1,12 Meter Audi Die Ingolstädter haben ihren A8 aus dem Konfigurator genommen. Im Herbst zeigt Audi mit dem A2 e-tron ihr neues elektrisches Einstiegsmodell am unteren Ende. Alfa Romeo Die Italiener bringen wohl den 2,9-Liter-V6-Bi-Turbo mit 520 PS in der Giulia und Stelvio zurück. Die beiden Modelle laufen ohnehin bis gut 2027 weiter. BMW 2027 bringt BMW mit dem neuen und eigenständigen iX1 einen kleinen 800-Volt-Bruder des aktuell erfolgreichen iX3, dessen Coupé-Version iX4 naht ebenso. Cupra Der Formentor VZ5 mit Fünfzylinder-Turbo und 390 PS kehrt ein allerletztes Mal zurück. Nur 60 Stück für 92.400 Euro. DS Die Franzosen bringen mit dem N°7 ein 4,66 Meter langes Kompakt-SUV auf dem Markt. Bis zu 350 PS, bis 97,2 kWh große Akkus und bis 679 Kilometer Reichweite. Ford Auf Basis der aufgewerteten Capri und Explorer bringt Ford ebenfalls Collection-Sondermodelle mit Rennstreifen und prägnanten Anbauteilen an allen Enden. Jeep Nach 11 tapferen Jahren ist der Jeep Renegade und Fiat 500 X-Bruder ausgelaufen. Der kleinere Avenger und der größere Compass ersetzen ihn. Mazda Die Japaner bringen mit dem 4,85 Meter langen CX-6e den SUV-Bruder des 6e mit Reichweiten bis zu 484 Kilometern. 165 kW Ladeleistung. Etwa 50.000 Euro. Mercedes Mercedes AMG wird wohl die GLC 43 und C 43-Varianten durch 53er-Versionen mit Reihensechszylinder-Turbos ersetzen und auch die V8-Rückkehr steht im Raum. Mitsubishi Die Japaner zeigen Ende 2026 einen neuen Pajero, welcher mit Leiterrahmen keine SUV wird, sondern ein großer Geländewagen als Toyota Land Cruiser-Gegner. AzNoM L’Epoque Opulente Konkurrenz für Rolls-Royce aus Italien. Aznom ist für seine polarisierenden, exklusiven Einzelstücke und stark individualisierten Fahrzeuge bekannt. Die Firma sitzt in Monza, womit sich auch der Firmenname erklärt, sobald man die Stadt rückwärts schreibt. Inspiriert von den Langhaubern und Luxusgleitern von Duesenberg oder Bugatti aus den 1930er-Jahren, stellte Aznom zusammen mit dem Camal Designstudio den satten 7,92 Meter langen L’Epoque vor. Die ultimative Luxuslimousine rollt auf kaum dezenten 30-Zoll-Rädern. Der Innenraum der Studie ist entsprechend üppig und eher wie eine LuxusBoutique oder ein Aufenthaltsraum eingerichtet. Ein Gewicht nennen die Italiener nicht, aber in der Machbarkeitsstudie ist von 1.000 PS die Rede. Je ein Elektromotor soll ein Rad antreiben. Der verhältnismäßig kleine 100-kWh-Akku soll durch einen V6-Motor als Reichweitenverlängerer zusätzlich geladen werden. Ob das Auto mit seinen vielen Flügeltüren jemals auf breit ausgebauten Straßen zu sehen sein wird, hängt natürlich vom Interesse weniger sehr wohlbetuchter Interessenten ab. 8 am 2/2026 NEwS -ALL MOBILITY
flache Runabout basiert auf dem Lotus Exige und ist ein Targa mit herausnehmbaren Dachhälften, es wird allerdings auch einen Speedster geben. Dieser wird mit Stummel-Windschutzscheibe und Überrollbügel auf den Markt kommen. Und es geht also doch, der Bolide rollt mit Klappscheinwerfern auf die Straßen. Hinter den zwei Passagieren arbeitet ein 3,5-V6-Kompressor mit 475 PS und 490 Nm Drehmoment. Dank Aluminium-Chassis wiegt der Runabout gerade mal eine Tonne und kann so in 4,1 Sekunden auf von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Der Spaß endet erst bei 270 Sachen. Nissan Auf Basis des Renault 5 ist der neue Micra zu Preisen ab 27.990 Euro gestartet. Zwei Motorleistungen mit 122 und 150 PS und zwei Akkus stehen zur Wahl. Omoda Der 9 ist das luxuriöse SUV als Plug-in-Hybrid-Flaggschiff mit 538 PS Systemleistung, 34,5 kWh-Akku für 145 Kilometer elektrische Reichweite für 48.990 Euro. Pagani Zum Siebzigsten von Horacio Pagani kehren drei spezielle Huayra mit 7-Gang-Schaltgetriebe, 834 PS und Codalunga-Design-Zitaten zurück. Porsche Porsche wird voraussichtlich wieder eine Boxter-Cayman-Generation mit Verbrennungsmotoren entwickelt und die E-Versionen generell neu bewerten. Renault Die Franzosen werden ihre Twingo-Plattform breit auffächern und als Dacia-Ableger unter 20.000 Euro verfügbar machen, sowie als Nissan, dessen Name Wave ist. Seat Mit 12.768 Neuzulassungen konnte die Verkäufe 2025 steigern, der Marktanteil betrug 2025 4,5 Prozent. Der Ibiza reiht sich auf Platz 4 der Verkaufscharts ein. Škoda In Kürze stellt Škoda das Elektro-Flaggschiff mit bis zu sieben Sitzen vor. Das SUV hört auf den Namen Peaq. Man spricht von einer Reichweite von gut 600 Kilometern. Subaru Das Geschwisterchen vom Toyota bZ4X Touring namens E-Outback läuft ab sofort stolz im eigenen Werk in Yajima in Eigenregie vom Band. Toyota Ein neuer MR-2 mit Allrad scheint so gut wie fix. Der 2.0-Vierzylinder-Turbo-Mittelmotor dürfte zwischen 450 und 600 PS leisten, ohne Elektrifizierung Euro7-fit sein. VW Das Facelift des ID.3 wird wieder mehr klassischen Modellen entsprechen und ID.3 Neo heißen, nach der Modellpflege dürfte der ID.4 auf ID. Tiguan hören. 9 2/2026 am -ALL MOBILITY NEwS
