SUBARU UNCHARTED unerforscht RECHTSBERATUNG VERSTEIGERUNG VON RASERAUTOS 635 PS-wAHNSINN ABT CUPRA FORMENTOR VZ5 635 ZUM FÜNFZIGER UNTER STROM ERSTER ELEKTRISCHER GTI www.automagazin.at AUSGABE 3/2026 P.b.b GZ022034771M | Euro 6,90
Der neue Audi Q4 e-tron Jeder Moment ein Upgrade Stromverbrauch kombiniert: 15,3–21,4 kWh/100 km (WLTP). CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 06/2026. Audi Vorsprung durch Technik
EIN MANN AM STEUER EINES WAGENS IST EIN PFAU, DER SEIN RAD IN DER HAND HÄLT. ANNA MAGNANI BIANCO GARDENIA - PININFARINA ALFA ROMEO GIULIETTA SPRINT SPECIALE 10,5 SEC ⁄ 193 KMH ⁄ 1290 CCM ⁄ 4 CYL ⁄ 102 PS ⁄ 113 NM WWW.DIETER-HUBER.COM ⁄ ZWISCHENGAS_95
NEwS 08 Lamborghini Fenomeno Roadster Offen. Brutal. Fenomenal. 10 Kurzmitteilungen Von A bis Z 12 BYD Dolphin G-DM-i Superhybrid 14 Kommentar Stefan Pabeschitz Alters-Diskriminierung 16 Kommentar Karl Hartner Wo Visionen Grenzen sprengen 14 Kommentar Hans-Karl Lange Selbstbedienungs-Anleitung 20 Rechtsberatung Beschlagnahmt & Versteigert 22 Audi Nuvolari Neuer Supersportler Lifestyle 24 Fenster-Easter-Eggs Scheibengeister 25 VW Golf Falco Edition Er ist ein Superstar 26 Produkte Uhren, T-Shirt, Buch Roadbooks 28 Dacia Sandero Stepway Extreme Legt ihn höher 29 Omoda 9 SHS Chinas Luxus-Angriff 30 Mazda CX-5 Homura e-Skyactiv AWD Big in Japan 31 VW Tayron Sport TDI 4Motion Der rasende Transporter Tuning 60 Mansory Azura Mehrtürertod 62 HSR Type 859 Hardcore-Hardware Reise 64 Mit dem Toyota Land Cruiser zu den Wildpferden von Livno Special 68 Renault Werk Novo Mesto 70 VW Phaeton D2 Sport 72 Fahren nach Zahlen 2-Rad 78 35.000 Kilometer V4 Voyage 80 CFMoto, Aprilia, Suzuki, Norton 81 Termintacho, Impressum 82 Rückstrahler 83 Vorschau 32 Skoda Fabia 130 Krafteinhorn 33 Opel Astra Hybrid Ultimate Blitzhell 34 Mitsubishi ASX 1,3 Intense Diamantiert 35 VW T-Roc 1.5 R-Line Selbstbewusst 36 BYD Atto 3 Evo Excellence AWD Elektrischer Überraschungsangriff 38 Toyota C-HR+ AWD Nozomi High-Rider unter Strom 39 Mercedes EQE 500 4Matic SUV Business-Class auf Strom NEw Mobility 40 Toyota bZ4X & Touring Stark kombiniert 42 VW ID. Polo GTI Markenausstrahlung 45 Škoda Epic Einstiegsstromer 46 Cupra Raval Rebellion Alpha 46 Ferrari Luce Kulturschock 48 Subaru Uncharted Ab ins Gelände 50 Ford E-Transit City E-Allrounder Klassik 50 50 Jahre Audi-Fünfzylinder 54 VW Golf Museum Einer geht noch Neues, vollelektrisches SUv-Flaggschiff 58 Abt Cupra Formentor VZ5 635 Cool Down 44 76 Bugatti Factor One Leichter als Leicht Škoda Peaq 4 am 3/2026 -ALL MOBILITY INHALT
Fahrer von alten Autos sind nicht gern gesehen: Sie pumpen ohne Neuwagenkauf nicht das erwartete Geld in die Wirtschaft, sie sind nicht so ausspionierbar wie bei modernen Autos, sie sind nicht direkt trackbar und man kann ihnen nicht aus der Ferne den Wagen stilllegen – etwa wenn die Finanzierung doch ins Stocken kommen sollte. Sie ersparen sich außerdem eine irrsinnig nervenaufreibende Piepshow aus allen möglichen digitalen Erziehungsmaßnahmen und bevorzugen eine verkehrssichere Bedienung mit echten Tasten und Drehreglern anstelle von blindem Bildschirmgetatsche. Diese Autos halten bei richtiger Pflege ewig, sind weniger komplex, nachvollziehbarer und zudem leichter selbst, ohne Werkstatt, wartbar. Vom Fahrspaß und der kulturellen Zelebrierung des Motorenbaus ganz zu schweigen. Kaum vergeht ein Versuch, diese abbezahlten Freudenspender und Alltagsfluchtgeräte aus dem Verkehr zu ziehen. Wichtig dabei sind die stets funktionierenden Totschlagargumente Umwelt und Sicherheit. In vielen Ländern klappt das über sogenannte Umweltzonen, Fahrverbote für bestimmte Antriebsarten oder immer schärfere Anforderungen bei der jährlichen Gesundenuntersuchung. Zum Glück wurden Ideen über nachträgliche Abgasverschärfungen für Bestandsfahrzeuge wieder verworfen. Der Biosprit E20 wird jedoch wohl wieder nicht jedes alte Auto vertragen. Die EU-CO₂-Bepreisung soll den fossilen Betrieb aber ab nächstem Jahr Schritt für Schritt unwirtschaftlicher machen und die Inflation weiter antreiben. Der jüngste Angriff ist die EU-Altautoverordnung – lesen Sie mehr dazu auf Seite 14 und warum es dadurch wieder einmal für alle teurer wird. Warum das alles so ist und kein Ende nimmt, ist letztlich zum Teil unsere eigene Schuld. Weil wir es uns gefallen lassen. Wir demonstrieren nicht, wir argumentieren nicht, wir schreiben oder kontaktieren nicht einmal mehr unsere politischen Vertreter, die wir bezahlen. Völlig klar, dass diese ihre Interessen immer weiter dreister verfolgen, wenn es keinen Gegenwind mehr gibt. Eine echte Interessenvertretung für Autofahrer gibt es nicht wirklich. Schade, denn je länger ein Auto in einem betriebssicheren Zustand gehalten wird, desto umweltfreundlicher wird es. Ob jung oder alt, ist egal, das Auto ist nach wie vor das beliebteste Transportmittel, nur die Prioritäten haben sich verschoben. So dient das Fahrzeug den jüngeren Semestern eher dem pragmatischen Ortswechsel und Transport als der bisherigen Leidenschaft. Eine besonders kluge Therapeutin fasste ihr fast neunzigjähriges Wirken mal in einem Satz zusammen: Ab dem Moment der Geburt versucht eigentlich jeder, sich diesem rundum geschützten, geborgenen und bedingungslos versorgten Zustand wieder anzunähern. Ob das nun Reisen, Musizieren, das Liegen in der Badewanne, Kochen, Yoga, Tanzen, Handarbeiten, Sport, Sex oder das alle Sinne und Urtriebe umfassende Automobil sein darf, ist jedem selbst überlassen. Wer so geprägt ist, lässt sich den fahrbaren Untersatz genauso wenig wegnehmen wie ein Baby sein Kuscheltier, ein Teenager sein Smartphone oder ein Jedi-Ritter sein Lichtschwert. Ein Tipp an die Oldtimer-Szene – ohne Akzeptanz, dass sich Jüngere für diese Autos begeistern, deren Blütezeit sie klarerweise nie selbst erlebten, schneidet man sich langfristig selbst ins Fleisch. Die gesellschaftliche Akzeptanz für die „Stinker“ wird verschwinden und ihr Wert irgendwann mit jenem Verfall enden, den auch Briefmarken erlebten. Also, lasst das Generationenprojekt Auto nicht verstummen. Bernhard Reichel weg Mit deN AlteN 5 3/2026 am -ALL MOBILITY EDITORIAL
6 am 3/2026 NEwS -ALL MOBILITY RENAULT TWINGO E-TECH ELECTRIC 5 Türen Kofferraumvolumen bis zu 360 l(2) Ladelänge bis zu 2 m(3) OpenR link mit Google-Integration und über 100 verfügbare Apps(4) unabhängige, klapp- und verschiebbare Sitze(3) bis zu 24 moderne Fahrassistenzsysteme(5) ab € 18.690,–(1) bei Finanzierung und Versicherung kleines großes Auto jetzt entdecken
