P.b.b GZ02Z034771 M Ausgabe 3/24 Euro 6,90 JUBILÄUM MIT PERFEKTION Škoda Kamiq VW Passat TDi Toyota GR Yaris Renault Captur Dacia legt los Dacia testet für Rallye Balanceakt Porsche Panamera Turbo Weniger ist mehr 50 Jahre VW Golf VW GOLF GENERATION 8.2
Der neue Škoda Kamiq Viel Platz für deine Abenteuer Mit bis zu 2.000,– Celebration-Bonus und bis zu 2.538,– Paket-Vorteil 4.500,– zusätzlich bei Finanzierung, Versicherung und Service skoda.at | facebook.com/skoda.at | youtube.com/skodaAT | instagram.com/skodaAT Verbrauch: 5,2–6,3 l/100 km. CO2-Emission: 117–143 g/km. Symbolfotos. Stand: 18.06.2024. Boni gültig für Privatkunden sind listenpreismindernde Neuwagen-Nachlässe. Alle Beträge in Euro unverb., nicht kart. inkl. NoVA und 20% MwSt. Aktions-Kombination nur gültig mit Kaufvertrags-/Antragsdatum 05.06. bis 31.08.2024. Celebration-Bonus Kamiq Essence: 1.000,– | Selection, Monte Carlo: 2.000,–. Paket-Vorteil gilt beispielhaft für den Kamiq Selection mit Style-Paket. Die 4.500,– setzen sich zusammen aus 2.500,– Finanzierungs-, 1.000,– Versicherungs-, (bei Abschluss einer KASKO Versicherung) und 1.000,– Service-Bonus (bei Abschluss eines Service- oder Wartungsproduktes) bei Finanzierung über die Porsche Bank. Mindestlaufzeit 36 Monate. Mindest-Nettokredit 50% vom Kaufpreis. Details bei Ihrem Škoda Betrieb.
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INHALT 50 30 46 40 News 06 ABT Marian M 800-R Made in Austria 08 Toyota GR Yaris 2024 Racer Kompakt 10 Rat & Tat Mit dem Elektroauto in die Waschstraße 11 Produkte 12 Künstliche Intelligenz Autofahren sicherer machen 46 Renault Captur 2024 French SUV Connection Roadbooks 30 VW Passat TDi Alle Neune 32 Skoda Superb Kombi 2.0 TDI Der bessere Passat? 33 Hyundai Kona E Multi Kulti - Koreaner aus Tschechien 34 Tiguan R-Line 1.5 eTSI Alle guten Dinge sind 3 36 Toyota Yaris Cross GR Sport Hybrid Kompakt überzeugend 37 Škoda Kamiq 1.0 TSI Facelift 2024 Klein, aber fein 38 Mercedes GLC 300 de 4matic Longrun Animo 2-Rad 66 Alpe Adria Süd Trail Gefälle inklusive 70 Ducati Monster + Überzeugungskünstler 71 Moto Guzzi V7 Stone Ten Sondermodell für den Clan Sport 60 Rallye-EM 2024 Kontinentales Hoch 64 Dacia testet für Rallye Dakar Dacia legt los Long Run 40 Porsche 911 Carrera 4 GTS Speed Hunter Historie 52 50 Jahre VW Golf Weniger ist mehr 56 125 Jahre Opel Vom Laubfrosch zum Corsa 58 Im Rückspiegel Startschuss mit 20 Stück Tuning 50 G 87 - MH2 GTR II Performance à la Manhart 72 Termintacho 73 Impressum 74 Rückstrahler 75 Vorschau New Mobility 14 Branntkalk & CO2 Branntkalk wird Kalkstein 16 Service China Autos auf Augenhöhe 22 Porsche Panamera Turbo Balanceakt 26 Škoda Kodiaq FL Auf und einladen 48 ÖAMTC Studie Effizienz durch Rekuperation Titelthema 18 VW Golf Generation 8.2 Jubiläum mit Perfektion ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 4
KOMMENTAR Es war sicher nicht allein der Wahlkampf zur Europawahl. Genauso wenig lag es an den Zugewinnen der Parteien, die sich im Wahlkampf gegen ein Verbrennerverbot ausgesprochen haben. Offensichtlich ist allerdings, dass die Sitzverteilung im kommenden EU-Parlament jetzt die Bereitschaft vergrößert, sich ehrlich diesem Thema zu stellen. Oder glaubte in der Vergangenheit irgendein Experte daran, dass ein global tätiger Automobilhersteller auf Verbrenner verzichten könnte? Die Welt besteht eben nicht nur aus wohlhabenden Klimafreunden, für die ein Umstieg aufs Elektroauto selbstverständliche Bürgerpflicht ist. Selbst in reichen Ländern reicht es nicht, mit grünen Ideologien die Absatzzahlen für die Elektromobilität hochzutreiben. Es wird ehrlicher Wie anders sieht das in weniger gesegneten Regionen dieser Welt aus? Wer soll dort den Umstieg auf das E-Auto finanzieren, wenn es dort überhaupt schon ausreichend Elektrizität gibt? Das Elektroauto und die gesamte Elektromobilität sind beeindruckend gut funktionierende Alternativen für Regionen, in denen die Menschen sich den Umstieg leisten können oder wollen. Die Zahl der sinnvollen Anwendungen wächst täglich. Und doch wird der Verbrenner noch auf lange Zeit der Antrieb der Wahl sein. Das wissen auch die Hersteller, die sich politisch korrekt und deswegen scheinbar bedingungslos zur Elektromobilität bekannten. Jetzt werden sie sich der Reihe nach ehrlich machen. Denn sie brauchen den Verbrenner für ihr weltweites Geschäft und wir alle brauchen einen Kraftstoff, der klimafreundlich zünden kann. Peter Schwerdtmann ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 5
NEWS ABT und Marian entwickelten gemeinsam das auf zwanzig Exemplare limitierte ElektroSportboot ABT | Marian M 800-R. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Spezialisten für Elektroyachten wagt ABT Sportsline den sprichwörtlichen Sprung ins Wasser und stellt sein erstes Elektroboot vor. Es leistet bis zu 450 kW, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 85 km/h und zeigt sich dabei in edlem Design. „Mit Marian und ABT Sportsline treffen zwei gleichgesinnte Traditionsunternehmen aufeinander, die für vollendete Handwerkskunst, Innovationsfreude und technologischen Fortschritt stehen“ – so Hans-Jürgen Abt. Verbunden durch langjährige Erfahrung und tiefgehendes Knowhow auf ihrem jeweiligen Gebiet, das kontinuierliche Streben nach Fortschritt und die Liebe zum Detail, haben sich mit ABT und Marian wohl zwei Spezialisten zusammengefunden und eine bis ins kleinste Detail durchdachte Elektroyacht mit luxuriöser Ausstattung geschaffen, die sicher ihres gleichen sucht. E-Motor & Ladetechnik Basis dafür ist die M 800 Spyder des Bootsbauers aus St. Wolfgang am Wolfgangsee. Der Rumpf ist extra für den Elektroantrieb als besonders effizienter Halbgleiter konstruiert. Das beschert dem Boot nicht nur eine hohe Reichweite von 80 Kilometern im Cruise Mode, sondern auch eine beachtliche Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h. Gepaart mit einem Wellenantrieb garantiert diese Bauart maximalen Fahrkomfort. Das Vordeck bietet durch die besondere Konstruktion bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten für bis zu neun Passagiere. Angetrieben wird sie von einem 250 kW starken Next-Gen-E-Motor, der von einer Lithium-Ionen-Batterie mit 121,5 kWh und integriertem Löschsystem gespeist wird. Das CCS-Ladegerät ermöglicht eine Schnellladung mit bis zu 150 kW. Dabei können sowohl klassische Ladesäulen für Elektroautos als auch maritime Ladesäulen genutzt werden. Fahrmodi & Reichweite Sie kann so in verschiedenen Fahrmodi bewegt werden. Im ABT Mode werden durch die Aktivierung aller Wasserpumpen und optimierte Kühlung bis zu 450 kW mobilisiert. Neben dem sportiven Fahrmodus gibt es zwei weitere Programme. Im Port Mode wird die ABT Marian M 800-R „ Made in Austria“ 6 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
