automagazin 03/2023

P.b.b GZ02Z034771 M Ausgabe 3/23 Euro 5,50 ULTRA PREMIUM FÜR DIE ZUKUNFT AEHRA SEDAN Cupra Tavascan Subaru Solterra BYD Atto 3 Porsche Cayenne 2023 Dacia Extreme Der Unmögliche Kalle Rovanperä Stadtsamurai Flagship SUV Renault Espace 2023 Neu Lexus LBX

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INHALT 08 News 06 Cayenne 2023 Premium stark aufgewertet 08 Cupra Tavascan Strom aufwärts 10 Produkte 12 Service: Camping Ende der Herzlichkeit 13 Lifestyle 14 VW Track Days 2023 GTI versus Stromer 16 Renault Espace 2023 Flagship SUV 20 Upgrading Extreme Dacia Roadbooks 40 Ford Ranger Wildtrak X 2.0 EcoBlue Ranger on track 42 Jeep Wrangler Rubicon 4xe Rock me Rubi 43 DS 7 E-Tense 300 4x4 Premium angedacht 44 Golf Rabbit 45 TSI Alles Roger Rabbit 45 Opel Astra 1.5 CTDI GS Line Öl mit Essig 46 Ford Galaxy 2.5 Duratec FHEV Artenschutz 47 Renault Austral Mild Hybrid 160 AT Neustart 48 Fiat 500X Hybrid Kleiner Italiener Heritage 58 NSU Prinz Im Prinz ein König Historie 60 Mercedes-Benz 500 GE V8 Der G wird zum Achtender 2-Rad 68 Moto Guzzi V100 Mandello S Beflügelnd 70 Xentis HighX Carbon am Gravel-Bike 71 2-Rad Produkte Magazin 62 Briefmarken oder Autos? Sammelleidenschaften 66 Langstrecken WM Die neue Blüte der Langstrecken Portrait 50 Rallye-Weltmeister Kalle Rovanperä Der Unmögliche 72 Termintacho 73 Impressum 74 Rückstrahler 75 Vorschau Kommentar 22 Umweltlobby beklagt „Die große e-Fuel Lüge“ New Mobility 24 Subaru Solterra Grip in allen Situationen 28 Lexus LBX Stadtsamurai 36 BYD Atto 3 Chinakracher 54 STARD Technologie aus Österreich Ford Super Van 4 für Pikes Peak Titelthema 32 AEHRA Sedan Ultra Premium für die Zukunft 20 36 28 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 4

EDI TORIAL Jens Meiners …und der Verbrenner bleibt doch… Man hat es kaum noch für möglich gehalten: In letzter Sekunde hat man die Tür für den Verbrennungsmotor in Europa doch noch offengehalten. Auch nach 2035 dürfen klassisch angetriebene Autos verkauft werden, sofern sie mit klimaneutralen Kraftstoffen betrieben werden. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Autofahrer, für den Standort Europa und für die Umwelt. Eigentlich hatte EU-Kommissar Frans Timmermans die Industrie in dirigistischem Eifer zur Totalelektrifizierung zwingen wollen. Doch als den Bürgern dämmerte, welch gravierende Einschnitte das bedeuten würde, setzte endlich die bis dahin weitgehend unterdrückte Diskussion ein – reichlich verspätet, aber gerade noch rechtzeitig. Und zwar nicht nur bei uns: Auch andere EU-Staaten meldeten Bedenken an. Jetzt muss gearbeitet werden. Es kommt darauf an, die Regelungen so auszugestalten, dass mit e-Fuels betriebene Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von null in der Flottenstatistik berücksichtigt werden. Und die Beimischung von e-Fuels zu fossilen Kraftstoffen sollte ebenso in die Bewertung des CO2-Ausstoßes eingehen wie die wahren Emissionen von Elektrofahrzeugen, die in vielen Ländern nur mit schmutzigem Strom aufgeladen werden können. Andere Märkte hatten ohnehin mit Befremden auf den europäischen Sonderweg geblickt. Weder in Nordamerika noch in China, von anderen Märkten ganz zu schweigen, wird ernsthaft geplant, den Verbrennungsmotor zu verbieten. Es ist gut, dass diese anmaßenden Pläne auch in Europa – zumindest vorerst – gescheitert sind. Für die Industrie geht es jetzt darum, die Produktion der Klimakraftstoffe rasch hochzufahren – und Fahrzeuge zu entwickeln, die von den Kunden nachgefragt werden. Nicht aber von Politikern und Lobbyisten. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 5

NEWS Premium stark aufgewertet Cayenne 2023 Es ist mehr als ein Facelift, aber keine komplett neue - dann wäre es nämlich die vierte - Generation. Wenn ein Fahrzeug des Premiumsegments als Reisewagen, als Business- oder Familienauto überzeugt und wenn nötig auch noch im Gelände gute Figur macht, kann man getrost von einem Allrounder sprechen. Wie es Porsche nun beim neuen Cayenne tut. Nach dem Diesel-Aus sind auch die Benzinversionen V6 mit 353 PS und V8 wohl Auslaufmodelle, die in Österreich zwar erhältlich sein werden, aber vom Importeur nicht speziell angeboten. NoVA freier e-Hybrid So bleibt der NoVA-befreite Cayenne e-Hybrid mit dem Dreiliter-V6 und E-Motor für 470 PS Systemleistung, 254 km/h Spitze und einer Beschleunigung auf 100 km/h in 4,9 Sekunden bei 1,5 bis 1,8 Liter Normverbrauch und 33 bis 42 Gramm CO2. Dank einer größeren Batterie als im Vorgänger - nun 25,9 kWh statt 17,9 - sind elektrische Fahrten bis 90 Kilometer möglich. Und ein neuer 11-kW-Onboardlader verkürzt die Ladezeiten trotz der größeren Batterie auf weniger als zweieinhalb Stunden. „Nicht nur weltweit, auch bei uns ist der Cayenne mit den jüngsten Updates noch wichtiger. Er erzielt in Österreich 40 Prozent Anteil, manchmal bis zu 50, wobei dies sehr von der Lieferfähigkeit abhängig ist. Der Cayenne ist neben dem 911er unser wichtigstes Modell“, bestätigt Markenleiter Dr. Helmut Eggert. Eigenes Bedienkonzept für den Beifahrer Was beim Einstieg in den neuen Cayenne sofort auffällt, ist das neue Anzeige- und Bedienkonzept – und soll auch den Beifahrer auf dem Laufenden - aller Fahrdaten und -strecken halten, denn für den kann optional auch der eigene Bildschirm geordert werden. Porsche übernimmt das „Driver Experience“ des Taycan in den Cayenne. Erstmals findet sich der Gangwahlhebel rechts vom Lenkrad, was in der Mittelkonsole mehr Platz für Ablagen schafft. Das neue Kombielement in 12,6 Zoll bietet variable Darstellungsmöglichkeiten, das ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 6