7 3/2026 am -ALL MOBILITY NEwS (1) Unverb. Kaufpreis inkl. USt., NoVA und Boni i.H.v. bis zu max. € 1.250,- , zzgl. max € 420,- (exkl. NoVA) Auslieferungspauschale, gültig auf den Twingo Evolution 80 PS urban range für Privatkunden bei Kaufvertragsabschluss vom 18.05.2026 bis 30.06.2026, solange der Vorrat reicht. Beinhaltet Finanzierungsbonus i.H.v. € 750,- und Versicherungsbonus i.H.v. € 500,- von Mobilize Financial Services (eine Marke für RCI Banque SA Niederlassung Österreich) mit folgenden Konditionen: Finanzierung (Mindestlaufzeit 24 Monate, Mindest-Finanzierungsbetrag 50% vom Kaufpreis) & Versicherung (gültig bei Finanzierung über Mobilize Financial Services und bei Abschluss von Vollkasko- und Haftpflichtversicherung bei carplus (Wr. Städtische) – Mindestlaufzeit 36 Monate. Es gelten die Annahmerichtlinien der Versicherung. (2) bei nach vorne verschobenen Rücksitzen, entspricht 305 dm3 gemäß VDA-211-Standard. (3) je nach Version, Fahrersitz nicht umklappbar. (4) je nach Version. Alle Google Marken sind Marken der Google LLC. (5) optional, je nach Version. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfoto. Stromverbrauch: 12,3–12,7 kWh/100 km, homologiert nach WLTP. renault.at
8 am 3/2026 NEwS -ALL MOBILITY
Gerade einmal 15 Exemplare des offenen Hybrid-Hypercars werden auf Basis des Revuelto gebaut – jedes davon ein rollendes Manifest aus Carbon, Technologie und kompromissloser Performance. Bereits optisch macht der Fenomeno Roadster unmissverständlich klar, dass hier kein gewöhnlicher Supersportwagen steht. Flach, extrem breit und voller aerodynamischer Details wirkt der offene Zweisitzer wie ein Konzeptfahrzeug direkt von der Rennstrecke. Besonders spektakulär: der neu gestaltete Motorraum, der den mächtigen V12 nahezu schwebend erscheinen lässt und gleichzeitig als zentrales Designelement inszeniert wird. Unter der dramatischen Karosserie arbeitet ein Antrieb, der die aktuelle HybridTechnologie von Lamborghini auf die Spitze treibt. Herzstück ist ein frei saudabei von einer „Monofuselage“ – einer von der Luft- und Raumfahrt inspirierten Struktur, die maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht ermöglichen soll. Auch aerodynamisch gingen die Ingenieure neue Wege. Ein zusätzlicher Spoiler oberhalb der Windschutzscheibe lenkt den Luftstrom gezielt über das Cockpit und direkt in den Motorraum. Dadurch wird der V12 selbst ohne klassische Lufteinlässe effizient gekühlt. Gleichzeitig reduziert die Konstruktion störende Verwirbelungen im Innenraum – ein entscheidender Faktor bei Geschwindigkeiten jenseits der 340 km/h. Im Cockpit setzt Lamborghini konsequent auf das Motto „Feel like a Pilot“. Schalter im Stil eines Kampfjets, digitale Anzeigen und zahlreiche CarbonElemente schaffen eine Atmosphäre wie im Cockpit eines Supersportflugzeugs. Trotz aller Technologie bleibt der Fokus jedoch klar auf Emotion und Fahrerlebnis gerichtet. gender 6,5-Liter-V12 mit 835 PS und 725 Newtonmetern Drehmoment. Unterstützt wird er von drei Elektromotoren – zwei an der Vorderachse und einer weiteren Einheit über dem AchtgangDoppelkupplungsgetriebe. Gemeinsam entwickelt das System gewaltige 1.080 PS und Allradantrieb. Die Fahrleistungen bewegen sich auf Hypercar-Niveau: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in nur 2,4 Sekunden, die 200-km/h-Marke fällt bereits nach 6,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 340 km/h. Gleichzeitig ermöglicht die 7-kWh-Lithium-IonenBatterie kurze rein elektrische Fahrten. Das vollständig aus MultitechnologieCarbon gefertigte Monocoque wird mit einer Frontstruktur aus Forged Composite kombiniert. Lamborghini spricht Mit dem neuen Fenomeno Roadster präsentieren die Italiener nicht nur ihren bislang stärksten Roadster, sondern auch eines der exklusivsten Fahrzeuge der Unternehmensgeschichte. OffeN. Brutal. FeNoMeNal. LAMBORGHINI FENOMENO ROADSTER 9 3/2026 am -ALL MOBILITY NEwS
ALFA ROMEO Neben den Verkaufsgerüchten der Marke nach China sollen laut anderen Gerüchten ein weiteres SUV, ein Giulietta-Fließheckmodell-Nachfolger und ein neues Supercar entstehen. AUDI Der Trendsetter Audi A6 allroad erscheint nun in fünfter Generation und natürlich mit Allrad. Ein eigenes Grilldesign und machtige Kontrast-Anbauteile zieren ihn. Die Motoren leisten bis zu 367 PS. BMW Nach 7 Jahren hat uns der 8er ersatzlos verlassen. Als neues Flaggschiff, zumindest in den USA, soll laut Gerüchten ein 5,4 Meter langer X9 als Cadillac-EscaladeKonkurrent dienen. BUGATTI Porsche hat seine bislang immer noch hohen Anteile an Bugatti und Rimac nun vollständig abgegeben, zudem Bugatti möchte 2030 bereits fortschrittliche Feststoffakkus in Serie verbauen. CITROËN Als Reaktion auf den günstigen Renault Twingo bringt Citroën nun doch den 2CV/Ente als rein elektrische RetroHommage zurück. Der Startpreis soll noch günstiger sein, unter 15.000 Euro sollen es sein. FERRARI Die Italiener haben sich 2026 einige Typenbezeichnungen schützen lassen, die auf Sonderserien hinweisen, darunter wohl eine Version des 12Cilindri mit manuellem Getriebe. FORD Ford plant, den Focus als Crossover und T-Roc-Konkurrenten zurückzubringen. Weiters ist eine Neuauflage des Fiesta auf Renault-5-Basis sowie SUV-Modelle über dem Kuga geplant. HYUNDAI Mit simulierten Gängen im Ioniq 5 N hat Hyundai vorgelegt. Jetzt hat sich der Hersteller ein Patent auf ein manuelles Getriebe samt Kupplungspedal für Elektroautos schützen lassen. LOTUS Die Chinesen bringen 2028 einen Esprit-Nachfolger. Statt eines vollelektrischen Konzepts soll es nun ein stark elektrifizierter V8-Biturbo mit über 1.000 PS Systemleistung werden. MASERATI Bereits auf der Paris Motor Show im Oktober soll es einen konkreten Ausblick auf neue Maserati-Modelle geben. Darunter sollen ein großes Coupé und ein großes SUV sein. Audi Q7 Audi bringt den Q7 bereits in dritter Generation und mit über fünf Metern Länge. Erstmals gibt es optional Einzelsitze im Fond. Eine dritte Sitzreihe soll es später im technisch eng verwandten Q9 geben. Der große Kofferraum bietet 806 bis maximal 2.075 Liter bei umgeklappter Rückbank. Motorisch gibt es vorerst nur den mildhybridisierten 3,0-Liter-V6-Diesel mit 245 oder 299 PS. Ob es der SQ7 mit 4,0-Liter-V8 und 599 PS, der in den USA an den Start gehen wird, auch nach Europa schafft, bleibt allerdings unsicher. 10 am 3/2026 KURZMITTEILUNGEN vON A BIS Z -ALL MOBILITY