ABT MARIAN M 800-R Leistung für eine sichere Manövrierfähigkeit etwa in Häfen auf 15 kW reduziert, der Cruise Mode ist angenehm leise und optimiert für effizientes Streckenfahren mit bis zu 250 kW. Nicht nur optisch ein Glanzstück, sondern auch smart konstruiert passt sich die Marian M 800-R dank ihrer Süß- und Salzwassertauglichkeit an unterschiedliche Gewässer an. Hinzu kommt eine Over-the-Air-Update und Diagnosefähigkeit, die es ermöglicht das Boot bei Bedarf aus der Ferne zu diagnostizieren. Die von ABT gestalteten und konstruierten Designelemente, wie die Alcantara-Sitze mit Sitzrückenschalen, vereinen Eleganz mit Funktionalität und bieten den Passagieren hohen Komfort während der Fahrt. Ein besonders markantes Merkmal ist der Lufteinlass für den Motorraum, der an die charakteristischen Radhausentlüftungen der ABT Sondermodelle angelehnt ist. Die Ambiente- und Unterwasserbeleuchtung sorgt für eine faszinierende Atmosphäre an Bord, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Ausstattung & Technik Zusätzliche optische Highlights im Inneren der Elektroyacht umfassen beispielsweise ein beleuchtetes Multifunktionslenkrad, elegante schwarze Klampen, die sich auf Wunsch einziehen lassen, sowie ein hochmodernes 12-Zoll-Multifunktionsdisplay. Dieses bietet nicht nur einen GPS-Kartenplotter, sondern auch eine Wassertemperaturanzeige und ein Echolot. Die Auswahl der Lederausstattung in Rot ist eine Hommage an die Unternehmensfarben von ABT Sportsline und verleiht der einzigartigen Elektroyacht einen Hauch von Dynamik und Eleganz, der ihre Persönlichkeit unterstreicht. Erhältlich ist sie in den Farben Anthrazit und Weiß. Die Marian M 800-R wird in einer limitierten Auflage von 20 Exemplaren in der Werft in Österreich gebaut. Der Preis liegt bei 450.000 Euro netto. Die Kundenpräsentationen des Bootes wird in Form von Roadshows am Wolfgangsee, Wörthersee, Starnberger See und Gardasee sein. hak 7 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
NEWS Toyota GR Yaris 2024 Racer Kompakt Toyota trotzt dem Mainstream. Mit dem GR Yaris 2024 bringt Gazoo Racing ein weiteres Update der Kompaktkampfmaschine auf die Straße, die widerspiegelt, was Toyota seit Jahren im Rennsport pflegt. Der überarbeitete GR Yaris, liebevoll als „Rallye-Zwerg“ bezeichnet, ist zwar für den Alltagsgebrauch zugelassen, entfaltet seine wahre Stärke jedoch auf kurvigen Bergstraßen und Rennstrecken. Und genau dort durften wir den kompakten Flitzer testen. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2020 hat der GR Yaris dank seines variablen Allradantriebs und dem stärksten serienmäßigen Dreizylinder-Turbomotors für Furore gesorgt. Doch Toyota ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Getreu dem Motto „Make even better cars“ wurde er weiterentwickelt. Was ist wirklich neu? Ursprünglich ausschließlich mit Handschaltung angeboten, wurde er nun auch mit einer Gazoo Racing direkt Automatik ausgestattet. Diese Schaltung ist so präzise und schnell, dass selbst AMG ins Staunen gerät. Die optimierte Software erkennt nicht nur Fahrzeugverhalten wie Verzögerung und Beschleunigung, sondern auch die feinsten Nuancen im Fahrstil, um den perfekten Zeitpunkt für den Gangwechsel zu ermitteln. Das Ergebnis ist eine Gangwahl, die den Intentionen des Fahrers entspricht und das Schaltverhalten professioneller Rennfahrer imitiert. Innenraum & außen Auch der Innenraum wurde noch mehr in Richtung Rennsport getrimmt. Das Cockpit wurde um 15 Grad mehr zum Fahrer hingedreht, um eine noch bessere Sicht auf alle Instrumente zu gewährleisten – ein Design, das Toyota „Driver First“ nennt. Diese Philosophie setzt sich im gesamten Interieur fort, das ganz auf den Fahrer zugeschnitten ist. Ein komplett digitales Kombiinstrument mit zwei Anzeigemodi liefert alle relevanten Daten, während die um 25 mm tiefere Sitzposition und das darauf abgestimmte Lenkrad ein authentisches Rennfeeling vermitteln. Rote Gurte und Nähte sowie das GR-Logo auf den Sitzen runden das sportliche Ambiente ab. Das Exterieur-Design folgt nicht den aktuellen Modetrends, sondern den Anforderungen des Rennsports. Ein robusterer und gleichzeitig leichterer Stahlgitter-Kühlergrill sowie dreiteilige, robustere Stoßfänger sind das Ergebnis intensiver Tests und Optimierungen. Die Bremsleuchte wurde von ihrem Platz im Spoiler unter die Heckscheibe ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 8
