automagazin 04/2023

P.b.b GZ02Z034771 M Ausgabe 4/23 Euro 5,50 6O JAHRE 911 Kona Elektro Toyota Prius BYD Dolphin Lotus Eletre VW Amarok V6 TDI VW Amarok „BEAST 2.0“ Delta4x4 Opel Corsa Electric Rally Volt ihr mehr? Seitenwende Lotus Eletre

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INHALT 08 News 06 Brabus Shadow 300 Edition Luxus & Spass 08 Toyota Prius Plug in Hybrid Großer Sprung 10 Bücher 12 Service: Defektes Lenkgetriebe Ursachen & Kosten 20 Upgrading Extreme Dacia 39 Produkte Tuning 46 Produkte 48 SSR Performance Ultimativer Sport 50 Delta 4x4 VW Amarok „ BEAST 2.0“ Roadbooks 42 Ford Tourneo Connect 2.0 Caddyiologie 43 Toyota Corolla 5-Türer 1,8 E-CVT Japanischer Bestseller 44 A 220 4-matic AMG Line A wie ab geht’s 45 VW Amarok V6 TDI Plattformyuppie 2-Rad 68 Brabus 1300 R Masterpiece Edition Brabus Nummer 2 69 Ducati E-MTB RR Limited Edition 70 Vespa 946 Sondermodell 946 „Bunny“ 71 2-Rad Produkte Magazin 23 Lifestyle 56 Dopplerhütte reloaded Einmal hin und zurück Heritage 58 Jaguar E-Type E-Type „ ZP“ Auferstehung Tracktest 62 Opel Corsa Electric Rally Volt ihr mehr? Reise 52 Camping im Norden Elche und Mumien 72 Termintacho 73 Impressum 74 Rückstrahler 75 Vorschau New Mobility 20 Hyundai Kona II Elektro geht vor Verbrenner 24 ÖAMTC Fahrtechnik Langlebring E-Mobility Future Day 2023 26 Lotus Eletre Zeitenwende 30 Hyundai Ioniq 6 Stromlinie neu 32 BYD Dolphin Delfine nun auch in Österreich 36 Opel Vivaro e-Hydrogen Lade-Hemmung ade 38 ABT e-Line Sonnige Aussichten 40 SCT- und MCT-E-Motoren Vorteile bei zwei E-Motoren Titelthema 14 60 Jahre Porsche 911 Wo alles begann 20 34 50 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 4

EDI TORIAL Karl Hartner Verbrennerverbot & Klimawandel Der emeritierte Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, HansWerner Sinn nennt die aktuelle Entwicklung der Ölnachfrage eine Bestätigung seiner These, dass eine aggressive Umweltpolitik kontraproduktiv sei. Er sieht sich bestätigt durch die Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA), dass die weltweite Nachfrage in diesem Jahr um 2,2 Millionen Barrel - je 159 Liter - pro Tag wachsen. Ein neuer Rekord. Schon 2008 hatte der Ökonom von der kontraproduktiven Auswirkung einer verschärften Umweltpolitik gesprochen. Jetzt wiederholte er seine Thesen in einem Interview und kritisiert dabei massiv die Energiepolitik der Bundesregierung. Der CO2-Ausstoß bei Öl, Kohle & Co könne nur reduziert werden, wenn „alle oder fast alle mitmachen, denn was wir nicht verbrauchen, verbrauchen sonst andere“, sagte Sinn. „Wenn wir in Europa kein Öl mehr kaufen, fällt der Weltmarktpreis und andere kaufen es“. Das hätten die vergangenen 40 Jahre deutlich gezeigt. Ein Verbot von Verbrennungsmotoren sei daher sinnlos: „Es ruiniert unsere Automobilindustrie, senkt unseren Lebensstandard und subventioniert andere Länder, vor allem China. Wo in den letzten Jahren nicht nur immer mehr Kohle verbrannt wird, sondern auch der Ölverbrauch steigt. Da es zu wenig Ökostrom gebe und die Atomkraftwerke abgeschaltet würden, „bedeuten mehr Elektroautos Braunkohleabbau und mehr Kohlenstoff in der Luft“, zitiert ihn das „Manager-Magazin“ aus dem Interview. Laut Sinn führt das Verbrennerverbot wegen der Umlenkung der Öltanker in andere Länder eben nicht zu weniger Kohlenstoffemissionen. „Der Klimawandel beschleunigt sich wegen des Verbrennerverbots.“ ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 5