MAZDA Neben dem MX-5-Sondermodell Yakudo mit hellgrauem Softtop bietet die Ausstattung Homura etwa BilsteinStoßdämpfer und eine Domstrebe. Neu ist die Außenfarbe Zinc Green. MERCEDES 2027 kommt eine kleine G-Klasse auf den Markt, die optisch sehr dicht am Original ist. Anstatt der ursprünglich rein elektrischen Antriebe kommen nun auch Verbrenner. MG Im spanischen Galicien entsteht das erste MG-Werk auf dem europäischen Festland und ist ab 2028 für eine jährliche Kapazität von bis zu 120.000 Fahrzeugen ausgelegt. MITSUBISHI Für den US-Markt bringen die Japaner den Eclipse Sportback als umgelabelten Nissan Leaf. Dieser hat jedoch nichts mit dem EU-Modell auf Renault-Scenic-Basis zu tun. MORGAN Die Briten bringen 2026 wieder ein Coupé, allerdings nur sehr exklusive neun limitierte Exemplare, vermutlich mit feinem Reihensechszylinder und einem sehr hohen Glasanteil im Dachbereich. OPEL Es wird kurz vor 2030 wieder einen neuen Astra geben, der in Russelsheim gebaut werden soll. Auch der Corsa erhalt einen Nachfolger, der Status des Manta-Projekts bleibt unklar. PEUGEOT Nicht nur VW führt den GTI ins elektrische Zeitalter über, sondern auch Peugeot. Der E-208 GTi leistet 281 PS, sprintet in 5,5 Sekunden auf Tempo 100 km/h und lädt mit 100 kW. PININFARINA Designer-Legende Walter de Silva und Pininfarina haben sich zusammengetan und bieten Hyperreichen ab sofort die Möglichkeit, sich ihr ganz eigenes Einzelstück fertigen zu lassen. PORSCHE Porsche hat sich eine neuartige zusätzliche Motor-Luftkühlung und eine paramagnetische Beschichtung patentieren lassen. Letztere dient wohl als Rallyestreifen auf Knopfdruck. SERES Der chinesische Elektroautobauer Seres hat sich ein Patent für eine unter dem Beifahrersitz verborgene Toilette eintragen lassen, die auch per Sprachsteuerung ausfahren soll. Fiat Grizzly Es tut sich endlich wieder was bei Fiat. Die 4,50 Meter kompakten SUV Grizzly und die Coupé-Variante Fastback kommen im Laufe des Jahres auf den Markt. Die Modelle sind über dem Grande Panda positioniert und voraussichtlich darf man sich auch bei der Technik beim kleineren tierischen Vertreter orientieren. LaNcia GaMMa Die Italiener bringen weitere Modelle – wohl aber wieder nicht zu uns. Ewig schade, denn schon der neue Ypsilon ist ein spezieller Charaktertyp. Das nächste Modell der neuen Epoche ist der Gamma, ein Mittelklasse-SUV-Coupé, das sich etwa in Italien, Frankreich oder auch Spanien verkaufen soll. Unter der Haube sollen Hybrid- oder vollelektrische Antriebe einziehen. Letztere sollen bis zu 350 PS leisten und eine Reichweite von bis zu 675 Kilometern bieten. Jetzt sollte nun der Delta zurückkehren und bitte auch bei uns. 11 3/2026 am KURZMITTEILUNGEN vON A BIS Z -ALL MOBILITY
In den vergangenen Jahren konnte BYD insbesondere mit Elektrofahrzeugen wie dem Atto 3 oder dem Seal Aufmerksamkeit erregen. Nun möchte die Marke auch im volumenstarken Kleinwagensegment Fuß fassen. Mit dem Dolphin G DM-i verfolgt BYD das Ziel, nachhaltigere Mobilität für eine breitere Zielgruppe zugänglich zu machen. Während viele Elektroautos im Kleinwagensegment noch mit eingeschränkter Reichweite oder langen Ladezeiten kämpfen, setzt BYD auf sein Plug-in-Hybrid-System namens DM-i. Alltag & Reichweite Im urbanen Alltag kann das Fahrzeug viele Strecken lokal emissionsfrei zurücklegen. Für längere Reisen schaltet Das Modell wurde erstmals speziell für internationale Märkte – darunter Europa – entwickelt. Damit unterstreicht der Hersteller seine Ambitionen, seine Position auf dem europäischen Markt weiter auszubauen. Stella Li, Executive Vice President von BYD, beschreibt die Bedeutung des neuen Modells folgendermaßen: „Das europäische B-Segment ist einer der wichtigsten Bereiche des Automobilmarktes. Mit dem Dolphin G DM-i möchten wir neu definieren, was Kunden in der elektrischen Ära von einem Kompaktfahrzeug erwarten können.“ Die Basis Active startet bei 25.490 Euro, die nächste Boost-Stufe geht bei 28.490 Euro los, der Comfort bei 29.990 Euro und der Sport kostet einen Tausender obendrauf. Mit diversen Finanzierungsaktionen lässt sich gut ein Fünftausender Nachlass extra rausholen. Karl Hartner sich das Hybridsystem automatisch zu und sorgt so für hohe Reichweiten. Laut Hersteller liegt die kombinierte WLTP-Reichweite mit vollem Tank und geladenem Akku bei über 1.000 Kilometern. Mit einer Länge von 4,2 Metern und einer Breite von 1,8 Metern positioniert sich der kompakte Hatchback im Zentrum des europäischen Kleinwagensegments. Optisch setzt das G-Modell auf ein modernes Design mit klaren Linien. Wie bereits bei anderen Modellen der Marke fällt der Innenraum stark digitalisiert aus. BYD kündigt zudem moderne Konnektivitäts- und Infotainmentfunktionen an. Für BYD markiert der Dolphin G DM-i einen wichtigen strategischen Schritt. SUPERHYBRID BYD DOLPHIN G DM-I BYD bringt mit dem Dolphin G DM-i frischen Wind ins Kompaktsegment. Der chinesische Hersteller kombiniert erstmals in dieser Fahrzeugklasse die Vorteile eines Plug-in-Hybrids mit der modernen, von BYD als „Superhybrid“ bezeichneten Technologie. 12 am 3/2026 -ALL MOBILITY NEwS
Fortschritt, wie er sein soll. Der neue ID.3 Neo Der neue ID.3 Neo zeigt sich mit der neuen Designsprache der ID. Modelle – modern, klar und selbstbewusst. Im Innenraum sorgt ein hochwertiges Ambiente mit großen Displays und intuitiver Bedienung für viel Komfort. Seine leistungsstarke Elektrotechnologie, die hohe Reichweite sowie kurze Ladepausen machen das Fahren leicht und entspannt. Ab € 28.990,-* * Alle Preise/Boni sind unverbindl. empf., nicht kartell. Richtpreise/Nachlässe inkl. NoVA u. MwSt. und werden vom Listenpreis abgezogen, nur für Privatkunden. Preis bereits abzgl.: € 1.000,- Eintauschbonus bei Eintausch eines Gebrauchten und Kauf eines neuen VW PKW ID. Modells. Die Aktion ist limitiert u. kann pro Käufer nur einmal in Anspruch genommen werden. € 4.500,- Porsche Bank Paketbonus für Elektrofahrzeuge der Marke VW bei Finanzierung und Abschluss einer Kasko Versicherung sowie Abschluss eines Service-Produktes über die Porsche Bank Versicherung. Mindestlaufzeit 36 Monate, Mindest-Nettokredit 50% vom Kaufpreis. Angebot gültig bis 30.11.2026 (Kaufvertrags-/Antragsdatum). Stromverbrauch: 13,9 – 18,8 kWh/100km. CO₂-Emissionen: 0g/km. Symbolbild. Stand 06/2026.