TOYOTA YARIS CROSS verlegt, um den Spoiler flexibler zu gestalten. Diese Anpassungen basieren auf den direkten Rückmeldungen von Toyotas Rennsport-Meistern und Rallyefahrern. Motor & Leistung Im Herzen des GR Yaris schlägt nun ein weiter optimierter Motor, der 280 PS anstatt der bisherigen 261 und 390 Newtonmeter Drehmoment - vorher 360 Newtonmeter - liefert. Diese Steigerung mag auf dem Papier gering erscheinen, doch sie macht einen großen Unterschied in der Performance dieses kompakten Kraftpakets. Der kombinierte Durchschnittsverbrauch liegt bei 8,7 Litern für die manuelle und 9,5 Litern für die automatische Version. Doch für echte Benzinbrüder und Sammler ist jeder Cent gut investiert, denn er ist streng limitiert und vielleicht einer der letzten seiner Art. So gibt es für echte Rallye-Enthusiasten Datencheck Motorleistung & Meßwerte Leistung (kW/PS) 206 280 Max. Drehmoment (Nm) 390 von 3.250 - 4.600 U/min 0-100 km/h (s) 5,2 Vmax (km/h) 230 Verbrauch & C02 Angaben WLTP Verbrauch (l/100km) 8,7 CO2-Emission (g/km) 197 - 215 NoVA Besteuerung (%) 20-24 Abmessungen & Preise Länge/Breite /Höhe (mm) 3.995/1.805/1.455 Leergewicht Handschalter (kg) 1.355 Leergewicht – Automatik (kg) 1.400 Kofferraumvolumen (l) 2 70 Nutzlast (kg) 290 Preis Handaschalter (€) 57.490 Preise Automatikverion (€) 63.590 auch zwei Sondereditionen zu Ehren von WRC-Champion Kalle Rovanperä und dem achtfachen Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier, die jeweils einzigartige Drift- und Rennstreckenmodi bieten. Preise & Versionen Mit einem Startpreis von 57.490 Euro für die Handschalter-Version und 63.590 Euro für die Automatik ist der GR Yaris nicht billig. Der höhere Preis der Automatikversion resultiert aus dem erhöhten Gewicht und Verbrauch sowie dem damit verbundenen höheren CO2-Ausstoß, der zu einer vier Prozent höheren NOVA führt. Die Mission von Toyota Motorsport, immer bessere Autos zu bauen, ist mit dem GR Yaris 2024 mehr als geglückt. Einzig die Farbpalette könnte für manchen Geschmack noch etwas mutiger sein, aber in puncto Performance und Fahrspaß setzt er neue Maßstäbe. jf „ Das Exterieur-Design folgt nicht den aktuellen Modetrends, sondern den Anforderungen des Rennsports.“ ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 9
Wasser und Strom – zwei Elemente, die sich eigentlich nicht vertragen. Doch wer mit seinem E-Auto in die Waschanlage fährt, muss sich keine Sorgen machen, beruhigt ein Elektrokonzern. Denn der Stromer ist rundherum gut geschützt, ansonsten könnte er jederzeit durch Regen, Pfützen oder Spritzwasser lahmgelegt werden. Die Hochvolttechnologie ist dabei genauso gut gegen eindringende Feuchtigkeit abgesichert wie die übrige Elektrik. Das müssen die Hersteller auch durch Sicherheitstests nachweisen. Daher können Sie mit dem E-Auto problemlos in die Waschanlage fahren und sogar auch eine Unterbodenwäsche durchführen lassen. Was ist zu beachten? Wichtig ist, dass Sie bei der Autowäsche immer die Anweisungen des Waschanlagenbetreibers beachten. So finden Sie an der Anlage Informationen darüber, welchen Gang Sie einlegen müssen - zum Beispiel „N“ oder „P“. Schon allein deshalb, weil einige E-Autos gar keinen Startknopf mehr besitzen. Stattdessen aktiviert man die Zündung durch Sitzen auf dem Fahrersitz über Sensoren in Sitz & Gurt. Verlässt man den Sitz, schalten einige E-Autos automatisch in den Modus „P“. Allerdings ist in der Waschstraße in den meisten Fällen die Stufe „N“ vorgeschrieben. In diesem Fall während des Waschprogramms unbedingt auf dem Fahrersitz sitzen bleiben. Lesen Sie im Zweifelsfalle die Informationen der Waschanlage.Genau wie bei Verbrennern sollte man vor dem Fahren in die Waschanlage auch bei E-Autos Klappen, Tankdeckel, Fenster und Türen schließen. Schalten Sie außerdem Scheibenwischer - und deren Automatik aus. Nur bei Reparaturen am Unterboden - zum Beispiel nach einem harten Aufsetzer - oder Umbauten sollten Sie vorsichtig sein und das E-Auto besser mit der Hand waschen. In einem solchen Fall bietet es sich Mit dem Elektroauto in die Waschstraße RAT & TAT an, Rücksprache mit der Werkstatt zu halten, in der das E-Auto repariert wurde. Dasselbe gilt im Übrigen auch für Verbrenner und Hybrid-Autos. Tesla Probleme bei S und X Die Warnung, dass E-Autos in der Waschstraße nichts verloren haben, geht wohl auf frühe Tesla-Modelle der Baureihen S und X zurück. Das Problem waren nach Besuchen in der Waschanlage allerdings keine Kurzschlüsse am Akku, sondern bestimmte Sensoren, die dann zu Fehlermeldungen führten. Wie von Geisterhand öffneten sich Türen, Heck- oder Ladeklappen. Diese Probleme sind seit einem Software-Update aber behoben. Alle aktuellen Tesla-Modelle und die meisten anderen Elektroautos verfügen mittlerweile über einen „Waschanlagen-Modus“. Dieser muss vor der Einfahrt in die Waschstraße aktiviert werden, damit unter anderem das Fahrzeug auch frei durch die Anlage rollen kann. Zudem empfiehlt sich die Nutzung einer „kontaktlosen Autowäsche“, bei der keine Bürsten verwendet werden und so Kratzschäden am Lack vermieden werden. Welche Besonderheiten für Ihren Stromer gelten, lesen Sie im Benutzerhandbuch nach. Hochdruckreiniger ja oder nein? Aufpassen sollten Sie aber beim Waschen Ihres E-Autos mit einem Hochdruckreiniger. Der Strahl sollte bei allen Autos generell nicht direkt auf den Unterboden gerichtet werden, ansonsten könnte durch den harten Wasserstrahl doch etwas Feuchtigkeit in die Batterie oder den Motor eindringen. Auch im Bereich der Ladebuchse arbeiten Sie besser nicht mit dem Hochdruckreiniger. Dagegen sind Türen, Dach oder Felgen unproblematisch. Achten Sie aber auch hier auf einen flachen Winkel und auf einen Abstand von mindestens 25 bis 30 Zentimeter, um den Lack nicht zu beschädigen.Eigentlich versteht es sich von selbst, aber trotzdem: Waschen Sie Ihr Elektroauto nicht, wenn es gerade lädt. Und außerdem: Wenn Sie Ihr Elektroauto zuhause waschen wollen, informieren Sie sich vorher, ob das in Ihrer Stadt oder Gemeinde überhaupt erlaubt ist - meistens ist es nämlich verboten – und wenn ja, welche Bedingungen gelten. Ansonsten drohen unter Umständen Strafen. aum 10 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