CAYENNE 2023 Head-up-Display ist optional erhältlich. Das Zentraldisplay in 12,3 Zoll vermittelt die Daten aller wichtigen Fahrzeugfunktionen. Auffällig gestylt ist die neue Frontpartie mit Bugteil und der Lichtsignatur. LEDHauptscheinwerfer sind Serie, Matrix - optional in HD mit zwei auflösenden Modulen und mehr als 32.000 Pixel pro Scheinwerfer, natürlich adaptiv. Bei den erweiterten Assistenzsystemen fallen Ausweich- und Abbiegeassistent sowie ein verbesserter Abstandregler auf. Ein Stahlfederfahrwerk inklusive aktivem Aufhängungsmanagement PASM ist serienmäßig. Neue Stoßdämpfer verbessern das Handling. Zusätzlich wird die neue adaptive Luftfederung mit Zweikammer-Zweiventiltechnologie „ Unsere Verkehrs- ministerin konnte mit der NoVA Regelung einiges kitten“ Dr. Helmut Eggert Wegweisendes Anzeige- und Bedienkonzept im neuen Cayenne. angeboten. An Fahrmodi sind Normal, Sport und Sport Plus wählbar. Ob der Cayenne durch die Einführung des kleineren Macan „litt“, beantwortet Eggert so: „Ja, aber unsere Verkehrsministerin konnte das mit der NoVA-Regelung einiges kitten, weil der Cayenne Hybrid nahezu gleich viel kostet wie das Macan-Einsteigermodell in einer besseren Ausstattung. Der Unterschied ergibt sich durch die für den Macan anfallende, für den Cayenne Hybrid wegfallende NoVA.“ Und folgerichtig ist die Hybridversion klar am meisten nachgefragt: „Der Anteil liegt bisher zwischen 95 und 100 Prozent. Weil der Cayenne Turbo GT wegfällt, wird sich dieser Trend noch verstärken“, glaubt Eggert. Der Lieferprobleme weiter nicht vollkommen ausschließen kann: „Weil fast immer irgendetwas nicht verfügbar ist. Wir können das aber nicht konkret an einzelnen Teilen festmachen. Wir bekamen Produktionsquoten zugeteilt, was aber nicht heißt, dass sie auch zeitgerecht erfüllt werden. Realistische Erwartung in einem Volljahr ohne Probleme wäre die Zulassung von 600 bis 700 Stück.“ kun ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 7

NEWS Auf der IAA 2019 war er das Conceptcar schlechthin und damit eines der Messehighlights. Jetzt ist es soweit. Die Spanier haben die Serienversion enthüllt. Und siehe da: Das Elektro-SUV-Coupé ist dem Showcar sehr ähnlich, aber etwas braver. Sehenswert auch das Interieur. „Es kommen so viele rein rationale Elektrofahrzeuge auf den Markt – aber das ist nicht Cupra“, so CEO Wayne Griffiths. „Wir wollten der Welt zeigen, dass E-Autos Spaß machen und sexy sein können.“ Der Wermutstropfen dazu: Bis der Tavascan beim Händler steht, wird jedoch noch fast ein Jahr vergehen. „Held einer neuen Ära“, „Traum der Marke“, “Impulsgeber für eine neue Designsprache“ – wenn Cupra ein neues Modell vorstellt, geht es nicht ohne markige Sprüche. Die Seat-Tochter, die sich selbst stets „Challenger Brand“ nennt und ihre Kundschaft als „Tribe“ bezeichnet, positioniert sich gerne als rebellische Marke, die gegen den Strom schwimmt und das Establishment herausfordert. Wohl wissend, das sie technisch am Tropf der VW-Mutter hängt und im Konzern fest verortet ist. Mainstream nein danke Doch die Spanier haben es in ihrem fünfjährigen Bestehen verstanden, optisch wie kommunikativ, sich immer wieder vom Mainstream abzugrenzen. Und das mit beachtlichem Erfolg. Seit 2018 wurden weltweit mehr als 300.000 Fahrzeuge abgesetzt. Während bei diesem die Ähnlichkeit zum Konzernzwilling VW ID 3 noch deutlich zu sehen war, ist beim Tavascan nichts mehr vom Technik- und Teilespender des ID 5 GTX zu sehen. Im Gegenteil, der Spanier ist mit 4,64 Meter in der Länge, 1,86 Meter in der Breite, aber nur 1,60 Meter in der Höhe länger, breiter und flacher als der Wolfsburger. Der Radstand ist mit 2,77 Meter bei beiden identisch. Dazu kommt eine scharf geschnittenen Coupé-Form, die mit ihren vielen Lichtkanten und dynamischen Konturen den Cupra-Bestseller Formentor zitiert. Ins Auge springen auch die dreieckigen Scheinwerfer mit illuminierten LED-Dreiecken, die auch als Matrix-Licht zu haben sind. Ein Designhighlight ist auch das beleuchtete Logo auf der muskulös konturierten Fronthaube. Cupra Tavascan Strom aufwärts 8 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023

CUPRA TAVASCAN Helmdesign mit Panoramaeffekt In der Seitenansicht fällt das Helm-Konzept auf, bei dem die polierte schwarze A-Säule Front- und Seitenscheiben optisch verbindet. So soll ein Panoramaeffekt entstehen, der dem Visier eines Rennfahrerhelms gleicht und den sportlichen Look verstärkt, der durch die nach hinten ansteigende Gürtel- und abfallende Dachlinie sowie kurzen Überhänge entsteht. Auffällig auch die großen Radausschnitte, in denen sich bis zu 21 Zoll große Alu-Räder drehen können. Das Heck wiederum wird von einem durchgehenden Lichtband dominiert, das die markanten Rückleuchten verbindet und in dessen Mitte das Cupra-Logo rot aufscheint. Wirklich spektakulär und mutig gestaltet ist der Innenraum. Herzstück des unkonventionellen Designs ist die silberne, mit Rautenmuster und Rückgrat geformte Mittelkonsole, die sich freischwebend mit dem Armaturenträger verbindet, der wiederum von einem kupferfarbenem Rahmen eingefasst wird. Darauf schwebt ein 15-Zoll- Touchscreen – der bislang größte in einen Cupra – für die Infotainment-Funktionen, die über personalisierbare Widgets einen intuitiveren Zugang ermöglichen soll. Für die Einstellung der Lautstärke und des Innenraumklimas gibt es einen direkten Zugriff. Alternativ können alle Einstellungen auch durch Sprachsteuerung vorgenommen werden. Antrieb & Leistungsoptionen Basierend auf der MEB-Architektur sind zwei Leistungsoptionen möglich. Topmodell wird eine VZ-Version mit 250 kW/340 PS sein, bei der die Kraft mithilfe eines Allradantriebssystems sowie jeweils einem Elektromotor auf der Vorder- und Hinterachse auf die Straße kommt. Daneben steht auch eine Variante mit Heckantrieb zur Verfügung, bei der ein auf der Hinterachse platzierter Elektromotor eine Leistung von 210 kW/286 PS liefert. Diese Endurance-Version soll mit einer Ladung der 77-kWh-Batterie bis zu 549 Kilometer nach WLTP weit fahren können. Die Allrad-Variante muss mit dem gleichen Akku-Pack nach 517 Kilometern an die Ladesäule. Dort kann in beiden Fällen mit maximal 135 kW in knapp einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent oder in sieben Minuten 100 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Getreu dem Markenimage besitzt der Tavascan außerdem auch ein Sportfahrwerk mit Progressivlenkung und aktiver Dämpferverstellung. Die Preise verrät Cupra natürlich noch nicht. Schließlich dauert es auch noch bis der Konfigurator geöffnet wird. Erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird er im September auf der IAA. Was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass er zuvor einen weiten Weg zurücklegen muss, denn er wurde zwar in Barcelona designt und entwickelt, gebaut wird er aber im chinesischen VW-Werk Anhui. Bis dahin gibt Cupra Interessenten die Gelegenheit, ihr eigenes Showcar zu kreieren. Parallel zur Enthüllung des Tavascan präsentierten die Spanier den „DarkRebel“, ein virtueller Sportwagen im Shooting-Break-Stil mit pfeilförmiger Motorhaube und messerscharf gezeichneter Karosserie, der laut Wayne Griffiths „die ultimative Interpretation unserer Vision“ darstellt. Bevor es „in naher Zukunft vorgestellt werden soll“, können Fans der Marke im so genannten „Hyper Configurator“ mit der Gestaltung von Farben, Materialien und Oberflächen ihre eigene Version des Showcars mitgestalten. Cupra verspricht die Konfigurationen aller Fans zu sammeln und in das endgültige Design des Fahrzeuges einfließen zu lassen, bevor die physische Version der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. hak „ Herzstück des Designs ist die freischwebende Mittelkonsole“ 9 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023

