automagazin 03/2024

SPORT Oberösterreicher nach zwei Top-10-Ergebnissen. „Die Luft ist extrem dünn, egal wo du antrittst. In Ungarn hatten wir ein gutes Tempo, schließlich ist unsere letzte Schotterrallye ewig her. Zudem hatten wir viele technischen Probleme, angefangen bei der Lichtmaschine, bis hin zu einem defekten Wagenheber. Wir sollten zufrieden sein, vor allem wenn man sieht wer alles hinter uns ist.“ Ähnlich auf Gran Canaria: „Zwar fühle ich mich auf Asphalt wohler, hatten aber erneut Probleme zum Beispiel mit dem elektronischen Gaspedal. Gegen all die Experten muss aber alles passen“, so der dreimalige Staatsmeister und ÖRM-Tabellenführer. „Da unsere Sponsoren wünschen, dass wir unseren Titel verteidigen, und sich einige Läufe mit der EM überschneiden, muss ich leider Prioritäten setzen.“ Bei den Asphaltläufen in Italien und Tschechien wird Wagner aber auf alle Fälle starten. Verständlich, stand er bei der Barum Rally Zlín doch schon zweimal auf dem EM-Podest. Auch Landsmann und StaatsmeisterVorgänger Herrmann Neubauer ist nach sieben Jahren auf die EM-Bühne zurückgekehrt. Auf den Kanaren muss er sich mit Rang 20 hinter WRC2-Pilot Miko Marczyk begnügen. „Einfach irre! Noch brutaler als das angeschlagene Tempo ist die Leistungsdichte“, so der 35-Jährige. Weiter machen will der Salzburger dennoch und plant „bei zwei oder vielleicht auch alle drei Asphaltläufen“ zu starten. Neue Rallyes in der EM 2024 Spannend geht es weiter. Auch weil der der Promoter den Kalender auf links drehte. „Wir haben hart daran gearbeitet, neue Rallyes mit Traditionsveranstaltungen zu mischen und so neue Chancen zu ermöglichen“, sagt EM-Manager Iain Campbell. Nach Ungarn und Spanien folgt der im Vorjahr neu hinzugekommene Klassiker im schwedischen Värmland, danach die von der WM Simon Wagner hofft auf Podestplätze. 62 ALL MOBILITY – automagazin.at 03|2024

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