NEWS Luxus & Spass Brabus Shadow 300 Edition Mit extravaganter Optik und multifunktionalem Design sorgt es wohl eindrucksvoll für den markentypischen „WowFaktor“: wie kaum ein anderes Boot seiner Größe und Klasse verbindet die Shadow 300 Edition One ein Fahrerlebnis mit hoher Wendigkeit und leichter Fahrbarkeit. Sie wird von einem Mercury 300R V8 Rennmotor befeuert und bietet damit hohe Leistungsfähigkeit – Geschwindigkeiten von über 50 Knoten sind möglich, ohne bei Stabilität, Fahrverhalten oder Wendigkeit Kompromisse einzugehen. Die Eigner einer Shadow 300 Edition One profitieren von maximaler Freiheit und Flexibilität, da der luxuriöse Flitzer problemlos per Anhänger transportiert werden kann: ob als Zweitboot beim Haus am See oder in der Einfahrt für spontane Abenteuer geparkt. Luxus und Komfort auf und unter Deck Besonders bemüht hat sich Brabus in Sachen Raumnutzung, ohne dabei auf besonders luxuriösen Komfort zu verzichten. Die geräumige Kabine im Bug beherbergt ein Doppelbett, eine Das brandneue Brabus Shadow 300 Edition One Sportboot feierte in Port Calanova auf Mallorca seine Premiere und wird mit Sicherheit hohe Wellen schlagen. Sie soll die perfekte Wahl für anspruchsvolle Liebhaber von Sportbooten auf der ganzen Welt sein. ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 6

BRABUS SHADOW 300 EDITION Toilette und ein Frischwassersystem. Ein optionaler Kühlschrank und Spülen können unter den vorderen Sitzen des Bootes integriert werden. Auf dem vorderen Deck bietet eine komfortable Liegefläche Platz, um mit Freunden zu plaudern oder sich in der Sonne zu entspannen. Darüber hinaus verfügt das Boot über eine Reihe von brandneuen Highlights: Zu ihnen gehört ein großzügiger und vielseitig nutzbarer Stauraum für Wassersportausrüstung, eine Badeleiter für den bequemen Zustieg zum Boot aus dem Wasser und ein Wasserski-Schleppbügel in makellosem, mattschwarzem Finish. High-Tech bei Navigation und Antrieb Zu den beeindruckenden technologischen Weiterentwicklungen, mit denen das Shadow 300 Edition One ausgestattet ist, gehören Features wie das Multifunktionslenkrad oder eine elektronisch gesteuerte Ankerwinde. Besondere Erwähnung verdienen auch die NSX™ 12-Zoll Doppel-Multifunktionsdisplays von Simrad. Der Smart Chartplotter bietet leistungsstarke Navigation und zusätzliche maßgeschneiderte Software, die darauf ausgerichtet ist, die Erkundung der Gewässer noch leichter und aufregender zu machen. Stimmungsvolle Extras wie die wählbare RGB-Deck- und Unterwasserbeleuchtung, ein optionales Hi-Fi-Soundsystem von JBL Audio und kabellose Ladegeräte für Mobiltelefone runden den perfekten Tag auf dem Wasser ab. Brabus-Eyecatcher – auch am Wasser In typischer Brabus-Manier ist die Shadow 300 Edition One durch mustergültige Liebe zum Detail geprägt. Zu den Eyecatchern gehören markante rote Polsterungen mit Steppmuster, Embleme, eine Armaturentafel aus Carbon und optionale Carbon-Rückenlehnen für die Sitze. Das stilvolle Interieur des Bootes wird in der Kabine durch Alcantara abgerundet. Eine Plakette mit dem Namen und der Unterschrift von CEO Constantin Buschmann am Steuerstand zeugt von der Herkunft dieses Bootes. Ahoi! mw „ Das Konzept wurde auf unvergleichlichen Nervenkitzel und Spaß auf dem Wasser ausgelegt.“ Datencheck Shadow 300 Edition Gesamtlänge (ohne Motor): 8,00 m Maximale Breite: 2,23 m Schlafkojen: 2 Treibstoffkapazität: 230 Liter Konstruktion: Glasfaserverstärkter Kunststoff Seetauglichkeitseinstufung: C - Küstennah Höchstgeschwindigkeit: 50 Knoten Außenbordmotor: Mercury Racing 300R Armaturentafel aus Carbon mit viel High-Tech. ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 7