PRODUKTE Russell Hobbs Mit dem Vertrauen zu kochen, dass Alles gelingt, ist jetzt einfacher denn je. Frisch, Fast und Convenient sind keine Gegensätze mehr. Die neue SatisFry Air-Serie erfüllt all diese Bedürfnisse. Dabei benötigen sowohl der Multikocher als auch die Heißluftfritteusen kein bis wenig Öl. Um unser vielbeschäftigtes Leben zu vereinfachen, hat Russell Hobbs einen Schritt weitergedacht und die Geräte der SatisFry Air-Serie außerdem mit einem spülmaschinenfesten* Innenleben ausgestattet. So bleibt mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. www.russellhobbs.com Zwei Ikonen vereint zur Feier Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums von McLaren hat sich der Supersportwagenhersteller mit der Lego Gruppe zusammengetan, um das allererste Double-Pack von Lego Speed Champions herauszubringen, das zwei der kultigsten Supersportwagen von McLaren zeigt: den McLaren F1 LM und den McLaren Solus GT. Beide Lego Kreationen sind eine Hommage an die technische Innovation und die Designsprache von McLaren und enthalten authentische Details der echten Autos, darunter die zentrale Position des Fahrersitzes und die Kühlkanäle. Harley-Davidson - 120 Jahre Kult Das Buch schließt mit der CVO FLHXSE Street Glide von 2021 und hängt als Epilog noch kurz die Livewire und die Pan America an. Doch die stehen ohnehin für ein anderes Kapitel und wohl auch dafür, dass Harley-Davidson noch lange, lange leben wird. Die am längsten gebaute Motor-Rahmen-Einheit der Marke – 41 Jahre – fand sich übrigens nicht an einem Motorrad im herkömmlichen Sinn, sondern war das dreirädrige Servi-Car. Es ist im Delius-Klasing-Verlag erschienen, hat 288 Seiten mit 350 Abbildungen und kostet 49,90 Euro. Kleine und große Fluchten mit dem Fahrrad Gut die Hälfte des Buches nehmen Reisebeschreibungen über Fahrten mit dem Gravelbike im In- und Ausland ein. Aber wie gesagt: das Abenteuer kann gleich vor der Haustür beginnen. Und auf die Frage, mit welchem Fahrrad man am besten zur Weltreise aufbricht, gibt es eigentlich auch nur eine Antwort. „Das Gravelbike – Kaufberatung. Fahrspaß. Reisen.“ von Sven Bremer hat 120 Seiten mit 128 Fotos und Abbildungen. Das Buch ist im DeliusKlasing-Verlag erschienen und kosten 24,90 Euro. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 10

Ihr Auto ist nicht irgendeins. Also nehmen Sie nicht irgendwas. LIQUI MOLY bietet für jedes Fahrzeug das passende Motoröl. Das richtige Motoröl ist für den optimalen Betrieb Ihres Autos ein Muss. Ölwechseln deshalb auch Sie zu Deutschlands beliebtester Schmierstoffmarke und erfahren Sie den Unterschied. www.liqui-moly.com Ich fahr besser mit LIQUI MOLY. Ausgabe 6/2023 Ausgabe 16/2023 Ausgabe 8/2023 Ausgabe 4/2023 Ausgabe 4/2023

SERVICE Camping Ende der Herzlichkeit Die Caravanbranche hat sich gewandelt. Wo einst Handwerker auf der Brücke der Unternehmen standen, sitzen jetzt smarte Manager auf dem Kapitänssessel, für die Camping bis vor kurzem noch eine eher unadäquate Urlaubsform war. Das ist weder für die Produkte noch für die Kunden gut. Bescheiden aber herzlich, so ging es bei den Herstellern von Reisemobilen und Wohnwagen noch in den späten Achtzigern des vorigen Jahrhunderts zu. Wer als Medienvertreter zu einer Presseveranstaltung eingeladen wurde, bekam seine Reiseauslagen erstattet, was gerade für freie Journalisten angesichts spärlicher Honorarzahlungen der Zeitungen sehr hilfreich war. Und wer ein Testfahrzeug auslieh, sollte bei der einen oder anderen Marke mit einem wohlgefüllten Kühlschrank bei seiner Berichterstattung milde gestimmt werden. Auch die Kunden wurden hofiert, mit schnellen Lieferungen und günstigen Preisen gewonnen. Nichts von dem ist geblieben. Im Gegenteil. Bankkonto & Geduld Wer heute als Camper auf Reisen gehen möchte, braucht ein gut gefülltes Bankkonto und Geduld. Daran wird sich wohl auch in der laufenden Saison nichts ändern, wie eine Befragung bei den Handelsbetrieben ergeben hat. Demnach erwarten 42 Prozent der Händler weiterhin Lieferzeiten von mehr als zwölf Monaten und 50 Prozent von ihnen Preissteigerungen um bis zu zehn Prozent. Jeder 10. Händler ist der Meinung, dass die Anschaffungskosten eines Neufahrzeugs sogar um bis zu 20 Prozent nach oben klettern werden. Schon in den vergangenen Jahren hat sich das Preisniveau deutlich erhöht, etwa 35 Prozent teurer sind Reisemobile seit 2019 geworden. Was sich nicht verbessert hat, ist dagegen die Qualität. Selbst bei handverlesenen Testfahrzeugen kommt es zu Ausfällen mit defekten Schubladenschlössern, abfallenden Griffen oder undichten Wassertanks. Und ein Kunde, der ohne eine einzige Reklamation von der ersten Urlaubsfahrt zurückkehrt, ist wohl kaum zu finden. Selbst bei Premiumprodukten läuft einiges schief. Nach drei Jahren ist von Ausfällen bei Kühlschränken und Heizungen zu hören, sogar Undichtigkeiten tauchen nach dieser vergleichsweise kurzen Betriebszeit auf. Rekordniveau bei Erträgen Dabei gewinnen die Hersteller am Ende nur augenscheinlich. Knaus Tabbert hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar erstmals die Marke von einer Milliarde Umsatz geknackt. Der Erlös erreichte ebenfalls Rekordniveau. Aber lange bleiben die unzufriedenen Kunden nicht bei der Stange. Ein Leser etwa will sich nach nur kurzer Haltedauer wieder von seinem Reisemobil trennen, das an allen Ecken und Enden Mängel aufweist. Und sicher ist, dass er dabei gleich auch die Marke wechselt. Fazit: Das Marktvolumen schätzt GSR aktuell auf 15,5 Milliarden Euro. Potenzial nach oben besteht weiterhin, denn etwa 20 Millionen Menschen in Europa geben sich als campingaffin aus – bei derzeit nur 1,5 Millionen zugelassenen Campingmobilen sind daher weitere Steigerungen wahrscheinlich. Zumal manch ein Wohnmobilbesitzer den steigenden Preisen und höheren Zinsen mit einem privaten Geschäftsmodell begegnet: Immer mehr Camper vermieten ihr eigenes Reisemobil und relativieren so das hohe Niveau der Kosten. aum Wohnmobile warten auf Käufer: Caravaning wird immer beliebter – und teurer. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 12