Elektroautos gelten als leise und sauber. Doch wenn eines plötzlich in Flammen aufgeht, stellt sich rasch die Frage: Wer ersetzt den Schaden – vor allem dann, wenn auch andere Fahrzeuge oder die Garage betroffen sind? Grundsätzlich haftet bei einem Fahrzeugbrand der Halter – und zwar auch dann, wenn ihn kein Verschulden trifft. Das nennt man eine Gefährdungshaftung: Wer ein Kraftfahrzeug betreibt, muss für Schäden aufkommen, die vom Betrieb dieses Fahrzeugs ausgehen. Diese Haftung – und damit auch der Versicherungsschutz aus der Kfz-Haftpflichtversicherung – greift aber nur, wenn der Brand im Zusammenhang mit dem Betrieb des Fahrzeugs steht. Und genau hier liegt das Problem: Ein Auto gilt nur dann als „in Betrieb“, wenn es sich im Verkehr befindet oder noch typische Gefahren des Fahrbetriebs bestehen. Brennt etwa eine Bremse nach einer Fahrt durch Überhitzung oder entsteht ein Kurzschluss unmittelbar nach dem Abstellen, kann man den Schaden noch als betriebsbedingt ansehen – der Halter und damit seine Versicherung müssen zahlen. Anders sieht es aus, wenn das Fahrzeug tagelang unberührt in der Garage steht und sich ohne äußeren Anlass entzündet. Dann fehlt der Zusammenhang mit dem Verkehrsbetrieb – das Auto war ja längst nicht mehr „in Betrieb“. In solchen Fällen haftet der Halter nicht, und die Haftpflichtversicherung lehnt die Deckung ab. Brennt also das Elektroauto eines Nachbarn in der Tiefgarage und steckt dabei andere Fahrzeuge oder das Gebäude in Brand, geht der Geschädigte oft leer aus. Er kann den Schaden nicht vom Halter ersetzt verlangen, und dessen Versicherung zahlt ebenfalls nicht. Der Geschädigte könnte lediglich versuchen, gegen den Hersteller vorzugehen, muss dann aber beweisen, dass ein fehlerhaftes Produkt vorlag. ein Softwarefehler die Ursache war. Daneben kommen Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer in Betracht, sofern der Brand noch innerhalb der Fristen liegt. In der Praxis sollten Betroffene nach einem E-Auto-Brand rasch Beweise sichern, Fotos machen, Zeugen notieren und das Wrack nicht vorschnell entsorgen. Ob am Ende Halter, Hersteller oder niemand haftet, hängt oft an technischen Details – und daran, ob das Fahrzeug beim Entzünden tatsächlich noch „im Betrieb“ war. Diese Linie hat der Oberste Gerichtshof erst jüngst bestätigt: In einem Fall, bei dem sich ein tags zuvor abgestelltes Auto in einer Wiener Garage entzündet hatte, bekräftigte das Höchstgericht, dass weder Halter noch Haftpflichtversicherung haften. Das Gericht stellte klar, dass sich in solchen Fällen nicht die typische Gefahr des Straßenbetriebs, sondern bloß die allgemeine Gefahr einer energiebetriebenen Anlage verwirklicht. Auch das Unionsrecht ändert daran nichts: Zwar versteht der Europäische Gerichtshof den Begriff der „Verwendung eines Fahrzeugs“ weitläufig, doch diese Auslegung betrifft nur die Versicherungspflicht, nicht die zivilrechtliche Haftung. Österreich darf also weiterhin unterscheiden – und die Haftung auf den eigentlichen Fahrbetrieb beschränken. Bleibt also nur der Weg gegen den Hersteller – über die Produkthaftung. Diese greift, wenn das Fahrzeug oder der Akku einen Fehler hatte und dieser den Brand ausgelöst hat. Doch genau das ist meist schwer nachzuweisen: Nach einem Fahrzeugbrand ist kaum mehr feststellbar, ob ein winziger Zelldefekt, eine beschädigte Leitung oder e-Auto braNd – wer haftet? Mag. Andrea Waldmann www.ra-waldmann.at 10 am 2/2026 -ALL MOBILITY LAw AND ORDER
11 2/2026 am Kraftstoffverbrauch 4,3 – 5,9 l/100 km, CO2-Emissionen 98–136 g/km (WLTP kombiniert). *Bis zu 8 Jahre Garantie/160.000 km: 5 Jahre Werksgarantie bis 100.000 km, danach bis zu 3-mal je 1 Jahr Mitsubishi Anschlussgarantie (bis max. 160.000 km). 8 Jahre Herstellergarantie auf die Hochvolt-Antriebsbatterie bis 160.000 km. Stand 02/2026. BEWEGT ALLE TAGE Der neue Mitsubishi
Ohne teure Katalysatoren und damit preiswert kommt ein Verfahren zur Umwandlung von Plastikmüll in Treibstoff und Basischemikalien für die Chemie aus, das Forscher der Yale University entwickelt haben. Sie erhitzen den Kunststoff unter Luftabschluss, wenden also das altbekannte Verfahren der Pyrolyse an. Dabei zersetzt sich der Kunststoff und zerfällt in seine Ausgangsmaterialien, ohne dabei zu verbrennen. In einem konventionellen Pyrolyseprozess ist das Produkt ein Mix aus zahlreichen unterschiedlichen Molekülen, die mühsam voneinander getrennt werden müssen, damit wie weiterverarbeitet werden können, etwa zu neuem Kunststoff oder zu Benzin, Diesel oder Kerosin. Diese Trennung findet in dem Reaktor, in dem der Kunststoff zerlegt wird, ganz automatisch statt. Denn dieser ist in drei Kammern unterteilt. Molekültrennung automatisch Der Pyrolyseprozess beginnt in der unteren Kammer, die mit Löchern übersät ist. Diese haben einen Durchder mit 3D-Technik gedruckt und elektrisch beheizt wird. Als erstes haben die Forscher in ihrem Reaktor den weit verbreiteten Kunststoff Polyethylen zerlegt, der vor allem für Verpackungen eingesetzt wird. Die Ausbeute betrug 66 Prozent, was für die Entwickler "rekordverdächtig" ist. Sie stellen ihr Verfahren in der Fachzeitschrift "Nature Chemical Engineering" vor. messer von einem Millimeter. Es passieren demnach nur Moleküle, die kleiner sind. In der zweiten Kammer geht der Zersetzungsprozess weiter, die Moleküle zerfallen in Partikel. Die dort 500 Mikrometer großen Poren können nur kleinere Teilchen passieren, die in der oberen Kammer erneut gespalten werden. Aus