automagazin 03/2024

Technik, Fahrwerk & Sportabgasanlage Der aufgeladene, drei Liter große Sechszylinder-Boxermotor des neuen 911 GTS leistet 480 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 570 Newtonmeter, ein Plus also von 20 Newtonmeter gegenüber dem Vorgänger. Für den Sprint von null auf 100 km/h vergehen so mit dem PDK lediglich 3,3 Sekunden. Damit ist er drei Zehntel schneller als sein Vorgänger. Alternativ zum PDK wäre aber auch ein Siebengang-Schaltgetriebe mit besonders kurzen Schaltwegen verfügbar. Für eine positive Überraschung sorgte bei unserem Testkandidaten das aus dem Turbo abgeleitete und auf den 911 GTS abgestimmte Fahrwerk. Dank der serienmäßigen Porsche Active Suspension Management – PASM - reagieren die Dämpfer blitzschnell auf dynamische Veränderungen, so gesehen beim Einlenken oder bei forciertem Herausbeschleunigungen selbst aus engen langsamen Kurven Von den Turbo-Modellen stammt auch das Konzept mit den Helper-Federn an der Hinterachse. So sind die Hauptfedern bei allen Fahrzuständen unter Spannung und der Ausfederweg bleibt trotzdem erhalten. Auch beim Thema Verzögerung wurde die gesteigerte Performance des GTS angepasst. Mit an Bord die Hochleistungsbremse des Turbo. Vom Turbo S stammen die 20 – vorn - beziehungsweise 21 Zoll - hinten großen Leichtmetallräder mit Zentralverschluss. Die serienmäßige Sportabgasanlage sorgt dank GTS-spezifischer Abstimmung zusammen mit dem Entfall eines Teils der Interieurdämmung für ein noch emotionaleres Sound-Erlebnis. So viel also grundsätzliches zu unserem Testkandidaten. Warum GTS und nicht Turbo? Die Antwort dazu ist eigentlich ganz simpel. Zum einen die Preisdifferenz von knapp 60.000 und zum anderen der subjektiv spürbare geringe Leistungsunterschied im Alltag. Nicht zu vergessen die Nebengeräusche beim Thema Nova und KFZ Steuer und Versicherung. Exterieur & Akzente Typisch für den 911 GTS sind zahlreiche schwarze oder abgedunkelte Details am Exterieur, darunter auch der Schriftzug des 911 GTS. Weitere in Schwarz Seidenglanz lackierte Elemente sind die Lippe des Bugspoilers, die Leichtmetallräder mit Zentralverschluss, die GTS-Schriftzüge an den Türen und am Heck sowie Auf Nürburgring-Nordschleife 8,7 Sekunden schneller als Vorgänger Eine besondere Bedeutung bei der Entwicklung des 911 kommt seit jeher der Erprobung und Abstimmung auf der Nürburgring-Nordschleife zu. Im Rahmen von Performance-Tests umrundete Porsche-Markenbotschafter Jörg Bergmeister die Strecke in 7:16,934 Minuten – 8,7 Sekunden schneller als die entsprechende Variante des Vorgängermodells. Das Erprobungsfahrzeug war mit serienmäßiger Bereifung und dem seit mehreren Modell-Generation optional erhältlichen Aero-Kit mit feststehendem Heckflügel ausgestattet, das für gesteigerten Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten sorgt. „Der neue 911 ist auf der Rennstrecke deutlich schneller geworden. Wir haben mehr Grip, deutlich mehr Leistung und das spontane Ansprechverhalten des Performance Hybrids ist ein großer Vorteil“, so Jörg Bergmeister. hak PORSCHE 911 CARRERA 4 GTS Jörg Bergmeister - Porsche Markenbotschafte „Auf Nürburgring- Nordschleife 8,7 Sekunden schneller als Vorgänger“ ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024 43

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