GOLINE DACHBOX 410 LITER beidseitig zu öffnen, Zentralverriegelung, einfachste Montage dank Premium Fit System auf handelsüblichen Grundträgern. statt EUR 469,– jetzt nur EUR 399,– GOLINE FAHRRADHECKTRÄGER für 2 e-Bikes, 25 kg pro Fahrrad. Nicht faltbar, lässt sich am Fahrzeug abklappen. Montage auf einer Anhängevorrichtung. Erweiterung 3. Rad nicht möglich. statt EUR 509,– jetzt nur EUR 459,– Unverb. empf., nicht kart. Richtpreise inkl. MwSt. Gültig bei teilnehmenden Service-Betrieben und solange der Vorrat reicht bzw. längstens bis 30.9.2023. Bitte beachten Sie, dass sich durch Sonderausstattungen und Zubehör relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und sich dadurch abweichende Verbrauchswerte und CO2-Emissionen ergeben können. Änderungen, Satz und Druckfehler vorbehalten. Stand 03/2023. Stattpreise beziehen sich auf die bisher gültigen Verkaufspreise. AKTION GÜLTIG VON 01.03. BIS 30.09.2023 GUTE LIEGT SO NAH. DAS URLAUBSZUBEHÖR ZUM AKTIONSPREIS. Anz_Zub_Urlaub-AutoMag210x98_ET02_06_23.indd 1 20.02.23 14:10 L I FESTYLE Mit dem AMG in die Bim Bugatti Ceramique Titane Edition Eine der beeindruckendsten Eigenschaften der Bugatti Ceramique Titane Edition ist ihr großer 585-mAh-Akku, der im Always-on Betrieb bis zu 3 Tage und im Normalbetrieb ohne GPS-Aktivitäten bis zu 15 Tage Laufzeit bietet. Zusätzlich verfügt die Bugatti Ceramique Titane Edition über eine neue Supersport-Lünette in Schwarz und Grün, die das prächtige Gesamtdesign der Uhr abrundet. Die Uhr selbst ist aus Titan Grad 5 gefertigt, mit einer Zirkonium-Keramik-Lünette und einem 390px AMOLED-Touchscreen, der von Saphirglas geschützt wird, was sie sowohl leicht als auch langlebig macht. Vorbestellungen unter www.bugatti-smartwatches.com möglich. Union Glashütte – Noramis Datum Edition Klassik Auch 2023 bringt Glashütte ein besonderes Highlight. Die Noramis Datum präsentiert sich in einem unkonventionellen Design: Das Zifferblatt ist von einer ikonischen Oldtimer-Felge inspiriert samt kleiner Verschraubungen, die an die Radmuttern erinnern. Durch eine 3D-Wirkung tritt die matte Felge kontrastreich aus dem hochglanzpolierten schwarzen Ziffernblatt heraus. Ein Liebhaberstück für alle Oldtimerfans und auf 200 Stück limitiert. Der Preis € 2.680,00 Mit dem Mercedes-AMG E-Scooter kommt jetzt ein weiteres emissionsfreies Fahrzeug aus dem Hause Mercedes. Dieser AMG verbindet Performance - 500 W, hohe Reichweite - 40 km und 20 km/h Höchstgeschwindigkeit mit hochwertigen Komponenten und markentypischer Eleganz. Zusammengeklappt passt der Mercedes-AMG E-Scooter in den Kofferraum und kann dank seines geringen Gewichts von 14,7 kg in öffentliche Verkehrsmittel mitgenommen werden.

NEWS VW Track Days 2023 GTI versus Stromer Eine Neuauflage der bereits traditionellen Track Days führte uns wieder auf den Salzburgring. Auch diesmal konnte man die Topmodelle bei E-Power und Verbrenner auf gesperrter Strecke zügellos testen. Allen voran wieder das 333 PS Golf Modell und der VW ID5 GTX. Klare Devise des Tages war wieder die Rennstreckentauglichkeit in puncto Fahrwerks- und Getriebeabstimmung zu erfahren. Mit dabei wieder der Ex-TCR-Pilot Benny Leuchter, der bei den neuerlichen Abstimmungsarbeiten auf der Nürburgring Nordschleife federführend war. Schwerpunkt dabei war die Abstimmung des neuen „Performance Torque Vectoring“. Performance Torque Vectoring Es sitzt auf der Hinterachse, wo zunächst die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse mittels Lamellenkupplung verteilt wird. Im Anschluss sorgt das „Torque Vectoring“ für eine situationsabhängige, kontinuierlich variable Verteilung der Antriebskraft zwischen linkem und rechtem Hinterrad. Das geschieht per elektromechanisch angesteuerten, wartungsfreien Kupplungen und kann so bis zu 100 Prozent der Hinterachsantriebskraft auf das jeweils kurvenäußere Rad umlenken. Abhängig ist das von zahlreichen Parametern, die in Echtzeit von der Fahrwerks-ECU verarbeitet werden, sowie auch vom manuell ausgewählten Fahrmodus. Dieses System ist seit dem „20 Years“ Modell ja serienmäßig an Bord und bietet mit dem „Special“ genannten neuen Fahrprofil eine Abstimmung, die unter der Federführung von Leuchter herausgefahren wurde. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 14

VW TRACK DAYS 2023 Datencheck VW Golf R 20 Years Leistung 245 kW (333 PS) Zylinder/Ventile 4 Zylinder/16 Ventile Hubraum 1.984 ccm Bohrung und Hub 82,5 x 92,8 Max. Drehmoment 420 Nm bei 2.100-5.500 U/min. 0 auf 100 km/h 4,6 Sek. Höchstgeschwindigkeit 270 km/h elektronisch abgeregelt Preis ab € 68.190 Vier Sekunden & der Wohlfühlfaktor Auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife verbesserte Leuchter mit dem überarbeiteten VW Golf R „20 Years“ die Bestzeit um vier Sekunden, auf 7:47,31 Minuten. Besonders eindrücklich ist dabei, wie spielerisch die neue Bestzeit zu erzielen war. Dank der neuen Abstimmung fährt sich der VW Golf R nämlich deutlich einfacher, was vor allem für Amateure den Wohlfühlfaktor enorm erhöht. Das war auch auf dem kürzeren, aber ebenfalls anspruchsvollen Salzburgring eindrucksvoll zu erfahren. An den Alltagsqualitäten des VW Golf R hat sich indes nichts geändert – ein weiterer, großer Pluspunkt gegenüber dem Mitbewerb, der teilweise ohne Rückbank oder nutzbarem Kofferraum vorfährt. Wer einen VW Golf R „20 Years“ möchte, sollte schnell sein: Der Jubiläumskracher wird nur ein Jahr gebaut und kostet ab € 68.190,-. ham VW ID.5 GTX 4Motion gegen VW T-Roc R E-Power gegen R-Power Im Rahmen des „R Experience“ Track Days wurde abseits der Rennstrecke auch das Potential der Elektromobilität demonstriert. Dabei trat der neue, vollelektrische VW ID.5 GTX gegen den VW Golf R im Sprintwettbewerb an. So unterschiedlich diese technologischen Konzepte auch sein mögen, in der Praxis schenkten sich die beiden allradgetriebenen Fahrzeuge nicht viel. Sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen beeindruckten beide mit kräftigem Antritt und ebensolcher Verzögerung, auf der Bremse profitiert der schwere ID.5 auch von der Bremswirkung – Rekuperation – der beiden E-Motoren. In Sachen Beschleunigung wurde das Match schlussendlich durch die Launch-Control des Golf R entschieden. „ E-Power und Verbrenner spielerisch auf anspruchsvoller Strecke“ „Golf Parade“ in der Boxenstraße am Salzburgring ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 15