PRODUKTE Toyota Zubehör auch online Toyota hat einen Zubehörshop eingerichtet: Ob Fahrradträger oder Dachbox, erweiterte Ausstattung oder Designauffrischung, gelistet sind über 1800 Teile und Produkte für rund 35 aktuelle sowie ältere bis zu zehn Jahre alte Modellreihen - https://tos.toyota.de/. Das Angebot wird ständig erweitert. Nach Eingabe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) erhält man sofort die passenden Treffer angezeigt. Ist die FIN nicht zur Hand kann das Fahrzeugmodell auch manuell ausgewählt werden. Majorette feiert mit dem „First Ever“ Majorette wird 60 Jahre alt. Den runden Geburtstag feiert der französische Hersteller Spielzeugautos mit einer Reihe von Editionsmodellen und Geschenksets. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Firmenhistorie und Vorbildern aus dem eigenen Land. So gibt es eine Wiederauflage des ersten Majorette-Fahrzeugs. Der „First Ever“ ist ein Formel-Rennwagen im Stil der 1960er-Jahre inklusive Fahrer im Cockpit. Zum 60. Geburtstag wird das Auto in sechs verschiedenen Farben neu aufgelegt Pisten-Porsche von Playmobil Playmobil und Porsche setzen ihre Zusammenarbeit mit dem 911 Carrera RS 2.7 „Offroad“ fort. Das Modell eines Rallyefahrzeugs im Stil des „Safari“ von 1973 kennzeichnen unter anderem eine höhergelegte Karosserie und ein Frontschutzbügel mit Zusatzscheinwerfern aus. Weitere finden sich am Dachgepäckträger, auf dem auch ein Ersatzrad und ein Benzinkanister transportiert werden. Das Dach ist für die beliebten Plastikfiguren abnehmbar. Die Motorhaube mit dem charakteristischen Entenbürzel lässt sich öffnen und gibt den Blick auf eine Nachbildung des Sechs-Zylinder- Boxermotors im Heck frei. Der Preis dazu: € 59,99 Bosch 18V Power Zwei neue Akku-LED-Leuchten Mit den zwei neuen Akku-LED-Leuchten EasySpotLight 18V-400 und Universal WorkLight 18V-2100 erweitert Bosch sein „18V Power for All System“. Beide Geräte sind kompakt und vielseitig und eignen sich damit für unterschiedliche Einsatzbereiche rund um Haus und Garten. Es bietet darüber hinaus mit rund 70 Heimwerker-, Garten- und Haushaltsgeräten alle weiteren maßgeblichen Geräte pro Segment ab – und geht markenübergreifend über das Angebot von Bosch hinaus. Alle Geräte – vom Bohrhammer über den Rasenmäher bis zum Staubsauger – lassen sich mit ein und demselben 18 Volt Lithium-Ionen-Akku mit nur einem Ladegerät betreiben. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 11
NEWS Künstliche Intelligenz Autofahren sicherer machen Eine einzige „kalte“ Lötstelle, die nicht oder nicht richtig leitet, und das Steuergerät kann ausfallen. Das darf nicht passieren, denn es kontrolliert Bremsen und Lenkung, verhindert blockieren der Räder oder das Schleudern des Autos. Solche Teile haben null Fehlertoleranz, aber viele Fehlerquellen. Zwischen 5000 und 8000 Lötstellen sind auf einer Leiterplatine, auf der die Element des Steuergeräts miteinander verbunden sind. Im Bosch-Werk in Ansbach werden die Mitarbeiter seit einiger Zeit von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Qualitätsprüfung unterstützt. Die KI misst, ob die Platine korrekt verlötet ist. Tritt eine Unregelmäßigkeit auf, wird das Bild der fehlerhaften Lötstelle einem Mitarbeiter zur Sichtprüfung vorgelegt. Eine enorme Erleichterung für die Qualitätskontrolle des Werkes, in dem 2500 Menschen arbeiten – und neuerdings der Kollege KI. Künstliche Intelligenz kann offenbar schon sehr viel. Dafür ist das fränkische Bosch-Werk nur ein Beispiel. Aber Auto fahren kann sie noch nicht. Die Führerscheinprüfung hat KI noch nicht bestanden. Aber sie übt schon fleißig: „Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen“, sagte Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Bosch Connected World, der Digitalisierungsmesse des Zulieferers. Bosch und Microsoft prüfen derzeit Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, um „generative Künstliche Intelligenz“ im Auto zu nutzen. Microsoft ist eines der führenden Unternehmen in diesem Bereich. In der Produktion hat KI bei Bosch längst Einzug gehalten. „KI hat hohes Innovationspotential und kann die menschliche Arbeit noch produktiver machen“, erklärte Hartung. Als produzierendes Unternehmen und Fabrikausrüster will Bosch eine führende Rolle bei Entwicklung und Anwendung industrieller KI spielen. Nun soll der nächste Schritt erfolgen: KI soll das Autofahren sicherer machen – und damit zeigen, welchen sinnvollen Nutzen sie bringen kann. Denn genau das verlangen die Menschen von ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 12
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Künstlicher Intelligenz. 60 Prozent der Befragten des „Bosch Tech Compass“, einer repräsentativen Studie in sieben Ländern, erwarten sich von KI im Auto mehr Sicherheit. Aber auch geringerer Verbrauch und höhere Reichweite (54 Prozent) oder einfacheres und entspannteres Parken. Für die repräsentative Studie wurden von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung (GIM) im Auftrag von Bosch über 11.000 Menschen ab 18 Jahren in Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien und USA online befragt. Das Ergebnis zeigt, wie unterschiedlich die Perspektiven auf die neue Technologie sind. Während in China 83 Prozent und in Indien 75 Prozent der Menschen erwarten, dass „KI-Technologie die Welt zum Besseren verändern wird“, sind es in den USA, dem Vereinigten Königreich und Deutschland nur zwischen 42 und 45 Prozent. Möglicherweise liegt das auch daran, dass sich in China 73 Prozent gut vorbereitet fühlen auf das Zeitalter der KI, in Deutschland nur 35 Prozent. Wenn es darum geht, was man sich von der KI verspricht, sind die häufigsten Nennungen ein angenehmes Leben, Erleichterung bei der Arbeit und Gesundheit. Und was könnte angenehmer sein, als sich von Künstlicher Intelligenz sicher durch den Verkehr bringen zu lassen? Teil- oder vollautomatisiertes Fahren gilt als das nächste große Ding in der Entwicklung des Automobils und der individuellen Mobilität. Die technischen Hürden auf dem Weg zum Roboterauto sind jedoch höher, als noch vor einigen Jahren angenommen. KI soll nun helfen, diese zu überwinden. Wie, das zeigt folgendes Szenario: Rollt ein Ball auf die Fahrbahn, könnten im nächsten Moment Kinder auf die Straße laufen. Der Menschen weiß dies aus Erfahrung. Aktuelle Fahrerassistenzsysteme würden dem Ball aber keine Bedeutung zumessen. Gemeinsam mit Microsoft prüft Bosch nun, wie Generative KI dem Auto beibringen kann, einen Schritt weiter zu denken. Denn genau das ist die Stärke von Generativer KI: Sie lernt ständig dazu. 61 Prozent der Befragten im „Bosch Tech Compass“ erwarten auch, das KI ein Intelligenzniveau erreichen werde, welches dem des Menschen gleichkommt. Im Auto wird das nicht reichen: Hier muss die Künstliche Intelligenz beweisen, besser zu sein als der Mensch und die Zahl der Unfälle deutlich zu senken – wie die Zahl der fehlerhaften Lötstellen im Bosch-Werk Ansbach. cen Künstliche Intelligenz hilft bei der Qualitätssicherung in der Produktion Ein Ball rollt auf die Straße - durch KI sollen Autos lernen. Gemeinsam mit Microsoft arbeitet Bosch an automatisiertem Fahren durch Künstliche Intelligenz. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 13