Die neue Altfahrzeug-Verordnung der EU soll noch heuer in Kraft treten. Die Rechnung für das zusammengeschluderte Gesetz bezahlen wie immer die Bürger. Liebhaberfahrzeuge droht der Schrottplatz. Brisant ist vor allem Artikel 25 des Kommis- sionsentwurfs, den die EU-Minister so bereits für die Beschlussfassung im Parlament abgesegnet haben: Demnach dürfen Gebrauchtwagen nur noch den Besitzer wechseln, wenn sie vollständig verkehrstauglich sind. Hierzulande müssen sie also über ein gültiges §57a-Gutachten verfügen, in den anderen Staaten gelten ähnliche Nachweise. Wer sein Auto verkaufen will – oder muss – weil es genau das „Pickerl“ nicht mehr bekommt, hat demnach Pech und kann den Wagen nur noch verschrotten lassen. Die Autoentsorger als somit einzig lizensierte Abnehmer dürften ihr Geschäftsmodell den neuen Bedingen rasch anpassen: Statt wie bisher für das Wrack zumindest ein wenig zu bezahlen, werden sie dafür in Zukunft wohl Geld verlangen. Ein Export ist nach der neuen Regelung ebenfalls nicht möglich – gerade dieser dient der neuen Regelung sogar als denkbar heuchlerischer Vorwand. Angeblich geht es dabei nämlich um die Sicherung der Recycling-Quoten und der im Aufbau befindlichen Kreislauf-Wirtschaft. Um die zu gefährden, müsste aber eine relevante Menge von Fahrzeugen außerhalb Europas exportiert werden. Was selbst in den besten Zeiten der berüchtigten Misch-Container, die nach Afrika gingen, nie der Fall war. Inzwischen ist der südliche Nachbar-Kontinent auch längst nicht mehr auf den Euro-Schrott angewiesen – der Fahrzeugnachschub läuft mit günstigen Modellen aus lokalen Werken tadellos. Private Bastler und kleine, freie Werkstätten, die sich hierzulande ihr Einkommen mit der Instandsetzung von Autos aufbessern, trifft die Neuregelung dagegen hart – nicht jeder Vorbesitzer wird sich auf einen nachdatierten Kaufvertrag einlassen, der erst dann greift, wenn der Wagen wieder flott ist und ein Gutachten hat. Abgesehen von einem ganzen Wirtschaftszweig in Ost-Europa, der sich ausschließlich der Reparatur von Unfall- und Defekt-Fahrzeugen verschrieben hat und dort viele tausend Familien legal ernährt. Empfindliche Auswirkungen wird die Neuregelung auch auf die Kasko-Prämien haben. Die Versicherungen erzielen bisher an den Schrott-Börsen gute Preise für die Wracks und holen sich damit einen guten Teil der Abfindungen zurück. In Zukunft werden sie also die vollen Kosten auf die Vorschreibungen abwälzen – oder nur noch eine limitierte Abdeckung anbieten. Der Ankauf nicht fahrbereiter Oldtimer zum Zweck der Restaurierung fällt in Zukunft übrigens auch weg – dem Gesetz nach sind sie dann ja ebenfalls nur Schrottfahrzeuge ohne „Pickerl“, die dem Recycling zugeführt werden müssen. Aber was zählt schon so ein bisschen KulturgutVernichtung gegen die schöne neue Welt in grün? Der Hintergedanke lautet natürlich, das faktische Altauto-Verbot würde nebenbei auch dem Sieg der E-Mobilität helfen. Weil sich zweifellos jeder, der seinen nicht mehr §57atauglichen 4.000 Euro-4er-Golf verschrotten lassen muss, auf der Stelle einen Stromer um das Zehnfache leisten kann. Wer das glaubt, hat dringend Nachholbedarf in sozialer Praxis. Fakt ist aber: Das rechnerisch ökologischste Auto, ist das, das erst gar nicht gebaut wird. Je länger ein Wagen repariert und genutzt wird, desto besser für die Umwelt – egal, womit er angetrieben wird. Alles andere ist Politik. Stefan Pabeschitz Alters-DiskriMiNieruNg 14 am 3/2026 KOMMENTAR -ALL MOBILITY
Sauber ist eine Frage des Antriebs. Der neue vollelektrische PURE JAPANESE CRAFTSMANSHIP Elektromobilität auf Subaru-Art. Bis zu 592 km Reichweite und 8 Jahre Garantie. Nur bis 30.06. ab € 34.990statt € 38.400 Alle Aktionspreise sind unverbindlich empfohlene, nicht kartellierte Preisempfehlungen inkl. 20% MwSt. Das Angebot gilt ausschließlich bei Kauf eines Subaru Neuwagens aus der Modellreihe UNCHARTED und Vertragsabschluss bis 30.06.2026. Bei der Angabe der Reichweite handelt es sich um Maximalangaben, diese sind abhängig von der Batteriekapazität der jeweiligen Ausstattungsvariante. Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Symbolfotos. Stand 04/2026. Stromverbrauch kombiniert: 13,7–15,7 kWh/100 km (WLTP). CO2-Emissionen: 0 g/km. Scannen und mehr erfahren:
Ferrari Luce – Vielleicht ist er tatsächlich Wahnsinn. Denn die Bilanz der Konkurrenz liest sich inzwischen wie ein Abschiedsbrief an den elektrischen Supersportwagen. Milliarden versenkt – Projekte verschoben – Plattformen eingefroren. Die Euphorie von gestern ist in den Vorstandsetagen einer erstaunlichen Nervosität gewichen. Plötzlich spricht die Branche wieder über „Marktrealitäten“, über fehlende Nachfrage und darüber, dass Emotion offenbar doch nicht einfach aus der Steckdose kommt. Gerade deshalb wirkt Ferraris Schritt mehr als nur provokant. Während andere Hersteller versuchen, ihre milliardenschweren Fehlkalkulationen möglichst geräuschlos zu korrigieren, geht Maranello frontal in jene Richtung, aus der inzwischen andere Premiumhersteller zurückweichen.Zudem entsteht der Luce in einem Moment, in dem Elektromobilität im Luxus- und Supersportsegment für viele zum wirtschaftlichen Minenfeld geworden ist und letztendlich auch die Klimakatastrophe von Wissenschaftlern abgesagt worden ist. Entwicklungsbudgets explodieren, Margen schrumpfen, Kunden zögern. Trotzdem oder gerade deshalb entscheidet sich Ferrari dafür, ausgerechnet das emotionalste Automobil der Welt neu zu definieren. Nun aber was könnte dahinter stecken? Markenfilter oder Megarisiko Der Luce ist vielleicht ein generationsübergreifender Filter der Marke. Er könnte gezielt neue, junge Reiche und technologieaffine Kunden ansprechen. So gesehen Unternehmer aus dem Tech-Sektor, neue Luxus-Eliten, Märkte wie China, Kalifornien oder die Emirate. Menschen also, denen Performance wichtiger ist als Zylinderromantik. Das Auto wäre dann natürlich weniger für heutige Puristen gebaut — sondern für die nächste Kundengeneration.Oder nutzt man nur das aktuelle Vakuum während andere Hersteller ihre Elektro-Supersportwagen verzögern, relativieren oder still beerdigen. Ferrari könnte damit bewusst versuchen, sich so als einzige Luxusmarke zu positionieren, die diesen Schritt kompromisslos durchzieht. Und eines ist auch sicher: Scheitern die anderen, wirkt der eigene Mut automatisch größer. Und vielleicht ist genau das der entscheidende Punkt. Niemand wartet wahrscheinlich beim Luce auf einen Datencheck. Niemand träumt nachts von Ladeleistung, Zellchemie oder WLTP-Reichweite. Ein Ferrari war nie eine Excel-Tabelle, sondern Eskalation. Ein irrationales Objekt. Eine fahrende Überreaktion auf die Vernunft. Das Risiko dahinter ist aber brutal. Scheitert ein elektrischer Ferrari, verliert Ferrari nicht bloß Geld. Ferrari riskiert damit ganz sicher auch seinen Legendenstatus. Vielleicht lautet daher auch die eigentliche Frage gar nicht, ob ein elektrischer Ferrari funktionieren kann oder besser ist. Sondern ob Ferrari der letzte Hersteller ist, der noch daran glaubt, dass Emotion stärker sein kann als Reichweitenangst, Renditedruck und Tabellenkalkulationen. Oder doch – Arrivederci Emmozione? Notfalls lässt sich ein Scheitern auf die Optik abwälzen. Die Designlinie polarisiert, um es dezent zu beschreiben. Es sind zudem die ungewohnten aufgeblähten Proportionen, die irritieren. Stellt man sich die Designsprache mit aufgeprägten Kotflügeln auf dem Unterbau eines Porsche Taycan vor, so wäre der Luce wohl technologieoffen empfangen worden. Allein sind die Italiener immerhin nicht mit der schrägen Optikkritik. Die Briten haben mit dem künftigen ElektroJaguar den Vogel abgeschossen und auch der Auftritt des bizarr-aggressiven Großmauls mit beleuchteten Grillstreben und Glupschaugen ist auch eines ersten eklektischen AMG nicht würdig. Immerhin haben Deutsche und Briten die Proportionen im Griff. Karl Hartner wo visioNeN GreNzeN spreNgeN 16 am 3/2026 KOMMENTAR -ALL MOBILITY