den hier 200 Nanometer großen Löchern entweicht das Endprodukt. Die Teilchen, die jeweils zurückgehalten werden, erfahren mit der Zeit eine weitere Spaltung, sodass sie letztlich alle die jeweils nächsten Sperren überwinden können. Das raffinierte Verfahren haben Liangbing Hu und Shu Hu entwickelt. Rekordverdächtige Ausbeute "Katalysatoren sind sehr teuer und haben eine begrenzte Lebensdauer, da sie irgendwann auf verschiedene Weise unwirksam werden", verdeutlicht Liangbing Hu. Parolyse ohne Katalysatoren würden die Kunststoffabfälle nur langsam und nicht vollständig umwandeln. Beide Nachteile überwinde hingegen der segmentierte Reaktor, SPRIT AUS KUNSTSTOFFABFALL © Yale University | Pyrolyse-Reaktor: verwandelt alten Kunststoff in Sprit (Illustration: Nature Chemical Engineering) Liangbing Hu (Electrical & Computer Engineering and Materials Science) and Shu Hu (Chemical & Environmental Engineering) Photo: Qian Zhang 12 am 2/2026 -ALL MOBILITY NEwS
Der Jaecoo 7 Plug-in Hybrid mit bis zu 1.200 km Reichweite. Alles drin. Schallisolierte Scheiben 540º Surround-Kamera € 35.990*,– Comfort-Line € 39.490*,– Premium-Line 1.200 km Reichweite Jaecoo 7 Plug-in Hybrid SHS. Verbrauch: 2,4 l/100 km, Stromverbrauch: 15,1 kWh/100 km, CO₂-Emission: 53 g/km, elektrische Reichweite: 90 km. Jeweils kombiniert, nach WLTP-Prüfverfahren. Die voraussichtliche elektrische Reichweite ist vorläufig und beruht auf Schätzungen und Berechnungen von Omoda | Jaecoo. Die Reichweite kann unter realen Bedingungen abweichen. *Listenpreis zzgl. €240,– Auslieferungspauschale inkl. 20% USt. und NoVA. Abbildungen können Sonderausstattungen gegen Mehrpreis zeigen. Symbolfoto. Irrtümer, Fehler und Änderungen vorbehalten. Stand: März 2026 omodajaecoo.at
Fahrerassistenzsysteme, die gefährliche Situationen entschärfen sollen, erfüllen nur zum Teil die Erwartungen. Manchmal verführen sie Fahrer sogar zu riskantem Verhalten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam unter Leitung von Ashish Agarwal von der Texas McCombs School of Business in einer aktuellen Studie. Agarwal und seine Kollegen konnten positive und negative Folgen belegen. Warnungen vor Gefahren in toten Winkeln und dem Überfahren von Straßenmarkierungen können zwar zu weniger Unfällen führen. Doch die Systeme können auch die Aufmerksamkeit der Fahrer beeinträchtigen, da diese sich zu sehr auf die Warnsignale verlassen. Daten von fast 200.000 Autos „Unser Ziel ist es, den Autoherstellern Feedback zu geben“, sagt Agarwal. „Wenn sie Assistenzsysteme entwickeln, müssen sie sich bewusst sein, dass diese in einigen Fällen das Verhalten der Fahrer verschlechtern können.“ Gemeinsam mit Kollegen aus Hongkong und den USA analysierte er Daten eines großen Automobilherstellers, der ungenannt bleiben wollte, für Fahrzeumehr Geschwindigkeitsüberschreitungen, verstärkt also das Unfallrisiko. Die Forscher stellten fest, dass sich beide Effekte mit der Zeit verstärkten, da sich die Fahrer an die Systeme gewöhnten. Warum aber führen verschiedene Funktionen zu unterschiedlichen Verhaltensweisen? In Übereinstimmung mit einem psychologischen Konzept namens Zwei-Prozess-Theorie glaubt Agarwal, dass sie zwei verschiedene Denkweisen auslösen. Warnungen vor dem Verlassen der Fahrspur und geringem Abstand erfordern vom Fahrer eine sofortige Korrektur. Dies provoziert reaktives Denken, das automatisch und weitgehend unbewusst abläuft. „Es löst ein Risikokompensationsverhalten aus, das das Lernen behindert und das Verhalten verschlechtert“, so Agrarwal. Im Vergleich dazu erfordert die Totwinkelerkennung keine sofortige Reaktion. Sie lässt Zeit für bewusstes Denken, bei dem man sich eine Reaktion überlegt. Auto-Hersteller sollten diese Erkenntnisse bei der Entwicklung der nächsten Generation von ADAS-Funktionen berücksichtigen, rät der Experte abschließend. ge von 2018 und 2019, die von OnboardSensoren erfasst worden waren. Diese umfassten Fahrten, Geschwindigkeiten und Beschleunigungsraten von 195.743 Kraftfahrzeugen. Ein Teil davon war mit Fahrerassistenzsystemen Advanced Driving Assistance Systems/ ADAS ausgestattet. Die Wissenschaftler fokussierten sich auf zwei Gruppen von ADAS-Funktionen, die eine Reaktion des Fahrers erfordern: Totwinkelassistent und Spurhalteassistent/Abstandswarnung. „Wir haben Fahrzeuge mit und ohne Totwinkelerkennung verglichen, um festzustellen, wie sich dies auf das Geschwindigkeits- und Bremsverhalten auswirkt“, so Agarwal. Diese Funktion reduzierte die Zahl der Vollbremsungen um 6,76 und die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen um 9,34 Prozent. Beides verringert natürlich die Unfallgefahr. Abstandswarnung erhöht Gefahr Anders sieht es bei elektronischen Assistenten aus, die vor dem Verlassen der Fahrspur und zu geringem Abstand zum Vordermann warnen. Diese Funktion führt zu 5,65 Prozent mehr Vollbremsungen und 5,34 Prozent HÖHERE RISIKEN DURCH ASSISTENTEN 14 am 2/2026 -ALL MOBILITY NEwS