NEWS Renault Espace 2023 Flagship SUV Streng genommen ist der neue Espace keiner mehr, sondern ein Austral in verlängerter XXLAusgabe. Familien-Vans sind out und die Nachfrage nach geräumigen Familientransportern hat bei den Kunden schon vor Jahren stark abgenommen. Ein stagnierender Trend, der nicht nur Renault, sondern auch alle anderen Hersteller betrifft. Auf diesen Wandel hatten die Franzosen bereits schon beim aktuellen Espace reagiert und ihn 2015 als einen Crossover anrollen lassen. Wenn jetzt die sechste Espace-Generation an den Start geht, verabschiedet sich nun auch Renault entgültig vom Van-Konzept. Die einstigen Gründer des vor 40 Jahren in Europa entstandenen Segments der Großraumlimousinen sagen also adieu zum alten Konzept. XXL auf CMF Plattform Es ist einfach schade, aber nachvollziehbar, da die immer noch stark boomende SUVWelle scheinbar kein Ende findet. Selbst ein überaus üppiges Raumangebot ist heutzutage zweitrangig. Daher blieb auch Renault keine andere Wahl: Fortan ist der neue Espace ein SUV – streng genommen sogar die verlängerte XXL-Ausgabe des kompakten Austral. Denn genauso wie er basiert der Espace auf der CMF-CD-Plattform und ist mit einer Länge von 4,72 Metern im Vergleich zum Vorgänger nicht nur knapp 14 Zentimeter kürzer, sondern mit 1.659 Kilogramm auch 215 Kilo leichter. Siebensitzer ohne Aufpreis Optisch wirkt der größere Bruder dem Austral wie aus dem Gesicht geschnitten. Einzig der auf 2,74 Meter gestreckte Radstand - plus sieben Zentimeter - sowie die hochgezogene D-Säule nebst größeren Seitenfenstern hinten machen bei der AustralLangversion den Unterschied. Platz bietet der Espace für bis zu sieben Personen. Das Gute beim 44.390 Euro teuren SUV: Ganz gleich, ob sich der Kunde nun für den Fünfsitzer oder die beiden Zusatz-Sitze in der dritten Reihe entscheidet, der Preis bleibt immer derselbe. Das finden wir gut.Wer jedoch ein maximales Kofferraumvolumen von 581 bis 1818 Litern benötigt, wählt ganz klar den Fünfsitzer. Mit maximaler Bestuhlung schrumpft das Gepäckabteil dagegen auf nur noch 159 bis 1714 Liter zusammen. Außerdem genügt das Platzangebot beim Aufpreis freien Siebensitzer ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 16

RENAULT ESPACE 2023 in der letzten Reihe allenfalls Kindern oder auf der Kurzstrecke. Auch der Ein- und Ausstieg nach ganz hinten erfordert ein gewisses Maß an Gelenkigkeit. Während die Kids einfach hineinspringen, mühen sich ältere Semester ab. Platz & Multimedia Vorne sitzt es sich sehr bequem und dank der um 22 Zentimeter längs verschiebbaren Rückbank herrscht in der mittleren Reihe eine überraschend feudale Bewegungsfreiheit. Serienmäßig blickt der Fahrer auf ein digitales Kombinstrument sowie den hochkant stehenden Zwölf-Zoll-Touchscreen des „OpenR Link“-Multimediasystems daneben. Die Bedienung des online basierenden Infotainments erweist sich als selbsterklärend und die Routenführung via Google Maps als praktisch.Glücklicherweise gibt es im Espace noch genügend herkömmliche Schalter, die den Alltag erleichtern. Überhaupt fällt die Grundausstattung mit vielen Komfortfeatures sowie bis zu 32 Fahrerassistenten reichhaltig aus. Gegen Aufpreis ist ein vollwertiges Head-up-Display, das die Infos direkt in die Windschutzscheibe spielgelt, oder etwa ein riesengroßes PanoramaGlasdach erhältlich. Letzteres lässt sich allerdings nicht öffnen, bringt aber sehr viel Licht in den Innenraum. Als praktisch erwiesen sich zudem die vielen Ablagemöglichkeiten, die mit einem Stauvolumen von insgesamt 39 Litern für allerhand Kleinkram bereit stehen. Außerdem sind zum Laden der Handys zwei USB-C-Anschlüsse in jeder Sitzreihe vorhanden – selbst ganz hinten. Daneben gibt es eine weitere induktive Smartphone-Station vorne auf der Mittelkonsole. Vollhybrid als einziger Antrieb Überschaubar fällt dagegen die Motorenwahl aus. Nur ein Hybrid steht zum Marktstart im September im Angebot. Die Kombination aus einem Dreizylinder-Turbobenziner mit nur 1,2 Litern Hubraum sowie zweier Elektromotoren mit 18 kW (25 PS) und 50 kW (68 PS) entfaltet zusammen 199 PS. Wobei der kleinere E-Motor als Generator arbeitet und die 1,7 kWhBatterie im Heck mit Strom versorgt. In der Stadt surrt der Espace häufig nur rein elektrisch und dass unter der langen Motorhaube das nur ein kleiner Dreiender schnattert, lässt sich selbst im Ansatz nicht erahnen. Im Gegenteil, der Espace ist überaus gut gedämmt. Auch andere „ Überschaubar die Motorenauswahl“ ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 17

NEWS Fahrgeräusche sind sehr wirksam gekapselt, so dass sie nur sehr selten bis an die Ohren der Insassen dringen. Mit der hybriden Antriebskombination ist der Espace keinesfalls untermotorisiert. Er beschleunigt in 8,8 Sekunden auf die Hunderter-Marke und läuft 174 km/h Spitze. Doch erweist sich das französische SUV selbst im angewählten Sport-Modus nicht als Dynamiker, sondern eher als ein komfortabler Cruiser, der mit einem Werksverbrauch von nur 4,6 Litern Super auf hohe Effizienz auskommen soll. Bei unserem ersten Rendezvous mit dem Franzosen quittierte der Borcomputer unsere Fahrt mit einem abschließenden 6,2 Liter Durschnittsverbrauch. Wer aber die Schaltwippen am Lenkrad stärker nutzt und dadurch den Rekuperationsgrad erhöht, der kann den Wert wohl noch weiter nach unten drücken. Allrad- Datencheck Renault Espace E-Tech Full Hybrid 200 Antrieb: R3-Turbobenziner, 1199 ccm, 2 E-Motoren (50 kW/18 kW) Systemleistung: 146 kW / 199 PS Max. Drehmoment: 230 Nm bei 1750 U/min Länge x Breite x Höhe (m): 4,72 x 2,08 x 1,65 Radstand (m): 2,74 Drehmoment E-Motor: 205 Nm Höchstgeschwindigkeit: 174 km/h 0 auf 100 km/h: 8,8 Sek. WLTP-Verbrauch: 4,6 l/100km CO2-Emissionen: 105 g/km (Euro 6d) Leergewicht / Zuladung: 1659 kg / max. 396 kg Kofferraumvolumen: 581–1818 Liter Max. Anhängelast: 1500 kg Wendekreis: 11,6 m Preise: 43.390 – 49.900 Euro „ Cruisen wie in einer Limousine“ Allradlenkung & Agilität Empfehlenswert ist die Allradlenkung, die den Espace auf kurvigen Serpentinen spürbar handlicher macht und gleichzeitig den Wendekreis auf 10,4 Meter reduziert. Die sogenannte „4Control advanced“-Lenkung zählt bei den gehobenen Ausstattungsstufen Esprit Alpine sowie Iconic zum serienmäßigen Lieferumfang, während sie für das 44.390 Euro teure Basismodell selbst gegen Zuzahlung nicht erhältlich ist. Die mit sportlichen Akzenten sowie reichlich Alcantara ausgestattete Version Esprit Alpine startet bei 47.690 Euro. Der mit noblen Lederpolstern, elektrisch verstellbaren Vordersitzen, sowie mit Eschenholz ausstaffierte Iconic liegt bei 49.990 Euro. hak ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 18