SelbstbedieNuNgs-ANleituNg zuM AutoglÜcklichseiN – OffeNes verfahreN auf der rechteN Seite Kommentar vom Autonarr Hans Karl Lange mit Sport-Fotos von K. Heinz LUTZ Wer die Wahrheit erfahren will, braucht ein Auto aus seinem Geburtsjahrzehnt. Auf der richtigen Seite zu lenken gibt dann sehr zu denken. „Trottel-Aquarium!“ Meiner liebsten Langzeit-Therapeutin entfuhr dieser Fachbefund erstmals beim Presseempfang des Diplomatischen Corps im Wiener Rathaus. Zum zweiten Mal beim begleitenden Freigang in Gröbming, Aufführungsort jener Ennstal-Classic, die mehr mit Motorenmusik zu tun hat als ihr Abo im Musikverein. Offenbar eine offene Therapie für verzweifelte Automanager und geknechtete Handelssklaven, für überspannte Autoentwickler und verwirrte Motorchefredakteure, allesamt genervt und charakterlich derangiert von den Neuwagen-Vermarktungs-Geisterbahnen ihres nur mit Old- und Youngtimersucht bewältigbaren Berufslebens. Das ewige Autoleben miterleben? Seit 1977 läuft die hysterische Mille Miglia von Brescia über Rom, ein fröhlicher Fahrmarkt der Eitelkeit. Seit 1993 ausschweifend von Gröbming die steirisch-kärntnarrische Parodie davon, dank ihrer Väter Helmut Zwickl – schaut oba! – und Michael Glöckner origineller als das Original. Seit 1994 mit Roschmann/Lange – AM – berichtete weltexklusiv – als Freiwillige Freunde Ferraris, anfangs in einer roten Berlinetta Pinin Farina 250 GT Europa, die ihren ersten Einsatz 1955 bei den Bahama Speed Weeks auf dem Dach finalisierte. Konterkariert im Jahr 2000 mit dem Bayerischen Motoren-Wunderwagen 507 Roadster, ein Roadstar. Der Radar-Blitz soll mich beim Schreiben schrecken, aber: in diesem Werbeumfeld aus Markenbotschaftern und Werkswagenfahrenden ist das größte Risiko nicht, aus heiterem Himmel vom Blitz am tonnenschweren Chopard-Chronometer getroffen zu werden. Es gab wie bei der Mille Miglia einige Unfälle, nicht nur trüffelschweineteure Blechschäden im Sinne einer seither blühenden Restaurierungsbranche. Alte Autos reagieren saugefährlich, sobald Übermut auf Übermüdung trifft. Glück und Genuss verspricht wohl eher das ambitionsarme Philipp Waldeck-Prinzip des – am 20. Juli zum 80er reifenden – Autors, Herausgebers und Fotografen Helmut Alois Gansterer: als Vorletzter demütigt man nur einen Konkurrenten. Sicherer beim Ein- und Aussteigen am Straßenrand, beim Flirten mit dem Publikum und Autogramme zeichnen: Rechts lenken, wie in Engländern und in schnelleren Italienern bis in die 50er-Jahre. Sicherer bei Gegenverkehr sowieso. Überholen? Am besten sieht man oft, fallweise zieht man manchmal rechts vorbei. Darf doch der Beifahrer seine Nase riskieren! Das Luxusleiden des Beifahrers, der nach einem völlig verirrten Vormittag endlich schnallt, das rätselhafte Roadbook von unten nach oben zu lesen. ALL MOBILITY-Alptraumwagennavigator Hans-Karl Lange 2003 beim prekären Korrekturlesen der Bedienungsanleitung eines Ferrari 500 Mondial Spyder Scaglietti. Der Erstbesitzer gab ihn nach drei Motorschäden in drei Rennen in Maranello zurück. Zweitbesitzer Antonio Pucci – im Carrera 904 GTS 1964 Sieger der Targa Florio – verkaufte ihn noch 1955 nach – Macao. Von wo er über Hongkong nach Neuseeland gelangte, um 1986 nackt ohne Blechkleid von einem Briten entdeckt und erweckt zu werden. Glasbaumeister Roschmann aus Augsburg wirkt seit 1997, nach acht Mille Miglia, noch immer zufrieden damit. Hier lenkt Dieter den Dreiliter-Vierzylinder mit dem Gaspedal um den Alpenflugplatz Niederöblarn im Ennstal, das innere Vorderrad artig gelupft. Beim Gaswegnehmen rumpelt im Rücken ein Fünfgang-Transaxle wie eine Nierensteinmühle. So könnte jener 968 CS Speedster klingen, den Porsche leider nicht gebaut hat. Unser Beifahrer, im Regen noch reichlich angefressen, der wäre hier lieber rechts gesessen. 18 am 3/2026 KOMMENTAR -ALL MOBILITY
Hyundai Feiertage *Aktion/Preise (inkl. Hersteller- & Händlerbeteiligung) gültig für Neuwagenkaufverträge bis 31.07.2026 inkl. Zulassung bis 30.09.2026 (ausgenommen Elektromodelle bis 18.12.2026) bzw. solange der Vorrat reicht. Angebot gültig für Privat- und Firmenkunden. Aktion/Preis beinhaltet bis zu € 10.500,- Hyundai Jubel-Bonus bestehend aus bis zu € 2.500,- Eintauschbonus, bis zu € 1.000,- Zusatzeintauschbonus für Hyundai-Gebrauchtfahrzeuge, bis zu € 6.200,- Finanzierungsbonus, bis zu € 800,- Versicherungsbonus. Finanzierungsbonus gültig bei Abschluss einer Leasingfinanzierung über Denzel Leasing GmbH. Versicherungsbonus gültig bei Abschluss eines Hyundai-Versicherungs-Vorteilsets über GARANTA Versicherung-AG Österreich, bestehend aus KFZ-Haftpflicht-, Kasko und Insassenunfallversicherung, Mindestlaufzeit 36 Monate. Eintauschbonus und Zusatzeintauschbonus für Hyundai-Gebrauchtfahrzeuge gültig bei Eintausch eines Gebrauchtfahrzeuges, das mind. 6 Monate auf den Käufer zugelassen war, und Kauf eines neuen Hyundai PKW. Eintauschbonus und Zusatzeintauschbonus für Hyundai-Gebrauchtfahrzeuge können miteinander kombiniert werden. Finanzierungsbonus, Versicherungsbonus und Eintauschbonus sind voneinander unabhängig. Jeder Bonus kann separat in Anspruch genommen werden, sofern die jeweils geltenden Voraussetzungen erfüllt sind. IONIQ 5 Smart Line 63 kWh (I5S71): Repräsentatives Beispiel für eine Leasingfinanzierung der Denzel Leasing GmbH gem. § 5 VKrG: Kaufpreis (Barzahlungspreis inkl. NoVA, MwSt. und aller jeweils gültigen Boni): € 35.490,-, Anzahlung: € 10.647,-, Restwert: € 18.278,94, Leasingbearbeitungsentgelt: € 265,- (mitfinanziert), Rechtsgeschäftsgebühr: € 259,15, Provision an Vermittler: € 177,46 (mitfinanziert), Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 15.000 km p.a., monatliche Rate: € 269,-, Sollzinssatz: 6,79 % p.a. variabel, effektiver Jahreszins: 7,99 % p.a., Gesamtleasingbetrag: € 24.843,-, Gesamtbetrag: € 42.097,28. Stromverbrauch modellabhängig: 14,3 - 18,2 kWh/100 km, elektrische Reichweite modellabhängig: bis zu 546 km (IONIQ 5, 84 kWh Batterie). TUCSON: CO2: 134 - 162 g/km, Verbrauch: 5,1 - 7,1 l/100 km. i20: CO2: 117 -132 g/km, Verbrauch: 5,1 - 5,8 l/100 km. Alle Werte nach WLTP. Die Reichweiten und die Verbräuche können abhängig von Straßenverhältnissen, Fahrstil und Temperatur deutlich variieren. Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolabbildungen. Musst du feiern – musst du fahren: hyundai.at/feiertage INSTER Smart Line (42 kWh) Schon ab € 20.990,-* oder ab € 169,-* monatlich i20 Smart Line Schon ab € 15.990,-* oder ab € 89,-* monatlich IONIQ 5 Smart Line (63 kWh) Schon ab € 35.490,-* oder ab € 269,-* monatlich KONA Electric Smart Line (48,6 kWh) Schon ab € 26.490,-* oder ab € 169,-* monatlich TUCSON Hybrid Smart Line Schon ab € 29.990,-* oder ab € 139,-* monatlich Willst du einen Feiertag, musst du zu Hyundai! Wenn feiern, dann am besten gleich: Jetzt bis zu € 10.500,* Jubel-Bonus modellabhängig holen und sensationelle Preise sichern.