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Bislang war der Atto ein reiner Elektriker. Der technische Mittelpunkt des neuen DM-i Hybridantriebs ist nun ein effizienter 1,5-Liter-Vierzylinder-TurboBenziner mit einem kräftigen Elektromotorschub. Anders als bei klassischen Hybriden übernimmt der Elektromotor einen Großteil des Vortriebs, während der Verbrenner häufig nur als Generator arbeitet. Das sorgt für eine besonders leise und effiziente FortbeInnenraum & Platzangebot Im Innenraum setzt man auf ein modernes, digital geprägtes 8,8 Zoll-Cockpitinstrument und ein groß dimensioniertes 12,8 Zoll-Touchdisplay bildet das Zentrum der Bedienung und bündelt Navigation, Konnektivität sowie Fahrzeugfunktionen. Hochwertige Materialien, ein großzügiges Platzangebot und zahlreiche Fahrerassistenzsysteme sollen den Atto 2 zu einem wegung – vor allem im Stadtverkehr. Dank LFP-Akkus mit 8 oder 18 kWh sind auch längere Strecken rein elektrisch möglich. Für Pendler bedeutet das lokal emissionsfreie Wege, ohne auf die Flexibilität eines Verbrennungsmotors verzichten zu müssen. Gleichzeitig ermöglicht das System eine Gesamtreichweite von über 1.000 Kilometern. Je nach Version stehen 160 oder 200 PS Systemleistung an. KaMpfaNsage BYD ATTO 2 DM-i 16 am 2/2026 NEwS -ALL MOBILITY
komfortablen Begleiter im Alltag machen. Ein technisches Highlight ist der hauseigene Blade-Akku. Er gilt als besonders sicher und langlebig und ist platzsparend in der Fahrzeugstruktur integriert. Dadurch bleibt trotz Hybridtechnik ausreichend Raum für Passagiere und Gepäck. Ergodessen: Mit dem Atto 2 DM-i verfolgt BYD eine klare Strategie: Der Plug-in-HyEuro in Boost investiert, der bekommt obendrauf noch 17-Zöller, Glas-Panoramadach mit Rollo, Dachreling, elektrisch klappbare Außenspiegel, beheiztes Lenkrad und Sitze, Kunstleder-Ausstattung, elektrisch verstellbare Sitze, Ambientebeleuchtung, induktive Handyladeschale, Parksensoren auch vorne eine 360-GradKamera und 6,6 kW statt 3,3 kW-OnboardLader. Einziges Extra ist Metallic-Lack für 750 Euro. Karl Hartner brid soll als Brückentechnologie dienen – für Kunden, die elektrisches Fahren erleben möchten, aber noch nicht vollständig auf ein reines Elektroauto umsteigen wollen. Ab 28.480 Euro geht es los, bei Leasing oder Fahrzeugeintausch noch günstiger. Zu haben sind zwei Ausstattungslinien. Active und das Topmodell Boost. Schon die Basis ist umfangreich und klassenüberdurchschnittlich gut bestückt. Wäre dennoch 3.000 Mit dem BYD Atto 2 DM-i erweitert der chinesische Hersteller BYD sein europäisches Portfolio um ein weiteres elektrifiziertes Angebot. Das freche City-SUV verbindet elektrisches Fahren mit der Langstreckentauglichkeit eines Hybridantriebs. 17 2/2026 am -ALL MOBILITY NEwS
Das freie Interpretieren von Fakten ist beim Verkehrsclub Österreich gelebte Tradition. Erfunden haben das Tänzchen um die Tatsachen aber andere. Wer einen Bericht sieht, hört oder liest, der eine „Beobachtung“ oder eine „Untersuchung“ des Verkehrsclubs Österreich wiedergibt, kann getrost auf Durchzug schalten. Tatsächlich handelt es sich dabei nämlich eher um eine weitere Krankmeldung für den Journalismus in diesem Land. Zu den Grundregeln der Pressearbeit würde etwa ein Quellen-Check gehören, ebenso das Hinterfragen und die kritische Prüfung der Fakten. Aussendungen einer Lobbying-Organisation mit nicht offengelegter Finanzierung – was der VCÖ tatsächlich ist – eignen sich als Basis für Berichterstattung dagegen wohl nur bedingt. Faktentreue und Realitätsnähe sind insgesamt kaum Eigenschaften, die dem Verkehrsclub nachzusagen sind. Im vergangen Jahr wurde etwa eifrig eine sogenannte Studie über die erhöhte Verletzungsgefahr durch SUVs und Lieferwagen verbreitet. Abgesehen davon, dass es sich dabei um völlig unterschiedliche Fahrzeuggattungen handelt, die nichts gemein haben, stammten die Daten auch noch aus den USA und wirtschaftlichen Nachzügler-Staaten mit veraltetem Fahrzeugbestand – sämtlich Länder ohne Fußgängerschutz-Auflagen, wie sie in Europa Pflicht sind. Trotzdem wurde alles so kommuniziert, als wären es für uns relevante – und entsprechend alarmierende! – Ergebnisse. In die Diskussion um die Radfahrer-Helmpflicht mischte sich der VCÖ 2025 natürlich ebenfalls ein – mit der absurden Argumentation, es wäre gerade dann sicherer, wenn möglichst viele Menschen ohne Kopfschutz unterwegs wären. Sogar bei etwas so Harmlosem wie seinem jährlichen Bahn-Test bringt der Verein veritable Fakten-Schwurbelei zustande – etwa mit der Jubel-Headline, dass 2025 drei von zehn Fahrgästen mehr Bahn gefahren sind als im Vorjahr. Dass demnach 70 Prozent nur gleich oft oder seltener damit unterwegs waren, ist offenbar eine weniger willkommene Tatsache. Großzügig ausgedrückt fällt praktisch so gut wie jede Meldung des VCÖ in die Kategorie „Meinungsäußerung ohne Faktenrelevanz“. Neu ist diese Gattung von prägeweicher PR allerdings nicht und offenbar scheint gerade die Mobilitätsnische anfällig dafür. Als Erfinder darf das Kuratorium für Verkehrssicherheit gelten, dass in den Nuller-Jahren für einen veritablen Skandal sorgte, weil Statistiken, nun… natürlich nicht gefälscht, aber sagen wir: So einseitig interpretiert und bewertet wurden, dass sie schließlich sogar als politischer Tobak gegenzündeten. Der Fokus war aber schon damals der selbe, wie ihn der VCÖ heute verfolgt: Gegen Auto(fahrer) gerichtet – egal, ob korrekt, fair oder inhaltlich relevant. In Zeiten gröbster Tabubrüche wie staatlich abgesegneter Fake-News und alternativer Fakten betrachten viele diese kleinen Fouls an den Tatsachen, wie sie der Verkehrsclub Österreich laufend begeht, eventuell als Kavaliersdelikte – schon gar, wenn sie unter mit dem Mascherl von Umwelt- und Sicherheitsgedanken geschmückt sind. Gerade Journalisten sollten sich davon aber nicht ablenken lassen. Entgegen einer weitläufig getrommelten Werbebotschaft sind sie nämlich keiner Haltung verpflichtet – sondern ausschließlich der Wahrheit. Stefan Pabeschitz wahrheits-FiNduNg Tatsächlich handelt es sich dabei nämlich eher um eine weitere Krankmeldung für den Journalismus. 18 am 2/2026 KOMMENTAR -ALL MOBILITY