ENTDECKEN SIE DEN BRANDNEUEN VOLLELEKTRISCHEN SUV VON SUBARU. Der neue Solterra bringt die bewährte Zuverlässigkeit der Marke Subaru, höchste Sicherheitsansprüche und die legendäre Allradtechnik in einen vollelektrischen SUV. Basierend auf der neu entwickelten e-SUBARU GLOBAL PLATFORM, bietet Ihnen der neue Solterra herausragende Maßstäbe in Sachen Komfort, Sicherheit und Stabilität. Zusätzlich verfügt das Sicherheitssystem SUBARU Safety Sense über zahlreiche hochentwickelte Sicherheitsfeatures, wie unser erster Ausstiegsassistent oder ein 360° Rundumsicht-Kamerasystem für noch mehr Überblick in jeder Situation. Neben umfangreichen Komfort-Funktionen wie dem Panorama-Glasdach, dem Harman/Kardon® Premium-Audiosystem und drahtloser Connectivity für Ihr Smartphone, ermöglicht der Solterra auch abseits befestigter Straßen ein entspanntes Fahrerlebnis. Der neue Solterra ist bereit für die Zukunft – genau wie Sie. *Finanzierungsaktion gültig für lagernde Neufahrzeuge bei Kauf und Zulassung bis 31.03.2024 freibleibend, solange der Vorrat reicht, bei allen teilnehmenden SubaruNeuwagenverkaufs-Vertragspartnern. Die Abwicklung der Finanzierung erfolgt über die easyleasing GmbH; es gelten die allgemeinen Leasingbedingungen der easyleasing GmbH; Erfüllung banküblicher Bonitätskriterien vorausgesetzt; alle Angaben inkl. 20 % MwSt. bzw. NoVA. Details zu den aktuellen Leasingbedingungen finden Sie unter www.subaru.at. JETZT LEASING- ANGEBOTE AB € 499,–/MTL.* ENTDECKEN WWW.SUBARU.AT/SOLTERRA Folgen Sie uns: www.facebook.com/SubaruAustria www.instagram.com/subaru_austria Stromverbrauch kombiniert: 18,1 kWh/100 km, CO2-Emission: 0 g/km 100% ELEKTRISCH. 100% SUBARU.

NEWS Upgrading Extreme Dacia Dacia setzt seinen Weg nach oben weiter fort. Nachdem die Marke der Renault Group sich als Anbieter von Fahrzeugen mit einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis etabliert hat, startet der Hersteller nun in höhere Segmente und wertet seine aktuelle Modellpalette mit einer neuen Ausstattungsvariante „Extreme“ auf. Extreme ist dabei aber nur ein Teil der Strategie, Dacia in höheren Marktsegmenten zu etablieren. In den kommenden Jahren wird die Marke neben der Neuauflage des Duster auch das SUV Bigster auf den Markt rollen, der dem Volkwagen Tiguan Konkurrenz machen soll und danach werden noch zwei weitere Modelle in dieser Fahrzeugklasse folgen, die wahrscheinlich nicht als SUV kommen werden. Ausstattungen & Goodies Mit der Ausstattung Extreme soll, so die Marketing-Poeten, die „robuste und outdoor-orientierte Markenphilosophie bekräftigt“ werden. Mit Extreme kommen vor allem viele kupferfarbige Elemente an die vier aktuellen Modelle Spring, Sandero Stepway, Duster und Jogger. Neben der farblichen Aufwertung von Außenspiegeln, der Front- und Heckpartie und neuen Fußmatten, erhalten die Modelle mit Ausnahme des elektrischen Stadtflitzer Spring neue Innenverkleidungen aus einem sogenannten Micro Cloud Stoff der wertig und fast wie Alcantara wirkt und zugleich pflegeleicht ist. Der Spring erhält als Extreme auch eine deutliche Leistungssteigerung von 44 PS auf 65 PS, die dem „Kleinen“ und mit 1,1 Tonnen leichtgewichtigen Stromer zu einem deutlich besseren Fahrverhalten verhilft. Mit den zusätzlichen PS kann der Spring ordentlich im Verkehr mitschwimmen, wobei Straßenbahnschienen allerdings vermieden werden sollten, weil der Stadtflitzer die Spurweite der Schienen besitzt. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 20

EXTREM DACIA Wenn es einmal doch flotter sein muss, hilft das ebenfalls verbesserte Drehmoment zu verbesserten Spurtleistungen. Zwischen Null und 100 km/h vergehen 13,7 Sekunden und damit rund sechs Sekunden weniger als bei der schwächeren Variante. Die Akkugröße von 27 kWh zeigt allerdings, dass der Spring nicht für die lange Strecke entwickelt wurde. Sein Revier ist ganz eindeutig urban, doch auch dort würde sich der Mensch hinter dem Lenkrad über eine Sitzhöhenverstellung freuen, die es selbst in der Extreme-Version nicht gibt. Laden & Reichweite Die Reichweite liegt bei überschaubaren 200 Kilometern und bei einer ersten Ausfahrt rund um Wien zeigte der Bordcomputer am Ende einen Verbrauch von 13,9 Kilowattstunden an, der sich durch die Wechsel in den Eco-Modus noch weiter verbessern lässt. An der Ladesäule vergehen rund 60 Minuten bis er wieder aufgeladen ist. „Drei Viertel unserer Kunden laden zu Hause und für 90 Prozent ist der Spring ein Zweitwagen“, so DaciaSprecherin Valeska Haaf. Das aufgewertete Modell kostet in der Extreme-Version 24.590 Euro. Neben den kosmetischen Aufwertungen verfügen der Sandero Stepway Extreme und der Jogger Extreme über die Anfahrhilfe Extended Grip, die über eine Taste in der Mittelkonsole aktiviert wird und ESP und ASR so anpasst, dass die Räder unabhängig voneinander angesteuert werden und so auch auf losem Untergrund mehr Grip finden. Last but not least: Für Camping-Freunde haben die Dacia-Freizeit-Experten ein „Sleep Pack“ entwickelt, mit dem beim Jogger der Raum hinter den Vordersitzen in einen 1,9 Meter langen und 1,3 Meter breiten Spielplatz für Zwei verwandelt werden kann. Die Preisliste für den Jogger Extreme startet bei 20.890 Euro und endet bei 26.890 für die Hybrid-Variante. Der Sandero Stepway steht mit mindestens 15.890 Euro in der Preisliste und für den Duster Extreme wechseln mindestens 16.890 Euro den Besitzer. hak Das „Sleep Pack“ kann in ein 1,90 Meter langes Bett verwandelt werden. „ Aufwertung innen & außen in Kupfertönen“ Gut bedienbarer Dachträger ebenfalls im Angebot. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 21