NEW MOBILITY Branntkalk & CO2 Branntkalk wird Kalkstein Das mittelgroße Containerschiff „Sounion Trader“ ist dank einer Abgasreinigungsanlage von Seabound zwei Monate über die Weltmeere gefahren, ohne übermäßig viel Klimagas und Schadstoffe zu emittieren. Dabei war das Schiff ursprünglich eines der schmutzigsten der Reederei Lomar Shipping. Das neue System entfernt 78 Prozent des CO2 aus dem Abgas. Das System ist in mehreren Standard-Schiffcontainern untergebracht. Es wird in den Abgasstrom eingeklinkt. Die Rauchgase strömen durch eine Schüttung aus Branntkalkkieseln. Diese reagieren mit dem CO2 zu Kalkstein, der an Bord zwischengelagert wird. Im nächsten Hafen wird er entladen und in Branntkalk und CO2 zurückverwandelt. Wirklich umweltverträglich ist dieser Kreislauf nur, wenn das CO2, das bei der Aufbereitung des Kalksteins frei wird, eingefangen und endgelagert wird, sodass es der Atmosphäre dauerhaft entzogen bleibt. Die Kosten für die Abgasreinigung halten sich in Grenzen. Branntkalk kostet pro Tonne in Nordamerika 200 Dollar. Diese binde fast 800 Kilogramm CO2. Auf dem Testschiff wurde pro Tag eine Tonne Klimagas eingefangen. Dazu waren etwa 1,2 Tonnen Branntkalk nötig. Die Lösung aus London könnte also zu einem Gewichtsproblem werden, wenn nicht 78, sondern 95 Prozent des Klimagases eingefangen werden und die Anlage auf einem großen Containerschiff installiert würde. Dekarbonisierung sofort möglich „Unser Pilotprojekt zeigt, dass wir CO2-Emissionen auf einfache und kostengünstige Weise direkt an Bord von Schiffen erfassen können“, sagt Alisha Fredriksson, CEO und Mitbegründerin von Seabound. „Dieser Durchbruch beweist, dass die Schifffahrtsindustrie nicht auf neue Kraftstoffe oder Lösungen zur Reduzierung ihrer Emissionen warten muss. Wir können schon heute mit der CO2-Abscheidung bei der bestehenden Flotte beginnen.“ Seeschiffe emittieren pro Jahr etwa eine Mrd. Tonnen CO2, das entspricht fast drei Prozent der weltweiten Gesamtemissionen. Außer der Seabound-Lösung sollen alternative Treibstoffe wie Ammoniak und Methanol die Schiffe umweltverträglicher fahren lassen. Auch Elektroantriebe werden bereits genutzt, allerdings nur auf kurzen Entfernungen. Mehr dazu unter: https://www.seabound.co und https://www. lomarshipping.com aum 14 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
* KONA Elektro GO! (K4EG0): Aktion gültig für Kaufverträge inkl. Zulassung im Zeitraum von 13.05. bis 30.09.2024. Aktion/Preis beinhaltet bis zu € 11.500,- Kundenvorteil bestehend aus € 8.000,- Hyundai-Bonus (€ 2.400,- E-Mobilitätsprämie enthalten), € 500,- Versicherungsbonus und € 3.000,- staatliche E-Mobilitätsförderung. ** Repräsentatives Beispiel für eine Leasingfinanzierung der Denzel Leasing GmbH: KONA Elektro GO! (K4EG0): (Barzahlungspreis inkl. NoVA, MwSt und aller jeweils gültigen Boni): € 35.490,-, Anzahlung: € 10.647,-, Restwert: € 18.459,04, Bonitätsprüfungsgebühr: € 99,-, Laufzeit: 36 Monate, monatliche Rate: € 249,-, Sollzinssatz: 3,99 % p.a. fix, effektiver Jahreszins: 4,61 % p.a., Rechtsgeschäftsgebühr: € 216,81, Gesamtleasingbetrag: € 24.843,-, Gesamtbetrag: € 38.385,85. Staatliche E-Mobilitätsförderung wird in der kalkulierten Rate nicht berücksichtigt. Versicherungsbonus gültig bei Abschluss eines HyundaiVersicherungs-Vorteilsets über GARANTA Versicherung-AG Österreich, bestehend aus KFZ-Haftpflicht-, Kasko- und Insassenunfallversicherung, Mindestlaufzeit 36 Monate. 1 Gewinnspiel „Hyundai Glückstreffer“: Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle volljährigen natürlichen Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich, die im Gewinnspielzeitraum (01.03.2024 bis 31.07.2024) ein Hyundai-Neufahrzeug bei einem autorisierten Hyundai-Vertriebspartner in Österreich, die auf der Unternehmenswebseite von Hyundai unter www.hyundai.at/partner-finden abrufbar sind, zur privaten Verwendung dieses Fahrzeugs, d.h. nicht im Rahmen und/ oder für Zwecke eines Unternehmens käuflich erworben und bezahlt haben, sich im Gewinnspielzeitraum auf der Webseite www.myhundai.at über das Anmeldeformular registriert und dabei ihre Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen und zur Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke des Gewinnspiels erteilt haben. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges und der Öffentlichkeit nach dem Zufallsprinzip von Hyundai durch Auslosung unter Aufsicht eines Notars. Stromverbrauch KONA Elektro GO!: 14,6 - 14,7 kWh / 100 km, elektrische Reichweite: bis zu 514 km (65,4 kWh Batterie). Die Reichweite und der Verbrauch können abhängig von Straßenverhältnissen, Fahrstil und Temperatur deutlich variieren. (Alle Angaben nach WLTP). Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolabbildungen. Go Österreich, GO! Go Hyundai, GO! Jubeln Sie jetzt schon! Beim Kauf dieses Elektro-SUV-Sondermodells gibt es nicht nur MEHR-Ausstattung sondern mit etwas Glück – im Rahmen des Gewinnspiels „Hyundai Glückstreffer“1 – den vollen Kaufpreis zurück oder ein exklusives Fan-Package. MADE IN EUROPE. Aus Europa, für Europa. Alle Infos auf hyundai.at/go schon ab € 32.490,* KONA Elektro GO! bis zu € 11.500,- Kundenvorteil * - prompt verfügbar - 3,99 % fixer Sollzinssatz ** - Kaufpreis zurückerhalten1 - Fan-Package gewinnen1 Hyundai Flatrate Auf Wunsch mit Hyundai Flatrate Fixpreis-Service um nur € 200,-/Jahr