2026 BADEN CLASSIC START YOUR ENGINES mit majestätischer Eleganz und sportlicher Leidenschaft durch die UNESCO Weltkultur-Regionen Wachau und Nationalpark Neusiedler See 14.– 16. Mai 2026 in Baden bei Wien Alle Informationen und Teilnahme unter www.baden-classic.at
Kerninnovation des neuen Duster 4x4 ist die elektrifizierte Hinterachse. Der bekannte 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo übernimmt den Antrieb an der Vorderachse, während ein separater Elektromotor an der Hinterachse für die bedarfsgerechte Zuschaltung des Allradantriebs sorgt. Eine mechanische nen Stadtbetrieb kann der Duster zeitweise elektrisch rangieren oder bei niedriger Last unterstützen, während im Gelände die elektrische Hinterachse spontan Drehmoment bereitstellt: Für die Praxis entscheidend ist das schnelle Ansprechverhalten: Sobald Schlupf an der Vorderachse erkannt wird, wird das hintere Aggregat zugeschaltet. Das System arbeitet prädiktiv und situationsabhängig – ein deutlicher Fortschritt gegenüber rein Kardanwelle entfällt – das reduziert Gewicht und Komplexität. Die Systemleistung liegt im Bereich bei gut 130 PS. Das Hybridsystem kombiniert Verbrenner, E-Motor und ein automatisiertes Getriebe zu einem Gesamtkonzept, das sowohl Effizienz als auch Traktion optimieren soll. Im reiMit der dritten Generation des Duster schlägt Dacia ein weiteres Kapitel auf. Neben robuster Technik, funktionalem Design und fairem Preis-LeistungsVerhältnis, spielt es erstmals eine elektrifizierte Allradlösung. E-ALLRADLER FÜR PRAGMATIKER DACIA DUSTER & BIGSTER 4x4 20 am 2/2026 NEwS -ALL MOBILITY
mechanischen Lösungen mit verzögerter Kraftverteilung. Die technische Lösung ist dabei nicht exklusiv dem Duster vorbehalten – auch die Langversion Bigster nutzt diese Allradarchitektur. Alltag & Gelände Auf der Straße präsentiert sich der Duster 4x4 ausgewogen. Die Lenkung ist präziser abgestimmt als beim Vorgänger, das Fahrwerk komfortorientiert, ohne schwammig zu wirken. Insbesondere auf schlechten Fahrbahnen profitiert das Fahrzeug von der höheren Karosseriesteifigkeit und der überarbeiteten Dämpferabstimmung. Mit einer Bodenfreiheit von über 210 Millimetern und kurzen Überhängen bleibt der 4x4 auch geometrisch geländetauglich. Böschungs- und Rampenwinkel bewegen sich auf einem Niveau, das im Segment keineswegs selbstverständlich ist. Robuste Materialien und eine klare Bedienlogik im Interieur. Das digitale Kombiinstrument und ein zentraler Touchscreen mit aktueller Konnektivität sorgen für zeitgemäße Anmutung, ohne in technologische Überfrachtung abzudriften. Die Assistenzsysteme erfüllen die aktuellen regulatorischen Anforderungen und bieten darüber hinaus optionale Komfortfunktionen. Im direkten Wettbewerbsvergleich bleibt die Materialanmutung hinter einigen Konkurrenten zurück, allerdings ohne funktionale Defizite. Fazit Der neue Dacia Duster 4x4 ist mehr als eine evolutive Modellpflege. Mit der Integration einer elektrifizierten Hinterachse gelingt es Dacia, traditionelle Offroad-Tugenden mit den Anforderungen moderner Effizienz- und Emissionsvorgaben zu verbinden. Das Fahrzeug bleibt bewusst sachlich und kostenorientiert – genau darin liegt seine Stärke. Für Kunden, die echte Allradfähigkeit suchen, ohne in höhere Preissegmente vorzustoßen, stellt der Duster 4x4 derzeit eine der technisch interessantesten Optionen im B-SUV-Segment dar. Margit Hartner SANDERO, SANDERO STEPWAY & JOGGER Der Sandero ist seit 2017 das meistverkaufte Auto in Europa und zudem das erste Dacia-Modell, von dem mehr als 300.000 Einheiten in einem einzigen Jahr verkauft wurden. Der Stepway macht rund zwei Drittel des Gesamtvolumens aus. Um diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen, hat Dacia umfangreiche Überarbeitungen der Modelle angekündigt, die ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, das auf dem Markt nach wie vor einzigartig ist. Als erste Modelle der Marke erhalten sie die neue LED-Lichtsignatur mit einem umgekehrten „T“ über den neuen Scheinwerfern. Die Lichtsignatur ist durch eine feine Linie aus pixelartigen weißen Punkten mit dem ebenfalls neuen Kühlergrill verbunden, die sich deutlich vom Schwarz des Kühlergrills abhebt. Neue Farben und strapazierfähigere Stoffe sorgen für eine einladende Optik. Die Ausstattungsvariante Journey verfügt über einen neuen, coolen blauen Denim-Bezug. Unter der HaubeDer neue Hybrid 155 aus dem Bigster ist nun auch für den Jogger erhältlich und ersetzt dort den 140er. Er wird auch für den Sandero Stepway angeboten. Der Hybrid 155, mit entsprechender Systemleistung, kombiniert einen 109 PS starken 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner, zwei E-Motoren, einen 1,4-kWh-Akku und ein automatisches Elektrogetriebe. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 6-Gang-Schaltgetriebe im Sandero leistet nun 100 PS statt 90 PS. Sandero Stepway und Jogger sind mit dem Benziner TCe 110 mit 6-Gang-Schaltgetriebe erhältlich. Der Sandero ist weiterhin mit dem Ottomotor SCe 65 und 5-Gang-Schaltgetriebe zu haben – das günstigste Angebot auf dem Markt. 21 2/2026 am -ALL MOBILITY NEwS
