ROADBOOK VW Passat TDi Alle Neune Im Moment ist ja der Golf mit seinem 50 Jahr Jubiläum in aller Munde. Dabei sollte man aber auch den Passat nicht vergessen, mit dem ähnlich viele Erinnerungen an Kindheit, Jugend und Urlaubsreise im Fond verbindet. So gesehen auch 30 Millionen gebaute Einheiten seit 1973. Wir fuhren deshalb die 9. Generation mit R-Line Ausstattung um zu schauen ob er nach wie vor das Zeug zum Bestseller hat. Vorab bemerkt: fix ist dass der neue Passat nicht der letzte mit Verbrennungsmotor sein wird. Gebaut wird er gemeinsam mit dem neuen Skoda Superb in der Slowakei. Allerdings nur noch als Variant. Stellt sich zu Beginn natürlich gleich die Frage wird er auch künftig der Liebling aller Außendienstmitarbeiter und Familienväter der Nation sein? Diese Frage kann wohl vorab bereits mit einem klaren JA beantwortet werden. Raum & Platz Warum? Bei seiner ersten Präsentation im Jahr 1979 war die klare Werbebotschaft beim Variant „Raum für alle und alles.“ 45 Jahre später kratzt der Passat Variant bereits an der 5-Meter-Marke, wo das damalige Modell mit 4,26 Meter doch bescheidener war und somit einfach die Veränderung in der Mittelklasse abbildet. Nun aber von den nackten Zahlen zur Praxis. Es gibt 50 mm mehr Beinfreiheit im Fond gegenüber dem bereits großzügig geschnittenen Vorgänger und zwischen 690 Liter - +40 - und 1.920 Liter - +140 - Ladevolumen. Das Plus an mehr Platz wird über den um ebenfalls 50 mm auf 2.841 mm vergrößerten Radstand realisiert. Lang ist der neue Passat Variant somit 4.917 mm, breit 1.849 mm und hoch 1.497 mm. Weitere gute Fakten sind eine Stützlast für Fahrradträger mit 90 Kilogramm und eine Anhängelast zwischen 1.600 und 2.000 kg. Auch Pferde sind also demnach wieder mit dabei. Fahren & fühlen Wir griffen bei der Auswahl unseres Testkandidaten zum Volumenmodell R-Line Ausstattung. Hier fallen vor allem die schwarzen Aero-Felgen auf. Für eine dynamische Note im Inneren sorgen bequeme Sportsitze. 30 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI2NDc=