SERVICE China Autos auf Augenhöhe Das ÖAMTC - Technikzentrum hat 13 chinesische Automodelle aus den letzten drei Jahren untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Chinesische Fahrzeuge sind ernstzunehmende Konkurrenten und überzeugen in vielen der Testkategorien. Bis auf zwei Ausnahmen erreichten alle Pkw fünf von fünf Sternen im Euro NCAP-Crashtest. Auch im Ausweichtest, bei dem das Sicherheitsverhalten und insbesondere das ordnungsgemäße Funktionieren des ESP überprüft werden, gaben sich die Testkandidaten keine Blöße. Viele Fahrzeuge europäischer Hersteller fuhren schlechtere Ergebnisse ein. Die Experten erkannten zudem größtenteils gute Materialqualität und Verarbeitung von Karosserien und Innenräumen. „Unsere Tests zeigen: Die chinesischen Hersteller haben in den vergangenen Jahren stark aufgeholt und können mit etablierten Marken inzwischen mithalten“, sagt TechnikPräsident Karsten Schulze. Mankos bei Software & Übersetzung Ein wiederkehrendes Manko sah der Autoclub hingegen bei den Assistenzsystemen. Verkehrszeichenerkennung, Spurhalte- und Abstandssysteme funktionierten oftmals nur unzuverlässig. Hier profitieren europäische Hersteller von ihrer jahrzehntelangen Erfahrung mit diesen in der Abstimmung hochkomplexen Systemen. Allerdings sieht man auch, wie schnell chinesische Hersteller auf Kritik reagieren: In neueren Modellen etwa von Nio zeigten sich die Systeme schon deutlich verbessert.Auch bei der Bedienung läuft nicht immer alles reibungslos, was vor allem an der starken Fokussierung auf Touchscreens liegt. Komplexe Menüstrukturen in Kombination mit teils träge reagierenden Displays, Softwarefehlern und falschen Übersetzungen sorgen immer wieder für Probleme bei der Steuerung von Klimaanlage, Navigation oder Entertainment. Modelle & Preise Preislich unterbieten chinesische Modelle europäische Hersteller beinahe immer, oft um mehrere tausend Euro. Allerdings könnte sich ein Auto mit günstigem Anschaffungspreis später doch als teurer herausstellen, etwa durch unerwartet hohen Wertverlust oder Reparaturkosten. Außerdem ist das Händlernetz teilweise noch nicht so dicht wie bei der etablierten Konkurrenz. Während BYD, Maxus und MG breit aufgestellt sind, ist zum Beispiel bei Aiways noch unklar, wie ein Neufahrzeug ausgeliefert wird. Für Wartungen und Reparaturen kooperieren die chinesischen Hersteller häufig mit Anbietern wie ATU und Euromaster. Dem medial oft vermittelten Bild von einer „Überschwemmung des europäischen Marktes“ widerspricht Florian Hördegen, Leiter Fahrzeugtechnik: Allerdings sei die Grenze zwischen europäischen und chinesischen Herstellern ohnehin nicht mehr so eindeutig wie noch vor einigen Jahrzehnten. BMW und Citroën etwa lassen manche ihrer Modelle komplett in China fertigen und die Marke Smart ist in einem Joint Venture von Mercedes-Benz und Geely neu aufgegangen. aum ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 16
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NEWS VW Golf Generation 8.2 Jubiläum mit Perfektion Die achte Generation des Volkswagen Golf geht in ihre zweite Lebenshälfte: Passend zum 50. Jubiläum der Baureihe haben sich die Wolfsburger den Dauerbrenner gründlich vorgenommen – und sich dabei nicht zuletzt auf das Infotainment-System konzentriert, das anfangs bei vielen Kunden auf Kritik gestoßen war. Gleichzeitig wird das Motorenprogramm gestrafft. 18 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
GENERATION 8.2 Die stilistischen Änderungen sind dezent: Das Gesicht ist vor allem beim Basismodell und in den komfortbetonten Varianten namens Life und Style noch aufgeräumter und klarer als bisher gezeichnet, das Optik- und Ausstattungspaket R-Line sowie die Hochleistungsvarianten GTI und GTE treten indessen aggressiv auf wie eh und je. Gut für die Sicherheit: In der höchsten der drei angebotenen Ausbaustufen leuchten die Frontscheinwerfer einen halben Kilometer weit, am Heck sitzen Rückleuchten mit neugestaltetem Innenleben. Innenraum & Features Das Cockpit wird dominiert durch einen neuen Zentralbildschirm, der mit 10,4 oder 12,9 Zoll Diagonale angeboten wird und einen regelrechten Sprung nach vorn gegenüber dem bisherigen Modell darstellt. So gibt es oben und unten am Bildschirm jeweils einen fest programmierten Streifen mit berührungsempfindlichen Funktionstasten und die unterhalb des Bildschirms angebrachten SensorSchieber sind endlich beleuchtet.Die nervigen Sensorflächen am Lenkrad gehören der Vergangenheit an, es gibt dort wieder normale Tasten. Deutliche Verbesserungen also, wenngleich mancher Kunde die Abdeckung oberhalb der Ladeschale für das Mobiltelefon vermissen wird: Sie ist dem Rotstift zum Opfer gefallen. Dafür gibt es im GTI optional erstmals Dekoreinlagen aus Kohlefaser-Verbundstoff, bisher war das Spezialvarianten des Golf R vorbehalten. Infotainment & Antriebsportfolio Das neue Infotainment-System, mit dem nicht zuletzt die zahlreichen „ Mit dem Zentralbildschirm auf einem neuen Level bei Unterhaltung, Nachrichten und Navigation.“ 4 Seite 21 19 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
NEWS VW GTI Clubsport Urgrossvater aller Kompaktsportler Bei Volkswagen vollziehen nun auch der GTI und der GTI Clubsport den Generationswechsel von Golf 8 zu Golf 8.1. Beide Kompaktsportler haben jeweils eigenständig designte Frontstoßfänger, Dachkantenspoiler und Räder. Die Leistung des GTI steigt um 20 PS auf 265 PS (195 kW). Damit ist er in 5,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Der 2,0-Liter-Motor entwickelt ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmetern. Der Clubsport bringt noch einmal 35 PS (221 kW / 300 PS) und 30 Newtonmeter m mehr mit und schafft den Standardsprint in 5,6 Sekunden. Beide Varianten haben eine bei 250 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit, der Clubsport kommt mit dem auf Wunsch erhältlichen „Race Paket“ auf 267 km/h. Ihr Debüt gab die neue Modellgeneration am Wochenende beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Dort fuhr auch ein VW GTI Clubsport „24h“ mit 