Drei Buchstaben – ein Kult 50 JAHRE GOLF GTI An all das war 1975 nicht zu denken, als eine kleine Gruppe von Eingeweihten in Wolfsburg an einem „Sport-Golf“ tüftelte. Noch im gleichen Jahr hatte der Wagen auf der IAA in Frankfurt seinen ersten öffentlichen Auftritt. Spätestens aber bei seinem Marktstart im Jahr 1976, vor 50 Jahren, zog der Wagen die Menschen in seinen Bann. 110 PS, 182 km/h Höchstgeschwinein 911er kostete 26.980 Mark. Der GTI demokratisierte so gesehen die linke Spur auf der Autobahn. Und auch optisch machte der Sport-Golf einiges her. Der rote Rahmen um den Kühlergrill, die schwarzen Radhausverbreiterungen, die karierten Sitzbezüge und ein Golfball als Schaltknauf wurden zu Markenzeichen des neuen Publikumslieblings. Wandelbar Doch nicht nur die GTI-Community, auch das Modell selbst wandelte sich im Laufe der Jahrzehnte. Stets standen für die Entwickler Performance und Geschwindigkeit an erster Stelle. 1986 trat das Sportmodell mit einem digkeit, von 0 auf 100 km/h in 9,2 Sekunden – Werte, die zu dieser Zeit für Staunen sorgten. Warum? Der Golf GTI, mit dem Motor des Audi 80 GTE ausgestattet, war zu der Zeit fast genauso sprintstark wie ad damalige Porsche 911 G-Modell – 8,5 Sekunden. Allerdings gab es diese Rasanz beim GTI für einen Basispreis von 13.850 D-Mark, also etwa für die Hälfte der Summe, die Es ist wohl eine der legendärsten Fehleinschätzungen der Automobilgeschichte: Als Volkswagen den Golf GTI im Jahr 1976 auf den Markt brachte, war lediglich eine Kleinserie von 5.000 Exemplaren vorgesehen. Doch schon im ersten Jahr verkauften die Händler mehr als 50.000 Modelle. Die drei Buchstaben – GTI, die Kurzform für Grand Tourisme Injection – wurden für VW zur Erfolgsformel und zu einer Goldgrube. Bis heute, 50 Jahre nach dem Debüt, kletterte die GTI-Produktionszahl auf rund 2,5 Millionen. 22 am 2/2026 NEwS -ALL MOBILITY
neuem Vierventil-Motor, 129 PS Leistung und Katalysator an. 1990 debütierte der GTI G60 mit G-Lader und 160 PS Leistung. 2016 stellte VW den Golf GTI Clubsport S vor: ein auf 400 Exemplare limitiertes Sondermodell, das für die Bedingungen auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife entwickelt worden war. Mit einer Zeit von 7:47,19 Minuten wurde der Kompakte damals zum Schnellsten seiner Klasse. Der Wagen erhielt den 310 PS starken Turbomotor, der auch im Audi TT S zum Einsatz kam, das Interieur wurde radikal reduziert und der Wagen erhielt eine besonders leichte Bremsanlage. Am Ende wog der Super-GTI weniger als 1300 Kilogramm. Er schaffte in der Spitze 265 km/h und beschleunigte in 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Eine Rennmaschine, die nur noch wenig mit einem klassischen Golf zu tun hatte. In Deutschland jedoch kam das gut an, allein 100 der insgesamt 400 Exemplare wurden im Heimatmarkt verkauft. Sondermodell Noch heute setzt VW mit dem GTI Bestmarken. Zum 50-jährigen Jubiläum des Modells präsentierte VW den bis dato leistungsstärksten Vertreter der drei Buchstaben. Der neue VW Golf GTI Edition 50 bringt es auf 325 PS. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 5,3 Sekunden. Auch bei der Spitzengeschwindigkeit legt das Jubiläumsmodell noch einen drauf: 270 km/h. Bereits im vergangenen Jahr schickte VW den Wagen durch die „Grüne Hölle“. In 7:46,13 Minuten fegte das Auto um die Nordschleife und ist damit der schnellste Serien-Golf, der bislang über die Rennstrecke raste. Ab 62.190 Euro geht es mit der GTI Edition 50 los, will kann diesen bis an die 80.000 EuroGrenze aufrüsten. Mit dem ID Polo GTI steht übrigens bald der erste vollelektrische GTI in den Startlöchern. Der GTI-Kult dürfte also auch die ElektroTransformation überstehen, pünktlich zum 50er. Karl Hartner PhÄNoMeN GTI-TreffeN Emotion auf Rädern mit drei Buchstaben Wenn die Motoren aufheulten und sich die Reifnitz in eine rollende Bühne verwandelte, war GTI-Zeit in Kärnten. Über Jahrzehnte war das Treffen am Wörthersee Fixpunkt der europäischen Tuning-Szene – ein Magnet für Zehntausende Fans des Volkswagen Golf GTI. Was in den 1980er-Jahren als lockeres Enthusiastentreffen begann, entwickelte sich zum Kult-Event. Hotels waren ausgebucht, Parkplätze wurden zu Showflächen, der See zur Kulisse automobiler Leidenschaft. Im Zentrum stand stets ein Modell, das 1976 von Volkswagen präsentiert wurde und ein neues Segment begründete: der Golf GTI. Kompakt, leistbar, sportlich – der „Hot Hatch“ machte Fahrspaß alltagstauglich und wurde zur Ikone. Das Treffen war jedoch mehr als eine PS-Parade. Es war soziales Forum und Stilbekenntnis zugleich. Tieferlegung, Sonderlackierung, Leistungssteigerung – der eigene GTI wurde zur Visitenkarte seines Besitzers. Lehrlinge trafen auf Ingenieure, Schrauber auf Designer. Der GTI verband Generationen. Mit wachsender Größe kamen Herausforderungen wie Verkehr und Sicherheitsfragen, die offizielle Großveranstaltung wurde eingestellt. Doch der Mythos lebt weiter – in kleineren Events, Communities und im Geist einer Szene, die Fahrfreude zelebriert. Kärnten und der Golf GTI – das war eine jahrzehntelange Symbiose aus Landschaft und Leidenschaft. Und auch im Wandel der Mobilität bleibt das Kürzel GTI ein Versprechen: kompakte Performance mit Kultfaktor. 23 2/2026 am -ALL MOBILITY NEwS