NEWS Großer Sprung Toyota Prius Plug-in Hybrid Der Toyota Prius war vor 25 Jahren der erste Serienhybrid auf dem Markt. Jetzt ist die fünfte Generation am Start und soll laut Hersteller gleich mehrfach große Sprünge machen. So wurde die Leistung drastisch angehoben, die elektrische Normreichweite des nur noch als Plug-in-Hybrid erhältlichen Modells hat sich um ein Drittel verbessert und – last but not least – hat Toyota beim Design ein gutes Händchen bewiesen. Mit seiner Systemleistung von 223 PS übertrifft der neue Prius die Vorgängergeneration um stolze 101 PS. Das schlägt sich vor allem in der Beschleunigung von null auf 100 km/h in 6,8 Sekunden nieder. Das sind viereinhalb Sekunden weniger als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit steigt um gut 15 km/h, wird aber kurz vor Tempo 180 abgeregelt. E-Reichweite & One-Box-Design War zuletzt der Benziner etwas leistungsstärker als die E-Maschine ist es jetzt umgekehrt. Dank 50 Prozent mehr Batteriekapazität ergibt sich eine Klassen beste elektrische Normreichweite von bis zu 86 Kilometern, obwohl der Akku dabei auch noch mit 30 Prozent weniger Zellen auskommt und der Radstand des Prius um fünf Zentimeter gewachsen ist, konnte der Stromspender vom Kofferraum in den Bereich unter der Rücksitzbank umgesiedelt werden. Das Gepäckabteil bleibt mit 284 Litern aber immer noch für ein Auto dieser Größe relativ klein, aber die Lehnen der hinteren Sitze lassen sich immerhin zu einer ebenen Ladefläche umklappen. Während der Vorgänger mit seinen scharf geschnittenen Konturen dem Stil der Brenstoffzellenlimousine Mirai folgte, orientiert sich der nächste Prius wieder stärker am One-Box-Design der Nummern zwei und drei. Die neue Generation wirkt förmlich wie aus dem Ei gepellt, flach und rund mit schmalem Greenhouse ist die schnörkellose Linienführung wie aus einem Guss, Kanten finden sich nur an wenigen Stellen. Der Lohn: Toyota erhielt die Red-Dot-Auszeichnung „Best of the best car design“ für seine gelungene Form. Auf unserer ersten Ausfahrt im Stadt-, Land- und Autobahnmix ließ sich der Prius im reinen Elektromodus - bis maximal 135 km/h - tatsächlich gut 80 Kilometer lang im EV-Modus ohne den Verbrenner bewegen. Im AutoModus bleibt der Toyota ebenfalls so oft wie möglich im Elektrobetrieb und der 2,0-Liter-Benziner springt nur bei starkem Beschleunigen hinzu. Im Hybrid-Modus ist der Prius dann wie ein gewöhnlicher Vollhybrid unterwegs und hält dabei weitestgehend den Ladezustand. Die E-Unterstützung hilft nicht zuletzt auch, den bei CVT-Getrieben üblichen „Gummibandeffekt“ zu eliminieren. 8 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023