348 PS/256 kW. Anlässlich der Markteinführung des ersten Golf 1974 durfte er auch die Startnummer 50 tragen. Pilotiert wurde er von Benny Leuchter (D) und Johann Kristoffersson (S), betankt mit dem neu entwickelten Kraftstoff E20 von Shell, mit doppelt so hohem Bioethanol-Anteil wie Super E10. Serienmäßig kommt bei beiden sportlichen Serienmodelle mit dem Modelljahreswechsel eine LED-Querspange im Kühlergrill zum Einsatz; oberhalb der Querspange verläuft über die für den Golf GTI typische rote Linie – ein GTI-Merkmal, das auf die Kühlergrillumrandung des ersten Golf GTI aus dem Jahre 1976 zurückgeht. Erstmals ist zudem das VW-Zeichen in der Frontpartie beleuchtet. Zudem ziehen die neuste Infotainmentstufe und das Digital Cockpit Pro in den Innenraum ein. Nicht fehlen dürfen natürlich Sportsitze mit den ikonischem GTI-Karomuster. Das Fahrwerk mit elektronisch geregelter Vorderachsquersperre und die Progressivlenkung wurden weiter verfeinert. hak 20 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
Assistenzsysteme angesteuert werden, ist nicht nur leichter bedienbar, sondern es reagiert auch deutlich schneller als bisher. Die Kinderkrankheiten gehören endgültig der Vergangenheit an. Das Antriebsportefeuille ist neu aufgestellt: Es beginnt nicht mehr mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder, der ersatzlos entfällt, sondern nunmehr mit einem 85 kW/115 PS starken 1,5-Liter-Vierzylinder, der an eine manuelle Sechsgang-Schaltung gekoppelt ist. Darüber rangiert eine Variante mit 110 kW/150 PS. Wer eine Siebengang-Doppelkupplungs-Automatik bevorzugt, bekommt in der jeweils gleichen Leistungsstufe die 48-Volt-Hybridisierung mit dazu. PHEV & E-Reichweite Darüber rangieren zwei Plug-in-Hybride mit 2,0-Liter-Ottomotoren und Sechsgang-Doppelkupplungs-Automatik, die mit 150 kW/204 PS beziehungsweise 200 kW/272 PS Systemleistung aufwarten. Das stärkere Modell hört auf die Bezeichnung GTE; es orientiert sich im Auftritt am weiterhin angebotenen GTI. Beide Plug-in-Hybride können jetzt bis zu 100 Kilometer weit elektrisch fahren und lassen sich mit bis zu 50 kW aufladen.Kommen wir zu den sportlichen Spitzenmodellen: Der GTI leistet weiterhin 195 kW/265 PS und ist leider nur noch mit Siebengang-Automatik zu bekommen: Die Handschaltung ist Geschichte. Verschwunden ist auch das Diesel-Topmodell GTD, das bislang hervorragende Fahrleistungen mit äußerst knauserigem Konsumgebaren verband. Es gibt nur noch zwei Dieselvarianten, die jeweils über 2,0 Liter Hubraum verfügen: Einen Handschalter mit 85 kW/115 PS und eine Automatik-Version mit 110 kW/150 PS. Sport mit Allrad Allerdings kündigt VW schon jetzt weitere Varianten an: Einen leistungsgesteigerten GTI Clubsport sowie zwei Allradmodelle, nämlich einen 2,0 TSI mit 150 kW/204 PS sowie das Spitzenmodell Golf R mit vermutlich deutlich mehr als 220 kW/300 PS. Weiterhin im Angebot ist der ausgesprochen geräumige Golf Variant. Er wird in allen Versionen mit Ausnahme der Plug-in-Hybride und der GTI-Varianten vermarktet.Die Produktaufwertung kommt zum richtigen Zeitpunkt – und sie läutet ein Jahr ein, das neben dem noch ganz frischen, vollelektrischen ID 7, dem „German Car Of The Year“, auch im Zeichen der Verbrenner- und Hybrid-Modelle Passat und Tiguan steht. Technisch breit aufgestellt und klassenlos wie eh und je könnten die Marktaussichten für den inzwischen mehr als 37 Millionen mal gebauten Golf kaum besser sein. hak/aum „ Mehr Power und Reichweite bei den Plug-in-Hybriden.“ GENERATION 8.2 21 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
NEW MOBILITY 15 Jahre nachdem Porsche die Fließheck-Limousine erstmals ins Sortiment aufgenommen hat, wird nun die dritte Generation des Panamera auf den Markt gebracht, der 972, wie er intern genannt und von den treuen Fans des Unternehmens gefeiert wird. Das neue Modell, das zu einem Startpreis von 107.800 Euro ausgeliefert wird, wird als völlig neu beschrieben, obwohl unter der neu gestalteten Karosserie viele Elemente des Vorgängers zu finden sind. Die Plattform, die Karosseriestruktur, die Antriebsstränge, die Federung, die digitale Innenausstattung und die Software, die alles steuert, wurden jedoch in vielen Punkten verbessert, wenn nicht sogar vollständig ersetzt. Nicht, dass dies unbedingt notwendig gewesen wäre. Der 2016 auf den Markt gebrachte Panamera der zweiten Generation ist auch heute noch ein sehr überzeugendes Auto. Aber angesichts der sich weiterentwickelnden EU-Vorschriften zu Emissionen und Datensicherheit sowie der starken Konkurrenz durch Modelle wie den Mercedes-AMG GT 4-Türer-Coupé und den hauseigenen Taycan war Porsche gezwungen, seiner Flaggschiff-Limousine mehr Attraktivität zu verleihen. Optisch ist er sofort als Panamera zu erkennen, auch wenn jedes Karosserieteil verändert wurde. Die schlanke Form und das Liftback-Layout wurden subtil weiterentwickelt, mit einer neu gestalteten Frontpartie mit neu geformten Matrix-LED-Scheinwerfern und höheren Kotflügeln, die unter anderem dazu beitragen, vom Fahrersitz aus ein stärkeres 911-Feeling zu erzeugen. Heckscheibe und Heckklappe sind jetzt rahmenlos, was die Optik hinten deutlich verjüngt. Antriebsvarianten & Reichweiten Bei den Motoren gibt es mehr Auswahl denn je, vor allem im Plug-in-HybridSegment, in das Porsche angesichts immer strengerer Emissionsnormen in wichtigen globalen Märkten stark investiert hat. Dabei ging es auch darum, die elektrische Reichweite zu erhöhen. Die Produktpalette beginnt mit dem Panamera mit Hinterradantrieb und dem Panamera 4 mit Allradantrieb. Porsche Panamera Turbo Balanceakt ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 22