Das Jahr 2024 markiert eine signifikante Wende in Österreichs Verkehrsgesetzgebung, insbesondere für jene, die das Gaspedal gerne einmal tiefer durchdrücken. Eine wesentliche Änderung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) betrifft die Beschlagnahme und den Verfall von Fahrzeugen bei erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung. Ab 01.03.2024 sieht das Gesetz die Möglichkeit vor, dass Fahrzeuge „unbelehrbarer Schnellfahrer“ wie es der Gesetzgeber nennt, ersatzlos eingezogen und versteigert werden können. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen auf diesem Gebiet, sowie die Voraussetzungen und das weitere Vorgehen im Fall einer solchen Beschlagnahme. Wann wird ein Fahrzeug beschlagnahmt? Wer im Ortsgebiet die Geschwindigkeit um mehr als 80 km/h oder außerhalb des Ortsgebiets um mehr als 90 km/h überschreitet, riskiert nicht nur eine saftige Geldstrafe (500 bis 7.500 Euro), sondern zusätzlich dazu auch die (vorläufige) Beschlagnahme seines Fahrzeugs. Die Behörden haben ab 01.03.2024 das Recht, Autos unter diesen Voraussetzungen an Ort und Stelle vorläufig zu beschlagnahmen und sofort vorläufig einzuziehen, wenn die Geschwindigkeitsübertretung mit technischen Hilfsmitteln gemessen wurde. Was passiert nach der vorläufigen Beschlagnahme? Die vorläufige Beschlagnahme ist genau das – vorläufig. Die Behörde muss innerhalb von zwei Wochen mit Bescheid entscheiden, ob das Fahrzeug endgültig beschlagnahmt wird. Voraussetzung für die endgültige Beschlagnahme ist zusätzlich zu der Geschwindigkeitsübertretung entweder ein Führerscheinentzug in den letzten vier Jahren wegen besonders gefährlicher Verkehrsdelikte (insbesondere erhebliche Geschwindigkeitsübertreprüft daher nach Bekanntwerden der Geschwindigkeitsübertretung gleich die Voraussetzungen der endgültigen Beschlagnahme und entscheidet mit Bescheid. Wie bekommt man sein Fahrzeug zurück? Wenn die Behörde nicht innerhalb von zwei Wochen mit Bescheid entscheidet, dass das Fahrzeug endgültig beschlagnahmt wird, bekommt man es zurück und muss die Verwahrungs- und Verfahrenskosten tragen. Entscheidet die Behörde, das Fahrzeug für verfallen zu erklären, bekommt man es nicht mehr zurück. Was passiert mit einem Leasingfahrzeug oder einem geliehenen Fahrzeug? Kam die bisherige Rechtslage den betroffenen Schnellfahrern noch in dem Sinne entgegen, dass eine Beschlagnahme und ein Verfall des Fahrzeugs nur möglich war und noch ist, wenn der Lenker Alleineigentümer des betreffenden Fahrzeugs war, so hat sich dies nun gravierend geändert: Im März 2026 sprach der Verfassungsgerichtshof aus, dass diese Regelung tungen) oder die Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit von mehr als 80 km/h im Ortsgebiet bzw. mehr als 90 km/h außerhalb des Ortsgebiets. Die neuen Bestimmungen richten sich laut dem Gesetzgeber an Schnellfahrer, die mit bisherigen Maßnahmen nicht „belehrt“ werden konnten. Nach Ansicht des Gesetzgebers ist das Gefährdungspotential bei derartigen Geschwindigkeitsübertretungen so hoch, dass das Fahrzeug mit einer Waffe verglichen werden kann und in diesen Fällen sogar eine Eigentumsentziehung gerechtfertigt erscheinen kann, um Wiederholungstäter zur Einsicht zu bringen. Die Behörde wäre in diesen Fällen auch berechtigt, das Fahrzeug für verfallen zu erklären und zu versteigern. Die Erlöse gehen an den Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds und die Behörde, die das Strafverfahren durchführt. Der Raser geht leer aus. Was passiert, wenn man mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird? In diesem Fall gibt es keine vorläufige Beschlagnahme, weil man nicht vor Ort aufgehalten wurde. Die Behörde BeschlagNahMt & versteigert Seit über zwei Jahren dürfen Raserfahrzeuge beschlagnahmt und versteigert werden. 20 am 3/2026 -ALL MOBILITY LAw AND ORDER
gleichheitswidrig ist. Alleineigentum des Lenkers am Fahrzeug ist in Zukunft nicht mehr von Bedeutung – somit wird auch eine Beschlagnahme und ein Ausspruch über den Verfall von beispielsweise geleasten oder im Miteigentum stehenden Fahrzeugen möglich. Eine gewisse Gnadenfrist wird Schnellfahrern und potentiell betroffenen Leasinggesellschaften jedoch noch gewährt: Die bisher gültigen Bestimmungen treten erst mit Ende September 2027 außer Kraft, ab Oktober 2027 kann jedes Fahrzeug beschlagnahmt und verwertet werden. Nicht nur als betroffener Leasinggeber oder Fahrzeugverleiher stellt man sich nun berechtigterweise die Frage, inwiefern nun in Zukunft noch ein gefahrloses Überlassen von Fahrzeugen möglich sein soll, im privaten Rahmen beispielsweise an Freunde oder Bekannte. Auch darauf liefert der Verfassungsgerichtshof eine Antwort: Da der Besitzer eines Fahrzeugs dem den Straßen führen, wird sich erst in der Praxis zeigen. Abzuwarten bleibt einerseits die praktische Bedeutung der Bestimmungen, ins-besondere des Verfalls und die Beurteilung der Detailfragen durch die Rechtsprechung und andererseits der Umgang der Leasingunternehmen mit den neuen Gegebenheiten. Raser durch die Überlassung dieses Fahrzeugs das Rasen ermöglicht hat, verweist der VfGH den Überlasser lapidar auf den zivilrechtlichen Regressweg. In Bezug auf Leasing- oder Mietfahrzeuge weist das Höchstgericht auf die Möglichkeit „typischer Gestaltungsmöglichkeiten“ wie die Erhebung einer Kaution oder sonstige Sicherheitsmaßnahmen hin, um den potenziellen wirtschaftlichen Verlust abzusichern. Einzig gestohlene Fahrzeuge sind vor dem Verfall sicher. Wie die neue Rechtslage in Zukunft in der Praxis umgesetzt werden wird, bleibt abzuwarten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neuen Bestimmungen einen deutlichen Paradigmenwechsel in der österreichischen Verkehrspolitik darstellen – weg von bloßen Geldstrafen und Führerscheinentzug hin zu spürbaren Sanktionen, die auch den materiellen Besitz betreffen. Ob diese drastischen Maßnahmen tatsächlich zu mehr Einsicht und Sicherheit auf Mag. Andrea Waldmann www.ra-waldmann.at 21 3/2026 am -ALL MOBILITY LAw AND ORDER *Stand: Juni 2026. Verbrauch kombiniert: 5,4 l/100km; CO₂-Emission kombiniert: 125 - 127 g/km. Aktionspreis € 13.490,- für den C3 YOU Turbo 100; beinhaltet € 500,- Aktionsbonus, € 1500,- Eintauschbonus, € 1500,- Finanzierungsbonus (bei Finanzierung über