Der Verbrenner ist tot. Es lebe der Verbrenner. Für eine Lobby-Organisation wie „Transport & Environment“ ist das kaum zu ertragen. Hunderte Mitarbeiter in Brüssel und den großen europäischen Hauptstädten kämpfen nun seit drei Jahrzehnten mit dem Geld der Steuerzahler und von großen USFinanzfirmen für das Elektroauto in Europa. Und die Alternativen leben trotzdem noch. Auf ihrer Seite bestimmt jetzt zorniger Trotz das Verhalten. Andere Betroffene betrachten eher, welche Ergebnisse die erzwungene Toleranz für Technologie und Klima auslöst. Der Blick in die aktuellen Unterlagen von T&E zeigt nicht nur das Maß an Enttäuschung und Empörung. Dabei werden auch noch einmal die Missverständnisse deutlich, die eine sachliche Diskussion immer wieder scheitern lassen. Die e-Fuel-Lobby wolle die Massenelektrifizierung zum Scheitern bringen, heißt es in einem Pressestatement, für das William Todts, Executive Director bei T&E, verantwortlich zeichnet. Nie werden e-Fuels zu einer echten Konkurrenz fürs Elektroauto werden. Die alte Ölindustrie sei nicht interessiert an einem echten Wettbewerb der Systeme, denn das Elektroauto sei der Tod der Ölindustrie, so der T&E-Manager. Gemeint sind besonders die „eFuel Alliance“, ein Zusammenschluss von Firmen und Verbänden, die ein Interesse an einer Zukunft der strombasierten alternativen synthetischen Kraftstoffe haben und Uniti, einem Verbund mittelständischer Unternehmen mit ähnlicher Interessenslage. Sie werden ebenfalls „Big Oil“ zugerechnet. Erstaunlich neutral sind die Aussagen von William Todt zur Automobilindustrie. Als deren letzte böse Tat wird die Dieselaffäre genannt. Seit sich die meisten Marken zur Elektromobilität bekannt haben, herrscht eine erstaunliche Zurückhaltung. Auch Todt steckt in der bekannten gedanklichen Falle, dass vom Jahr 2035 an – dem Jahr, in dem das Verbrennerverbot wirksam werden soll – statt der herkömmlichen Verbrennerautos auch sogenannte e-fuel only-Autos gebaut werden können. Todt vermutet, von diesem Zeitpunkt an würden „nur eine Handvoll Modelle mit 100 Prozent e-Fuel“ fahren und freut sich: „Wen kümmert es schon, wenn ab 2035 der Porsche 911 als e-Fuel-Auto gekauft werden kann“. Bewusste Fehlinterpretationen Das zwar offizielle, aber dennoch ganz und gar emotionale Statement von William Todt trägt die Schlagzeile: „Die große e-Fuel-Lüge“. Kritiker hätten Todt geraten, mit dem Begriff Lüge vorsichtiger umzugehen. In den Kampagnen von T&E gibt es immer wieder mal falsche Vergleiche, verdrehte Aussagen, falscher Argumente und bewusste Fehlinterpretationen. Ein Beispiel: In einer Studie kommt T&E zu dem Schluss, es lohne sich nicht, auf e-Fuels zu setzen. Ein Kleinwagen, der 2030 grüne e-Fuels tankt, die also nur mit Strom aus regenerativen Quellen hergestellt wurden, kommt KOMMENTAR Umweltlobby beklagt „ Die große e-Fuel Lüge“ E-Fuel-Vorzeigeprojekt in Südamerika mit Porsche-Patrananz 22 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023

„UMWELTLOBBY UNTER DRUCK“ auf einen CO2-Ausstoß von durchschnittlich 35 Gramm CO2 pro km. Beim aktuellen Kraftwerksmix zur Stromerzeugung für die e-FuelHerstellung kämen bis 2030 für den synthetischen Sprit allerdings höhere Werte zustande, nämlich rund 200 g CO2/km. Diesel und Benzin kommen im Vergleich auf 201 g CO2/km beziehungsweise 211 g CO2/km. Die künstlichen Kraftstoffe würden bis 2030 also nur minimal besser als ihre fossilen Vorbilder abschneiden, sagt T&E und irrt gewaltig zu Lasten der Umwelt. Denn jedes Gramm Kohlendioxid aus den fossilen Kraftstoffen Benzin und Diesel schadet dem Klima zusätzlich, während beim e-Fuel nur das CO2 emittiert wird, was zuvor aus der Luft für den Kraftstoff entnommen wurde – klimaschädlich gegen klimaneutral. Entweder-oder oder Sowohl-als-auch Wir brauchen alle Technologien – wie hoffentlich auch alle anderen Umweltlobbyisten – eines Tages akzeptieren müssen, dass es sich bei den Emissionen des Verkehrs nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch-Thema handelt. „Wir brauchen alle klimafreundlichen Technologien“, stellt auch der Verband der Automobilindustrie seit vielen Monaten bei jeder Gelegenheit immer wieder fest – nicht zu laut, um nicht Fragen nach den Herstellern auszulösen, die sich dem Elektroauto verpflichtet sehen. Der Verband stellt auch deswegen klar, die E-Mobilität bleibe die zentrale Technologie, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Die e-Fuels sieht er als wichtige Erweiterung der Optionen. Technologieoffenheit sei entscheidend, um Klimaneutralität nicht nur in Europa, sondern weltweit – auch mit Blick auf den Bestand – zu ermöglichen. Der VDA will deswegen nicht an den europäischen Grenzen Halt machen. Nur mit globalen Lösungen komme der Klimaschutz voran. Ein Sprecher des Verbands sieht es als „unsere wichtigste Aufgabe, genau die Technologien zu entwickeln und zu exportieren, die den Regionen auf dieser Welt klimaneutrales Wachstum ermöglichen“. Unterschiedliche Regionen brauchen unterschiedliche Lösungen, plädiert er für einen globalen Ansatz und betont ausdrücklich: „Synthetische Kraftstoffe sind zwingend notwendig – vor allem für die Bestandsflotte. Mit Blick auf die 1,5 Milliarden Fahrzeuge weltweit sind e-Fuels daher ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Stabile Energiepartnerschaften Der VDA sieht es als fahrlässig an, sich heute darauf festzulegen, dass e-Fuels auch in Zukunft dauerhaft nicht wirtschaftlich hergestellt werden können. Um die Produktion von e-Fuels zu wettbewerbsfähigen Preisen zu ermöglichen, hält der Verband eine Vielzahl an strategischen und langfristigen Entscheidungen für zwingend notwendig. E-Fuels sollten in den vielen dafür bestens geeigneten Ländern produziert werden. Deswegen benötigen Berlin und Brüssel maximal viele und stabile Energiepartnerschaften mit Produktionsländern, fordert der Verband. Den Umweltlobbys wie „Transport & Environment“, der hannoversche Verein „Deutsche Umwelthilfe“ und die vielen anderen Gruppen von Aktivisten stellt die Brüsseler Entscheidung nun vor die Wahl: Zürnen und kleben oder verstehen und anpacken. Themen, für die es im Sinne des Klimaschutzes sinnvoll wäre, zu kämpfen, gibt es viele. Beim Verkehr sind zwei Schwerpunkte unübersehbar: Der möglichst rasche Hochlauf der E-Mobilität im Verbund mit einer nachhaltigen Stromerzeugung zur Verbesserung der künftigen Emissionen und der Hochlauf klimaneutraler Kraftstoffe zur Verbesserung der Emissionen heute. Peter Schwerdtmann Porsche und Toyota erproben e-Fuels bereits im Motorsport 23 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023

NEW MOBILITY Subaru Solterra Grip in allen Situationen Subaru bringt nun mit etwas Verzögerung auch sein erstes batterieelektrisches Fahrzeug und unterstreicht gleichzeitig seine Allradkompetenz mit einer sogenannten „Traktionsbatterie“ Sie verfügt über eine Nettokapazität von 71,4 kWh und einer WLTP Reichweite von 460 Kilometern. 24 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023