TOYOTA PRIUS PLUG-IN HYBRID Charging & Rekuperation Der kommt dann im Charge-Modus wieder voll zur Geltung, wenn der ohnehin zum Laden des Akkus etwas höher drehende Benziner allein die Arbeit übernimmt. Hier ist der Prius ganz klar in der Nutzung als Elektroauto die angenehmere Wahl der Fortbewegung. Dank 3,3-kW-Onboardcharger soll die leere Batterie an der heimischen Wallbox binnen vier Stunden wieder voll sein. Die Lenkung spricht früh an, bleibt aber sanft ausgelegt, ohne es an Präzision vermissen zu lassen. Durch die weit nach vorne zur Windschutzscheibe hin versetzte Instrumentenanzeige steht das Lenkrad auch in der oberen Position allerdings recht niedrig. Aber daran hat man sich schnell gewöhnt. Die Menüführung des Wählhebels in der Mittelkonsole braucht ebenfalls ein wenig Eingewöhnung, bis alles reibungslos sitzt, weil es zwei Bedienebenen gibt. Nicht ganz überzeugen kann die Einstellung der Rekuperationsstufen. Das geht nur über das Bordmenü und nicht direkt über die Stellung „B“ am Hebel. Die Menüführung für die übrigen Fahreinstellungen und Assistenzsysteme über die Lenkradtasten ist aber grundsätzlich einfach. Auch wenn die windschnittige Form mit dem erst hinter der B-Säule ihren Höhepunkt erreichenden Dach und das schmale Fensterband von außen etwas anderes suggerieren, Kopffreiheit ist ausreichend vorhanden. Der Abstand zwischen den vorderen und hinteren Sitzen ist ebenfalls mehr als ausreichend, wenngleich hinten links die Füße wegen der elektrischen Fahrersitzverstellung nicht ganz unter den Vordermann passen. Der Federungskomfort des Prius ist stark vom Fahrbahnuntergrund abhängig. Während er beispielsweise auf Kopfsteinpflaster recht komfortabel abrollt, könnten kurze Bodenwellen gerne etwas sanfter unter die Räder genommen werden. Fazit: Toyota bietet den Prius in drei Ausstattungsstufen an. Das Basismodell kostet 43.390 Euro. Der Executive als mittlere Variante ist knapp 2000 Euro teurer und dürfte nach Einschätzung der Verkaufsabteilung gut 55 Prozent aller Prius-Interessenten überzeugen. Topmodell ist der Advanced für 50.790 Euro, der für ein paar Kilometer mehr Reichweite serienmäßig mit einem Solardach ausgerüstet ist. jri Datencheck Toyota Prius Plug-in Hybrid Antrieb: Benziner, 1998 cccm 111 kW / 151 PS E-Motor 120 kW / 163 PS, CVT-Getriebe Systemleistung 164 kW / 223 PS Höchstgeschwindigkeit 177 km/h Höchstgeschwindigkeit elektrisch 135 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,8 Sek. Batteriekapazität 13,6 kWh Elektr. Normreichweite 86 km WLTP-Durchschnittsverbrauch 0,5–0,7 Liter CO2-Emissionen 11–16 g/km Leergewicht 1620 kg Kofferraumvolumen 284 Liter Preise ab € 43.390 Trotz vieler Funktionen wirkt das Cockpit übersichtlich und strukturiert. 9 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023