die Stellantis Bank SA), € 500,- Versicherungsbonus (bei Abschluss eines Versicherungs-Vorteilssets, bestehend aus Kfz Haftpflicht, Kasko und Insassenunfallversicherung, GARANTA Versicherungs-AG Österreich) Mindestlaufzeit 36 Monate. Gültig für Konsumenten bei Kauf eines Neuwagens bis 30.06.2026. Verbrauchs- und Emissionswerte wurden gemäß der WLTP ermittelt und sind nur als Richtwerte zu verstehen. „Citroën We Care“ wird nach jedem Werkstattbesuch bei einem teilnehmenden, autorisierten Citroën Partner automatisch aktiviert und gilt bis zum nächsten planmäßigen Wartungstermin für maximal 8 Jahre und/oder 160.000km (je nachdem was zuerst eintritt) ab Beginn der Neuwagengarantie (Erstzulassung oder tatsächliche Übergabe des Neuwagens an den ersten Kunden, je nachdem was zuerst eintritt). Weitere Details bei Ihrem Citroën Partner. Symbolfoto. Druck- und Satzfehler vorbehalten. RACE-TESTED, LIFE APPROVED AB€ 13.490,- bei Finanzierung und Versicherung über die Stellantis Bank* CITROËN C3
Der neue Sportwagen ist nach Tazio Nuvolari benannt, einem der größten Rennfahrer aller Zeiten und Fahrer der Auto Union in den späten 1930er-Jahren. In Audis Geschichte gab es bereits ein Konzeptfahrzeug mit diesem Namen: den Audi Nuvolari von 2003. Der neue Supersportler erinnert etwas an den jüngsten Concept C, wirkt jedoch flacher, breiter und deutlich aggressiver. Es verkörpert klassische Mittelmotor-Ästhetik. Vorn liegen befinden sich vier horizontal angeordnete Leuchtelemente unter einer gemeinsamen Abdeckung, deren Gestaltung sich in aufgeladenen 4,0-Liter-V8-Motor, ergänzt durch drei Axialfluss-Elektromotoren. Die Kraft wird über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe übertragen. Die Leistungsdaten übertreffen jene des Temerario deutlich: Die Systemleistung beträgt 1001 PS – nicht nur mehr als die 920 PS des Lamborghini, sondern exakt auf dem Niveau des legendären Bugatti Veyron. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h, der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 2,6 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in lediglich 6,8 Sekunden. Die Karosserie besteht vollständig aus kohlefaserverstärktem Verbundwerkstoff auf einem Aluminium-Spaceframe. Karl Hartner der Lichtsignatur am Heck widerspiegelt. Die Sideblades sind in Kontrastfarbe gehalten und knüpfen damit an die Tradition des R8 an. Anstelle einer Heckscheibe gibt es jedoch metallische Lufteinlässe – und zwischen den Rückleuchten sitzt ein großer zentraler Auspuff, während die darunterliegende Verkleidung aus einem einzigen Stück Metall gefertigt ist. Tatsächlich besteht eine technische Verwandtschaft zum Lamborghini Temerario. Der Nuvolari wird ausschließlich in einer einzigen Konfiguration angeboten: als Plug-in-Hybrid mit einem doppelt Die Überraschung ist Audi wirklich gelungen. Der Nuvolari wird bereits Anfang nächsten Jahres ausgeliefert. Exakt 499 Exemplare werden gebaut, zu Preisen ab etwa 600.000 Euro. Neuer Supersportler AUDI NUVOLARI 22 am 3/2026 NEwS -ALL MOBILITY
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FENSTER-EASTER-EGGS Dieser bildet einen Verlauf vom völlig transparenten Glas zu den vollflächig schwarzen äußeren Rändern. Diese schwarzen Umrandungen mit eingebrannter Keramikfarbe verdecken nicht nur ungenaue Klebereste des Glasklebers, sondern schützen diesen auch vor UV-Strahlung. Hier und auch auf allen übrigen Scheiben finden sich ähnliche Flächen, und immer häufiger nutzen Hersteller diese, um Easter-Eggs zu verstecken. Bei Subarus neuem Forester verstecken sich Kolibris. Diese freundlichen Vögel können vor- und zurückfliegen – eine Anspielung auf das hauseigene Allradantriebssystem, das sich vor- und zurückwärts ebenso kompetent zeigt. Im VW Tiguan verstecken sich in den Fondscheiben ein Tiger und ein Leguan – beide Tiere haben die Namens-DNA für das Kunstwort Tiguan geliefert. Renault hat im R5 den Hahn, das französische Nationaltier, versteckt, und wer auf den Himmel durch das große PaDie vielen kleinen schwarzen Punktierungen am Rand auf der Windschutzscheibe sind Ihnen bestimmt schon mal aufgefallen. Siebdruckrand heißen diese im Fachjargon und dienen jetzt auch der Kommunikation. Sammelalbum von Bernhard Reichel ScheibeNgeister norama-Glasdach des Rafale blickt, entdeckt ein eingebranntes kleines Flugzeug – jenes, nach dem das französische SUV-Coupé benannt ist. Im Citroën C3 Aircross findet sich gegenüber dem Hahn in der hintersten Seitenscheibe die Pariser Skyline. Auch bei Jeep lässt man sich bei jedem Modell etwas Neues einfallen. Besonders liebevoll sind die Pandabären, teils teetrinkend, im Smart #5 – sozusagen als Statement: Smart ist nun chinesisch. 24 am 3/2026 -ALL MOBILITY LIFESTyLE
VW GOLF FALCO EDITION The Rolling Stones, Genesis, Pink Floyd, Bon Jovi - die Liste an musikalischen Golf-Sondermodellen ist beachtlich und jetzt reiht sich eine der ikonischsten Legenden der österreichischen Popgeschichte ein – Falco. Hans Hölzel lebt, verkauft praktisch mehr Platten als zu Lebzeiten. In der Wiener Kult-Diskothek U4 stellte VW das Sondermodell vor. Die Golf Falco Edition verfügt natürlich über ein Harman Kardon Soundsystem, LED-Matrix-Scheinwerfer, 18-Zöller. Das Sondermodell erkennt man am prägnanten betexteten B-Säulen-Dekor, die Unterschrift und der Schriftzug FALCO auf der C-Säule, spezielle Radnabenkappen oder ein „Falco Edition“- Badge im Innenraum und die Präsentbox bestehend aus Schlüsselanhänger, Mikrofasertuch, Beats by Dr. Dre Studio Pro Kopfhörern und die VinylAusgabe von „Falco 3“ – Amadeus und Jeanny oder etwa Vienna Calling drauf. Der Golf Falco ist normal konfigurierbar, mehrere Farben stehen zur Wahl. Auch die Extra-Liste steht offen. Unter die Haube lassen sich 115 oder 150 PS starke Motoren mit fremd- und selbstzündendem Hintergrund ordern, mit manuellem oder direktschaltendem Getriebe. So entstehen auf jeden Fall viele spannende Sammlerstücke. Wer sich wirklich etwas Spezielles sichern will, der greift zum 265 PS starken und auf 40 Stück limitierten Golf GTI Falco Edition. Ein schwarzes Dach, 19-Zöller, Black-Style-Paket, Harman Kardon-Soundsystem und das adaptive Fahrwerk DCC und die oben aufgeführten Falco-Highlights sind an Bord. Los geht es ab 32.990 Euro oder 56.490 Euro für den Falco GTI. Bernhard Reichel VW Österreich gönnt seinen Kunden ein exklusives Golf-Sondermodell, welches der Musikerlegende Falco gewidmet ist – auch als GTI. Er ist eiN Superstar 25 3/2026 am -ALL MOBILITY LIFESTyLE