SUBARU SOLTERRA Hochwertiges 12,3-Zoll- Touchscreen-Display im Cockpit Bei der Ladetechnik ist wie beim ToyotaPendant das Laden an der Wallbox mit 11 kW sowie alternativ am GleichstromSchnelllader mit 150 kW möglich. Letzteres ermöglicht das Laden auf 80 Prozent in guten 30 Minuten. Dass also gerade die Ladeeigenschaften ausbaufähig sind, ist ja schon vom Toyota bekannt. Ansonsten hinterließ er aber bereits bei den ersten Testfahrten auf Freilandstraßen und auch über Stock und Stein einen sehr passablen Eindruck. Fahrkomfort & Fahrwerk Vor allem mit einem guten Fahrkomfort ist der Japaner gesegnet. Während viele Elektro-SUVs mit übertrieben straff abgestimmten Fahrwerken – um schaukeln an der Hinterachse zu vermeiden - negativ auffallen, kann der Solterra in diesem Punkt überzeugen. Selbst ohne adaptive Dämpferregelung gelingt es den Japanern, mit einem harmonisch abgestimmten Standardfahrwerk einen angenehmen Federungskomfort zu bieten. Bereits innerorts spricht die Federung auffallend sensibel auf Unebenheiten an und das trotz der serienmäßigen 20-Zoll-Räder, die in der Regel für schlechtere Anlaufdämpfung bekannt sind. Auch auf Bundesstraßen und Autobahnen gibt er sich ruhig und sorgt somit für angenehmen Langstreckenkomfort. Das gleiche gilt für Fahrgeräusche bei niedrigem Tempo. Hier ist er elektrotypisch super leise unterwegs, der Geräuschpegel erhöht sich erst jenseits der 100 Stundenkilometermarke auf rund 69, was vergleichsweise mit Verbrenner SUVs auch noch sehr leise ist. Alleinstellungsmerkmale & Assistenzsysteme Hier sind vor allem bei der Sicherheit aktive und passive Fahrassistenzsysteme erwähnenswert. Neben einem Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung sind aktiver Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, intelligenter Geschwindigkeitsbegrenzer, radargestützter Totwinkel-, Spurwechsel- und Querverkehrsassistent sowie ein Aufmerksamkeits- und Müdigkeitswarner erhältlich. Erstmals im Einsatz auch das Subaru Safety Sense System, das verschiedene X-Mode für verschiedene Untergründe…Snow drift, …Deep Snow ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 25

NEW MOBILITY Assistenzsysteme mit einander vernetzt. Die echten USP’s findet man beim Solterra aber beim Allradantrieb und hier vorallem im Gelände. In Verbindung mit dem aktivierbarem X-Mode – er ist ausschließlich im Solterra verfügbar – ist im Subaru auch eine elektronisch geregelte Bergan- und Bergabfahrhilfe verfügbar, die für Sicherheit im steilen Terrain und auf glattem Untergrund sorgt. Neben den präventiven Sicherheitssystemen, die einen Unfall vollständig verhindern oder zumindest dessen Schwere verringern sollen, bietet man also ein Höchstmaß an passiver Sicherheit. Basierend auf der hochsteifen e-Subaru Global Plattform besteht die Fahrgastzelle aus hochfestem Stahl, der die bei einem Zusammenprall wirkenden Kräfte effektiv absorbieren soll. Motorleistung & Ladevolumina Für den dementsprechenden Vortrieb an der Vorderachse sorgt ein 150 kW oder 204 PS starker E-Motor, hinten schieben zusätzlich 80 kW beziehungsweise 109 PS mit, sodass sich eine Systemleistung von 160 kW oder 218 PS mit einem Drehmoment von 337 Newtonmetern ergibt. Damit ist er wohl vollkommen ausreichend motorisiert, ein Wunsch nach mehr Leistung anlässlich der Präsentation kam kaum auf. So gesehen beschleunigt er bei den Elastizitätsmessungen von 60 auf 100 km/h in guten 4,0 Sekunden, von 80 auf 120 km/h in 5,1 Sekunden, dementsprechend auch der Sprint auf 100 km/h in lediglich 6,9 Sekunden. Durchaus ausreichend auch die Ladevolumina des Allradlers. Mit gemessenen 480 Litern steht reichlich Platz für Gepäck oder 11 Getränkekisten zur Verfügung. Umgeklappt kommt der Solterra sogar auf 1415 Liter Stauraum, was einen sehr guten Wert in der Mittelklasse mit Allradantrieb darstellt. hak „ Sicher unterwegs bei vielen Bedingungen“ Matthäus Radner ÖAMTC Allrad- Datencheck Abmessungen und Gewicht - Subaru SOLTERRA Länge 4.690 mm Breite 1.860 mm Höhe 1.650 mm Radstand 2.850 mm Spurweite vorn/hinten 1.600 mm / 1.610 mm Bodenfreiheit 210 mm Böschungswinkel vorne/hinten 17,7 Grad/ 25,4 Grad Rampenwinkel 18,2 Grad Minimaler Wendekreis 12,2 m Ladevolumen (nach VDA-Norm) 441 - 452 Liter (je nach Ausstattung) Leergewicht (ohne Fahrer) 2.013 - 2.057 kg Zul. Gesamtgewicht 2.550 kg Preis inkl. Mwst. Subaru Solterra E-xperience € 65.400 Subaru Solterra E-xperience+ € 68.900 Nova 0% Mono-Tone Lackierung € 840 Two-Tone Lackierung Subaru Solterra E-xperience+ € 1.320 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2023 26

In Kürze erhältlich! Der neue IONIQ 6 bringt Sie überall hin. Vor allem aber einen Riesensprung Richtung Zukunft. Mit dem „Electrified Streamliner“ tauchen Sie in eine Welt des technologischen Fortschritts und einer beispiellosen Ästhetik ein. Beachten Sie, wie die interaktiven LED-Anzeigen am Lenkrad mit Ihrem Fahrmodus kommunizieren. Genießen Sie die bessere Sicht auf Ihre Umgebung mit den digitalen Außenspiegeln. Und lassen Sie sich von einem eleganten Stromlinien-Design faszinieren, das die dynamische Sportlichkeit dieser einzigartigen E-Limousine unterstreicht. Bei Kauf des IONIQ 6 können Sie die Hyundai Flatrate erwerben und sichern sich damit das Service-Fixpreis-Paket für nur € 200,- / Jahr *. Nähere Infos auf hyundai.at/flatrate Hyundai ist auf dem Weg zur CO2 Neutralität bis 2045 - bei den Produkten und in der Produktion. 1 Die Hyundai 5 Jahres-Neuwagengarantie ohne Kilometerbegrenzung gilt nur für jene Hyundai-Fahrzeuge, welche als Neufahrzeug ursprünglich von einem autorisierten Hyundai-Vertragshändler mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz an Endkunden verkauft wurden. Details zu den Garantiebedingungen und dem Garantieumfang sowie den Ausnahmen und Einschränkungen davon finden Sie im Garantie- und Serviceheft bzw. Garantieheft und der gesonderten Garantie-Urkunde des Fahrzeuges. 2 Die Garantie gilt nur für die Hochvolt-Batterie für die Dauer von 8 Jahren ab Garantiebeginndatum oder bis zu 160.000 km Laufleistung, je nachdem was früher eintritt. Stromverbrauch: 13,9 - 16,9 kWh / 100 km, elektrische Reichweite: bis zu 614 km, 77,4 kWh Batterie. Die technischen Angaben und Ausstattungsdetails sind vorläufige Angaben und können werkseitig bis zur Auslieferung noch abweichen. Die Reichweite und der Verbrauch können abhängig von Straßenverhältnissen, Fahrstil und Temperatur deutlich variieren. * Service lt. Hyundai Wartungsplan für 5 Jahre / 75.000 km – je nachdem, was zuerst eintritt. Die Hyundai Flatrate gilt bei Kauf (Kaufverträge ab 1.1.2023) eines neuen KONA Elektro, IONIQ 5, IONIQ 6, TUCSON und SANTA FE für das Service lt. Hyundai Wartungsplan bzw. den Vorgaben von Hyundai Österreich und inkludiert Material und Arbeitszeit. In der Hyundai Flatrate nicht inkludiert sind: Verschleißreparaturen (Kupplungsbeläge, Bremsbeläge etc.), Verbrauchsmaterial (Frostschutz, Scheibenwischflüssigkeit, Wischblätter etc.), §57a Überprüfung, Reifen/Räder. Keine Barablöse möglich. Eventuell beigestelltes Material wird nicht gegengerechnet. Einlösbar nur bei teilnehmenden, autorisierten Hyundai- Vertragswerkstätten. Symbolabbildung. Satz- und Druckfehler vorbehalten. IONIQ 6 Vollelektrisch. Awaken your world.

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