wir kÖNNteN iMMer Mehr uNd dÜrfeN iMMer weNiger ESSAY ÜBER DAS SCHNELLE REISEN Wer die Wahrheit schreibt, braucht ein schnelles Auto. Mit dem er nur langsam davon schleichen sollte. Sonst blitzt es wieder und dann sudert auch noch das verkehrte Kuratorium. „Sammeln Sie Punkte? Ja, in Flensburg!“ Geständnis eines Autogenießers an einer Regensburger Tankstelle. Eine Punktewertung haben wir „Schluchtenscheißer“ – so der Chefredakteur des HH-Hamburger „Sport Fahrer“ 1986 – zu unserem Glück jetzt auch, war höchste Zeit für so einen Stammkundendienst. Als Vergnügungssteuer bald automatisch abgebucht zusammen mit der Autobahnmaut, Kapsch und die Asfinag arbeiten sicher schon daran. Selbst soziale Landesräte nehmen teil an der Demokratisierung unverkrampfter und entspannender Tempi über dem lähmenden Autobahnlimit – unabsichtlich, weil es so leicht geht im E 300 Diesel, wenn nebenbei kein Jagdgewehr gereinigt werden muss, um beim Schleichen mit 129 bis 131 auf der West nicht einzuschlafen. Autonomes Fahren, es kann nicht schnell genug kommen. Seit der „Neuen Klasse“ von 1962 waren es BMW-Bereiter, seit Ferdinand Piech sind es Audisten, die reflexartig Lichthupen-Neurosen raus lassen beim Rechtsüberholen im Baustellenbereich. Automatisch auch das, abzurufen im rechten Untermenü der App gegen eine vierjährige „Allrad“-Abo-Gebühr, beim Suchen assistiert ein rüttelnder Überholspurhalter. Ein Premium-Volk im TDI-Rausch mit Klappenauspuff, nach zwei Jahrzehnten ernüchtert von Tesla und den Folgen – im Windschatten der LKW zur nächsten Ladestelle schleichend. Wir beschleichen sektionskontrollierte Autobahnen mit überstylten Karikaturen von dunklen Waffenhändler-Fluchtautos, die aber keinen mehr schrecken, weil jeder zweite ähnlich dramatisch dreinschaut. Was soll ein Tuner da noch tun? Ent-tunen, würde ich raten.. Der Blitz soll mich beim Schreiben treffen, aber: seit auch das Fahren mit elf bis 40 Jahre alten Autos mein Akzeptanz-Problem mit den niedrigen Autobahnlimits nicht linderte, fand ich die für mich wirksamste Lösung. Zum entspannteren Autofahren nehme ich die Kontaktlinsen raus. Auf meinen Rat hören? Besser nicht. Zu viele Marken meines Herzens überleben nur als Gebrauchtwagen: von Saab und Daf über Simca und Matra, Rover, Triumph und Daimler bis Pontiac und Bitter, auch Innocenti, De Tomaso und – Bizzarrini. ALL MOBILITY-Urgestein & Buchautor Hans-Karl Lange 1986 im Bizzarrini 1900 GT Europa von 1966. Dank 110 Opel-PS nicht dramatisch schneller als jener Citroën AX mit 64 PSA-PS, in dem der 24-jährige Reporter aus Wien über Villach nach Turin raste, um für „Auto Capital“ und „Rallye Racing“ fotografiert zu werden vom hellsten Kugelblitz der Sportfotografie: Sandro Bacchi – 1946/2022–, berühmt seit jenem 20. Mai 1973 in Monza. Zeitzeugen nahmen das Duo wahr wie Bud Spencer und Terrence Hill. 24 am 2/2026 KOMMENTAR von keinem Avatar -ALL MOBILITY
IHR NEUER FIRMENSTANDORT IN SÖDING NÄHE ZUBRINGER A2 Terra Vendita GmbH 8561 Packerstraße +43 664 40 30 933 +43 664 10 14 440 Mieten Sie: 125 m2 – 778 m2 HIER KÖNNEN SIE IHR BUSINESS VORANBRINGEN! DIREKT AN DER A2 SÜDAUTOBAHN
PartNerlook Mit deM Auto Motivationsimpuls und Fotos von Bernhard Reichel Besonders Uhren von Sportwagenherstellern sind populär, abgestimmt mit Innenraumfarbe und Sitznähte oder mit Gummiband samt Reifenprofil. Geldbörse oder Gürtel aus Carbonleder, T-Shirts, Unterhosen oder Socken sind heute ein beliebtes Mittel automobile Nähe nach außen zu demonstrieren. Partnerlook und Auto, dieses Stilmittel ist heute eher auf Männer zugeschnitten, dabei war das nicht immer so. Früh im 20. Jahrhundert war die Kleidung der wenigen Automobilistinnen jedoch noch klar damenhaft und zweckhaft vorgegeben. Mit den ersten geschlossenen Wagen geriet die Mode lockerer und selbstbestimmter. Mitte bis Ende der 1920er war es durchaus gang und gäbe, sich im Einklang mit dem Wagen bzw. dessen Karosseriefarbe oder Innenausstattung zu kleiden – ein Umstand, welcher bei Schönheitswettbewerben Auto samt Frau zahlreiche Siege und Top-Platzierungen sicherte. Das Auto war schließlich alles andere als selbstverständlich und nur der obersten Schicht zugänglich, ein Statussymbol sondergleichen und erst recht, wenn Frau dieses bewegen oder gar besitzen durfte. 1925 verpasste die Abstraktkünstlerin Sonia Delaunay ihrem Wagen nicht nur knallbunte Kachelmuster, sondern auch stimmig ihren Kleidern. Beim Dodge La Femme aus 50er waren Handtasche, Zigarettenetui, Mantel, Hut, Schirm, Regenschutz und Geldbörse passend zur Innenausstattung in blassem Rosa gehalten. Die New Yorker Modedesignerin Mara Hoffman zeigte 2014 ihre Kollektion gemeinsam mit einem entsprechend bunten Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio. Danach wurde es wieder ruhig um das Thema, was die öffentliche Zelebrierung angeht, zumal das öffentliche Zelebrieren eines Automobilkults nicht mehr gesellschaftsfähig ist. Blazer, Jacke oder Fingernägel in Wagenfarbe, Gürtel in Farbe von Dekorelementen oder Bremssattel, die Handtasche im selben Steppmuster wie die Sitze, Schal, Hut, Schuhe, Stiefel oder Handschuhe in der Farbe des Verdeckes – der Spielraum ist hier nach oben offen. Nur Mut also! 26 am 2/2026 -ALL MOBILITY LIFESTyLE