Hypercars! Alles Über 1000 PS Es ist ein faszinierendes Buch für alle Fans von Supersportwagen und modernster Automobiltechnik. Auf beeindruckenden Bildern und mit informativen Texten werden die spektakulärsten Hypercars der Welt vorgestellt. Das Buch vermittelt spannende Einblicke in Leistung, Design und technische Innovationen von Fahrzeugen mit mehr als 1000 PS. Besonders gelungen ist die Mischung aus Hintergrundinformationen, Fakten und visueller Präsentation. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Autoenthusiasten kommen auf ihre Kosten. „Hypercars! Alles über 1000 PS“ begeistert durch seine hochwertige Gestaltung und die Leidenschaft für außergewöhnliche Automobile und ist eine klare Empfehlung für Motorsport- und Autofans. Need Money for Gintani Exhaust Manche Träume haben vier Räder – und einen unverwechselbaren Sound. Das T-Shirt „Need Money for Gintani Exhaust“ bringt die Leidenschaft für Performance-Fahrzeuge und Tuning humorvoll auf den Punkt. Mit seinem auffälligen Schriftzug sorgt es für Gesprächsstoff bei Treffen, Events oder im Alltag. Der bequeme Schnitt und die hochwertige Verarbeitung machen das Shirt zum idealen Begleiter für alle, die ihre Begeisterung für starke Motoren und markanten Klang auch modisch zeigen möchten. Ein Must-have für Autofans mit Sinn für Humor und Benzin im Blut. Rallye-Flair aM HaNdgeleNk Mit der neuen Belisar Chronograph Limitierte Edition Silvretta Classic 2026 präsentiert die Union Glashütte eine sportliche Hommage an die traditionsreiche Oldtimer-Rallye im Montafon. Die auf 200 Stück limitierte Sonderedition verbindet klassische Motorsport-Elemente mit moderner Uhrmacherkunst. Auffällig sind das weiß-graue Zifferblatt, gelbe und rote Akzente sowie die schwarze Tachymeterskala, die an historische Rallyefahrzeuge erinnern. Im 44-MillimeterEdelstahlgehäuse arbeitet das Automatikkaliber UNG-27. S1 mit Siliziumspirale und 65 Stunden Gangreserve. Drei wechselbare Armbänder unterstreichen die Vielseitigkeit des Chronographen. Breil Abarth 1000 eriNNert aN zwei Rekorde Abarth und die 1935 in Mailand gegründete Uhrenmarke Breil erinnern mit dem Chronometer „Breil Abarth 1000“ an zwei Weltrekorde. Die in limitierter Auflage von nur 465 Exemplaren produzierte Armbanduhr ist eine Hommage an den Rennwagen Abarth 1000 Monoposto mit dem er 1965 zwei Weltrekorde erzielte. Die gleichnamige Sportarmbanduhr „Breil Abarth 1000“ bietet eine Wasserdichtigkeit bis 10 bar und zeichnet sich durch ein IP-schwarzes Edelstahlgehäuse mit BiluxFinish, eine Lünette aus einer speziellen Kohlefaser-Sorte - Forged Carbon - und einen verschraubten Gehäuseboden aus konventioneller Kohlefaser aus. Die Zähler in Gun-Farbe passen zu den „Start- und „StopTasten aus Aluminium, die auf 2 und 4 Uhr positioniert sind inklusive der entsprechenden Befestigungen. 26 am 3/2026 -ALL MOBILITY LIFESTyLE
AUF ALL MOBILITY MAGAZIN JEDEN MONTAG UM 17:50 Uhr www.automagazin.at | www.allmobility.at
LEGT IHN HÖHER DACIA SANDERO STEPWAY EXTREME TCE 110 DateNcheck Motor, Getriebe Antrieb R3 Vorderrad Hubraum L 1,0 Leistung PS/KW 110/81 Drehmoment Nm 200 Getriebe 6-Gang manuell Maße, Gewichte & Volumina L/B/H mm 4.102/1.853/1.586 Leer-/Gesamtgewicht kg 1.181/1.570 Ladevolumen L 328-1.108 Tankvolumen L 50 Anhängelast kg 1.100 Werksangaben Spitze km/h 174 Verbrauch L/100km 5,5 CO2 g/km 130 am Messwerte 0-80 km/h 8,2 0-100 km/h 11 60-100 km/h 7,3 Testverbrauch 5,8-6,5 Innengeräusch dB: 100 km/h D-Pos 72 130 km/h D-Pos 73 Preis Basispreis € 18.490 Testwagenpreis € 20.013 Der Stepway gehört zu Dacia wie das Riesenrad zu Wien. Neben dem zivilen Fünftürer gibt es ihn auch als KombiVan Jogger sowie als höhergelegte, mit robusten Anbauteilen versehene Version mit dem Zusatznamen Stepway. Nach vier Jahren ist es Zeit für das obligatorische Facelift des Renault-Clio-Bruders. Neue Farben, frische Stoffe und angepasste Motoren dürfen auch hier nicht fehlen. Schnell überblickt Da der Basisbenziner SCe 65 nicht für den Stepway erhältlich ist, arbeitet stets der aufgeladene 1,0-Dreizylinder mit 110 PS unter der Haube. Nach einem kurzen Turboloch geht der Dreizylinder motiviert und durchaus drehfreudig ans Werk. Wenig unscheinbar knurrend, brummend und vibrierend, kurz gesagt – lebendig. Das Fahrwerk ist eine gelungene Mischung aus Straffheit und Komfort. In schnell gefahrenen Kurven beginnt der Rumäne allerdings bald zu untersteuern. Bei abrupten Richtungswechseln wird das Heck zudem recht leicht, bleibt jedoch stets sicher auf der Straße. Die Lenkung ist angenehm indirekt und leichtgängig, allerdings nicht besonders rückmeldefreudig. Das Schalten des manuellen 6-Ganggetriebes gelingt ohne großen Kraftaufwand, wirkt jedoch gelegentlich etwas hakelig. Auch die Bremsanlage gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Bedienung ist eine angenehme Mischung aus echten Bedienelementen und einem übersichtlichen 8,25Zoll-Touchscreen. Die Sprachsteuerung funktioniert leider nur über das Smartphone und ist auf Navigation sowie Telefonie beschränkt. Das Platzangebot fällt überall ausreichend aus. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 2:1 umklappen, wodurch das Ladevolumen von 372 auf 1.152 Liter wächst. Dabei bleibt der Ladeboden nahezu eben. Der Stepway startet in der ersten von drei Ausstattungslinien bei günstigen 15.490 Euro. Unsere Extreme-Ausstattung kostet faire 3.000 Euro Aufpreis. Darüber hinaus stehen überwiegend bodenständig bepreiste Extras wie Navi, eine 360-Grad-Kamera, beheizbare Vordersitze und Lenkrad, elektrische Außenspiegel, eine Rückfahrkamera oder ein Schiebedach zur Wahl. Wer noch Budget übrig hat, kann die serienmäßige Garantie gegen Aufpreis schrittweise von drei auf bis zu sieben Jahre verlängern. Bernhard Reichel Dacia Sandero der Dritte ist seit 2021 auf dem Markt und weiterhin eines der beliebtesten Autos. Nun erhält der Kleinwagen für eigenverantwortliche Selbstfahrer ein dezentes Facelift. 28 am 3/2026 ROADBOOK -ALL MOBILITY
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