BÜCHER 100 Dinge für den Harley-Fahrer Harley-Davidson wird 120 Jahre alt und feiert. Da kommt ein kleines Büchlein als Geschenk zum Geburtstag gerade recht: Die Bucket List mit 100 Dingen, die man als Besitzer eines Kultbikes aus Milwaukee „erlebt haben muss“. Von Uli Böckmann ist im Heel-Verlag erschienen. Das Buch hat 120 Seiten mit ca. 150 Abbildungen und kostet 12,99 Euro. Ein Manta vor der Uni Für Manta-Fans ist das Buch von Alexander F. Storz ein Muss, wenn auch das Lesen nicht immer leicht ist. Bisweilen verliert sich der Autor in langen und leider auch hölzernen Abschnitten in wirklich zweitrangigen Fakten. Aber sein Text kann den Anspruch erheben, als Standardwerk über den umtriebigen Opel in die Annalen der Autobücher einzugehen. Es ist im Motorbuch-Verlag erschienen. Das Buch hat 240 Seiten mit 330 Abbildungen und kostet 39,90 Euro. Supersportwagen von 1963 bis heute Automobili Lamborghini und Rizzoli präsentieren Lamborghini, das Buch von Autor Antonio Ghini zur Feier des 60-jährigen Firmenjubiläums. Es ist das umfassendste fotografische Sammelwerk, dass der Geschichte der Supersportwagen von Lamborghini gewidmet ist. Zudem taucht es in weniger oder unbekannte Aspekte seiner Geschichte ein, wie zum Beispiel seine unvollendeten Projekte für die Formel 1. Zu bestellen auf Lamborghini e-commerce um 75 Euro. Ganz schön ramponiert Dem Porsche 911 Targa von 1979 fehlt die Fahrertür, beim 1969er Mercedes-Benz 250 SE hängt sie schief, der Ford 17 M Turnier des ADAC aus dem Jahr 1970 hat ganz schön was aufs Dach bekommen und der 16 Jahre alte Bugatti Veyron EB 16.4 fährt auf Felgen. Nicht nur sie hat das Schicksal harter Tage und Jahre in Kinderzimmern und Sandkisten ereilt. Über 200 Automodelle, sämtliche von Siku, hat Christian Blanck in seinem mittlerweile vierten Buch der Reihe „Kinderzimmerhelden“ abgebildet. Das Siku-Buch“ von Christan Blanck ist im Delius-Klasing-Verlag erschienen und hat 224 Seiten mit 250 Abbildungen. Das Buch kostet 29,90 Euro. ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 10

Shell V-Power lässt Ihren Motor wie neu laufen.* Reinigt jetzt wichtige Motorenteile zu 100%* Überzeugen Sie sich jetzt: shell.at/vpower *Im Vergleich zur vorherigen Generation von Shell V-Power. Entfernt und schützt vor der Bildung von leistungsmindernden Ablagerungen an wichtigen Komponenten des Treibstoffsystems wie Einlassventilen und/oder Treibstoffeinspritzdüsen. Sauberkeit und Wiederherstellung der Motorenleistung wurden durch Industriestandard- und Shell eigene Tests demonstriert. Tatsächliche Wirkung und Nutzen können je nach Fahrzeugtyp, Fahrzeugalter, Fahrzeugzustand und Fahrweise variieren. Keine Garantien gewährt. Weitere Informationen finden Sie unter shell.at/vpower