Tissot erweitert seine T-Race-Linie um fünf neue Modelle, die den Rhythmus des Rennsports in die präzise und moderne Uhrmacherkunst einfließen lassen. Weltweit gibt es nur eine Antwort, wenn man nach der herausforderndsten Rennstrecke der Welt fragt: Die Nordschleife des Nürburgrings! Für die riesige Fangemeinde der „Grünen Hölle“ gibt es das perfekte Outfit vom Nordschleife-Online-Shop. Das T-Shirt: Nordschleife – Racers unlimited Nur für Erwachsene! Die Nordschleife des Nürburgrings ist die unbestritten schwierigste Rennstrecke der Welt. Für alle Bezwinger und Fans der 20,832 Kilometer langen Berg- und Talbahn in der Eifel gibt es das T-Shirt. Das hochwertige schwarze T-Shirt mit dem aussagekräftigen weißen Aufdruck auf der Brust gibt es in den Größen S bis 3XL. Ab 25 Euro inklusive Versandkosten exklusiv im Online-Shop unter www.nordschleife.us Czapek & Cie erweitert seine Kollektion um Crossroads victory GreeN Der Chrono aus Edelstahl misst 1/10 Sekunden und erscheint in einer limitierten Auflage von nur 18 Exemplaren. Angetrieben wird der Chronograph vom integrierten Schnellschwinger-Automatik-Kaliber SXH3. Er verkörpert damit die Philosophie des Hauses: die intelligente Verbindung traditioneller Uhrmacherkunst mit dem Zeitgeist einer Epoche, die sich auf den unermüdlichen Wettlauf von Modernität und Innovation eingelassen hat. Der neue Chronograph verbindet außergewöhnliche Eleganz mit klaren sportlichen Akzenten. Tissot T-Race MotoGP 2026 45mm - Automatik - Limitierte Auflage von 2.026 Stück Die neue T-Race MotoGP Automatic Chronograph Limited Edition gibt das Tempo vor. Es handelt sich dabei um eine Uhrenkreation, die die pure Energie der Rennstrecke in einer raffinierten mechanischen Form einfängt. Dieses exklusive Modell wird in einer Auflage von 2026 einzeln gravierten Exemplaren hergestellt. Ihr Herzstück ist das renommierte Valjoux-A05.951Skelett-Uhrwerk, das durch ein durchbrochenes Zifferblatt, das die Mechanik der Uhr offenlegt, sichtbar wird. Dieser leistungsstarke Mechanismus ist in einem robusten 45-mm-Edelstahlgehäuse untergebracht. Dabei handelt es sich um ein leichtes Hightech-Material, das eng mit der leistungsstarken Technik verbunden ist. Eine Tachymeterskala, Super-LumiNova-Akzente und nickelschwarze Zeiger sorgen für Klarheit und Präzision und spiegeln die Funktionalität professioneller Zeitmessgeräte wider. Das leuchtend rote Kautschukarmband bietet Komfort und eine starke visuelle Verbindung zur MotoGP. 45mm - Quarz - Limitierte Auflage von 8.000 Stück Die T-Race MotoGP Quarz Chronograph Limited Edition ergänzt die Automatik-Edition mit ihrer eigenen dynamischen Interpretation der Hochgeschwindigkeitsleistung. Ihr markantes schwarzes 45-mm-Gehäuse mit Entspiegelungsbeschichtung verbessert die Lesbarkeit und lenkt die Aufmerksamkeit auf das auffällige rote Zifferblatt, das durch Super-LumiNova®-Details hervorgehoben wird. Das Modell wird von einem Quarz-Chronographenwerk angetrieben und legt Wert auf Reaktionsschnelligkeit und Funktionalität. Die integrierte Tachymeterskala unterstreicht die Verbindung zur Zeitmessung im Motorsport, während die definierten Zähler und die kantigen Gehäusedetails visuelle Anspielungen auf die MotoGP-Maschinen darstellen. Ein schwarzes Silikonarmband sorgt für Langlebigkeit und Komfort und macht die Uhr alltagstauglich. Tissot T-Race Quarz Chronograph Neben den MotoGP-Editionen wächst die T-Race Quarz Chronograph-Linie mit drei neuen Modellen, die der Kollektion einen eleganteren, vielseitigeren Ausdruck verleihen. Die tiefblaue 45-mm-Version bietet eine markante, alltagstaugliche Optik und zeichnet sich durch schwarze Indizes aus, die den Kontrast und den technischen Charakter der Uhr verstärken. Daneben bieten zwei 38-mm-Modelle in Schwarz oder Tiefblau ein kompakteres Profil für diejenigen, die eine diskrete Passform bevorzugen. Jede Uhr verfügt über ein Edelstahlgehäuse, die charakteristische Bremsscheibenlünette und ein vertikal gebürstetes Zifferblatt, das in Blau oder Schwarz verfügbar ist. Sie werden mit passenden Silikonbändern kombiniert und sorgen so für einen stimmigen, schnittigen Look. Um die Ablesbarkeit unter allen Bedingungen zu gewährleisten, sind die vernickelten Zeiger und Indizes mit Super-LumiNova® beschichtet. Diese kleineren Modelle vereinen ein vom Motorsport inspiriertes Design mit Alltagstauglichkeit. 27 2/2026 am -ALL MOBILITY LIFESTyLE
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