PORSCHE PANAMERA TURBO Beide mit einer aktualisierten Version des 2,9-Liter-V6-Benzinmotors mit zwei Turboladern, die bereits in ihren Vorgängern zum Einsatz kamen, jetzt aber auf 353 PS und 500 Newtonmeter kommen. Weiter oben sind der Panamera 4 E-Hybrid und der Panamera 4S E-Hybrid zu finden. Sie kombinieren den gleichen V6-Benzinmotor mit einem Elektromotor, das Doppelkupplungs-Getriebe ist gekoppelt an eine 25,9-kWh-Lithium-Ionen-Batterie, und entwickeln so eine Gesamtleistung von 470 PS beziehungsweise 544 PS. An der Spitze der ersten Produktpalette steht der Panamera Turbo E-Hybrid. Er erhält die gleichen elektrischen Komponenten wie der Panamera 4 E-Hybrid und der Panamera 4S E-Hybrid, jedoch in Kombination mit einem stark modifizierten 4,0-Liter-V8-Benzinmotor mit zwei Turboladern. Laut Porsche werden die bisherigen Twin-Scroll-Turbolader durch SingleScroll-Turbolader ersetzt, die schneller aufheizen. Außerdem sollen sie dem Abgassystem weniger Wärme entziehen, so dass sich die Katalysatoren schneller erwärmen können - und das führt zu geringeren Startemissionen, wie es die neuen Euro-7-Abgasvorschriften erfordern. Die kombinierte Leistung liegt nunmehr bei 680 PS (500 kW), das Drehmoment steigt auf 930 Nm. Bis zu 91 Kilometer weit soll das Auto rein elektrisch kommen. Mehrgewicht & Luftfederung Aufgrund der gehobenen Positionierung und dem Anspruch, trotz des Mehrgewichts durch die Elektrifizierungsmaßnahmen die von einem Porsche erwartete Fahrdynamik zu bieten, sind nun alle Modelle serienmäßig mit einer Luftfederung ausgestattet. Die serienmäßige Ausstattung mit adaptiven Dämpfern als Teil des Porsche Active Suspension Management (PASM) mit individuellen Ventilen für die Druck- und Zugstufe macht die DreikammerLuftfedern des Vorgänger-Panamera überflüssig und erlaubt eine einfachere Zweikammer-Konstruktion. Die Hybridmodelle gehen noch einen Schritt weiter und verfügen optional über ein Porsche-Active-Ride-System (PAR) mit vier Hydraulikpumpen, die von derselben 400-Volt-Elektroarchitektur angetrieben werden, die auch für den Antriebsstrang verwendet wird. Sie betätigen unabhängige Aktuatoren, die jede Ecke der Aufhängung bis zu Mehr 911er Feeling und Konnektivität im neuen Panamera. ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 23
13-mal pro Sekunde anheben, absenken, versteifen und abfedern können, so dass Porsche vollständig auf zusätzliche Stabilisatoren verzichten kann. Wanken & Nicken Das neue System stützt sich auf Daten von Lenkung, Gaspedal, Bremsen und anderen Sensoren. Es unterdrückt Wank-, Nick- und Eintauchbewegungen und kann den neuen Panamera sogar in Kurven legen, wodurch das Verhalten eines Motorrads simuliert wird. Im Gegensatz zu konkurrierenden Aktiv-Setups kommt es ohne Kameras aus, die Porsche bei schwierigen Wetterbedingungen für unzuverlässig hält. Die Möglichkeit, ein Rad anzuheben oder nach unten zu drücken, erhöht die Flexibilität zusätzlich. Im Innenraum verfügt der Panamera über ein neugestaltetes Armaturenbrett, das in Stil und Funktion dem des überarbeiteten Cayenne ähnelt. Im Lieferumfang enthalten sind ein größeres 12,6-Zoll-Instrumentendisplay ohne den analogen Drehzahlmesser des alten Modells, ein aktualisiertes 12,3-Zoll-TouchDisplay für das zentrale Infotainment und ein optionales 10,9-Zoll-Touch-Display für den Beifahrer. Die Lüftungsschlitze wurden neu positioniert, ebenso die Steuerung. Innen & Raum Darüber hinaus erhält die große Porsche-Limousine ein neues Lenkrad und neue Innenverkleidungen. Außerdem gibt es eine neu gestaltete Mittelkonsole ohne traditionellen Schalthebel: Wie beim Cayenne wurde er als großer Kippschalter in das Armaturenbrett verlegt. Der Raum zwischen den Vordersitzen bietet jetzt Platz für einen großen Behälter und eine SmartphoneLadefläche. Die glänzende Oberfläche der Mittelkonsole wertet die Optik auf. Insgesamt fühlt sich alles angemessen luxuriös an. Aufgrund des flachen Glashauses und der sportlichen Dachlinie bleibt die Fahrerposition niedrig, doch der Panamera wirkt innen noch größer als es seine 505 Zentimeter Länge und 194 Zentimeter Breite suggerieren. Die Sitze bieten sowohl vorne als auch hinten hervorragenden Halt. Gegenüber dem Panamera der zweiten Generation ist das Platzangebot nochmals etwas großzügiger. Auf der Straße schafft der große neue Porsche eine perfekte Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit. Einer bleibt auf der Strecke 15 Jahre nachdem Porsche die Fließheck-Limousine erstmals ins Sortiment aufgenommen hat, wird nun die dritte Generation des Panamera auf den Markt gebracht – der 972, wie er intern genannt und von den treuen Fans des Unternehmens gefeiert wird. Das aktuelle Modell, das zu einem Startpreis von 107.800 Euro ausgeliefert wird, wird als völlig neu beschrieben, obwohl unter der Karosserie viele Elemente des Vorgängers zu finden sind. Die Plattform, die Karosseriestruktur, die Antriebsstränge, die Federung, die digitale Innenausstattung und die Software, die alles steuert, wurden jedoch in vielen Punkten verbessert, wenn nicht sogar vollständig ersetzt. Die Produktpalette beginnt mit dem Panamera mit Hinterradantrieb und dem Panamera 4 mit Allradantrieb, beide mit einer aktualisierten Version des 2,9-Liter-V6-Benzinmotors mit zwei Turboladern, die bereits in ihren Vorgängern zum Einsatz kamen, jetzt aber auf 353 PS (260 kW) und 500 Newtonmeter kommen.Weiter oben sind der Panamera 4 E-Hybrid und der Panamera 4S E-Hybrid zu finden. Sie kombinieren den gleichen V6-Benzinmotor mit einem Elektromotor, das Doppelkupplungs-Getriebe ist gekoppelt an eine 25,9-kWhLithium-Ionen-Batterie, und entwickeln so eine Gesamtleistung von 470 PS (346 kW) beziehungsweise 544 PS (400 kW).An der Spitze der ersten Produktpalette steht der 680 PS (500 kW) starke Panamera Turbo E-Hybrid. Er erhält die gleichen elektrischen Komponenten wie der Panamera 4 E-Hybrid und der Panamera 4S E-Hybrid, jedoch in Kombination mit einem stark modifizierten 4,0-Liter-V8-Benzinmotor mit zwei Turboladern.Einer bleibt allerdings auf der Strecke: Der Sport Turismo, die 2017 eingeführte Kombiversion, wurde fallengelassen. Es gibt aber weiterhin eine Variante mit längerem Radstand, der den Fondpassagieren zugutekommt. NEW MOBILITY Panamera Historie ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 24
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