SERVICE Defektes Lenkgetriebe Ursachen & Kosten Wer regelmäßig mit hohen Geschwindigkeiten über schlechte Fahrbahnbeläge fährt, muss irgendwann mit einem defekten Lenkgetriebe rechnen. Woran Autofahrer die ersten Anzeichen erkennen, und was ist bei einer Reparatur zu beachten? Das Lenkgetriebe überträgt die Bewegung des Lenkrades auf die Spurstange des Fahrzeugs, sodass sie schließlich an die Vorderreifen weitergegeben werden kann. Darüber hinaus hilft es auch dabei, Stöße abzufedern – dient während der Fahrt also auch als Dämpfer. Lenkgetriebe werden in elektromechanische und hydraulische Systeme unterteilt. Woher kommt also der Verschleiß? Eine häufige Ursache ist der altersbedingte Verschleiß. Mit jeder Fahrt gehen Abnutzungen einher, die sich mit der Zeit bemerkbar machen. Das gilt insbesondere bei höheren Laufleistungen oder häufigen Fahrten auf nicht ausgebauten Straßen. Daneben kann auch eine Undichtigkeit zu einem Defekt führen, die vor allem bei hydraulischen Lenkgetrieben auftritt. Bei ihnen fördert die Servopumpe Öl in das Lenkgetriebe. Sind die Dichtungsringe nicht mehr intakt, tritt das Öl aus und lässt das Getriebe austrocknen. Befindet sich kein Öl mehr im System, wird Lenken unmöglich. Schließlich können auch Verschmutzungen des Lenkgetriebes kleinere Unfälle und Defekte verursachen. Prallt der Vorderreifen zum Beispiel seitlich auf oder bricht ein Zahnrad, kann dies ebenfalls dazu führen, dass das Lenkgetriebe nicht mehr einwandfrei funktioniert. Was sind die Warnzeichen? Beginnt das Fahrzeug auf geraden Strecken unruhig zu laufen, sollten Autofahrer hellhörig werden. Das kann auf ein defektes Lenkgetriebe hindeuten. Auch ein zunehmendes Spiel im Lenkrad kann ein Warnzeichen sein. Dies kann man daran erkennen, dass die Reifen gefühlt immer weniger auf die Lenkbewegungen reagieren. Wer den Eindruck hat, dass er das Lenkrad ein ganzes Stück drehen kann, ohne dass sich die Bewegung überträgt, sollte zeitnah eine Werkstatt aufsuchen. Besonders alarmierend sind Ölflecken unter dem Auto. Sie deuten auf eine undichte Stelle hin und sollten sofort von einem Experten in Augenschein genommen werden. Letztendlich sind natürlich auch sichtbare Risse in der Lenkmanschette und knackende Geräusche beim Lenken ein Zeichen für einen Defekt. Wie viel kostet die Reparatur? Wie viel die Reparatur kostet, hängt davon ab, wie defekt das Lenkgetriebe ist. Kann es noch instandgesetzt werden, reicht es, einzelne Bauteile zu reparieren oder auszutauschen. Oft können aber auch Experten im Vorhinein nicht den damit verbundenen Zeit- und Arbeitsaufwand einschätzen, da erst im Laufe der Reparatur feststeht, wie viele Teile tatsächlich betroffen sind. Wenn tatsächlich nur ein Dichtring betroffen ist, bleibt es relativ günstig. Er kann schnell und kostensparend erneuert werden. Zeigt sich aber während der Reparatur, dass mehrere Stellen defekt sind, steigen die Kosten schnell. Dann ist eine Reparatur oft nicht mehr sinnvoll, da sie mit einem so hohen Arbeitsaufwand verbunden wäre, dass die Kosten dafür in keinem Verhältnis mehr zu einem Neukauf des Lenkgetriebes stehen. Die sicherere aber gegebenenfalls auch teurere Variante ist deshalb die komplette Erneuerung. Dabei wird das gesamte defekte Lenkgetriebe gegen ein neues ausgetauscht. Das hat auch den Vorteil, dass dies oft schneller und zu einem Festpreis erfolgen kann, wodurch man Kostensicherheit erhält. Wer sich mit der Autoreparatur auskennt, kann selbst Hand anlegen und sich so den Arbeitslohn in der Werkstatt sparen. Wer das gesamte Lenkgetriebe austauschen lassen möchte, sollte vorher Preisvergleiche verschiedener Werkstätten einholen. Selbst dann, wenn die Materialkosten vergleichbar sind, fließt in den Endpreis der individuelle Stundensatz des Kfz-Betriebs mit ein. Deshalb können vorherige Erkundigungen Geld sparen aum Besonders teuer wird es, wenn Feuchtigkeit durch undichte Lenkmanschetten in das Lenkgetriebe eindringt. ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 12

Ihr Auto ist nicht irgendeins. Also nehmen Sie nicht irgendwas. LIQUI MOLY bietet für jedes Fahrzeug das passende Motoröl. Das richtige Motoröl ist für den optimalen Betrieb Ihres Autos ein Muss. Ölwechseln deshalb auch Sie zu Deutschlands beliebtester Schmierstoffmarke und erfahren Sie den Unterschied. www.liqui-moly.com Ich fahr besser mit LIQUI MOLY. Ausgabe 6/2023 Ausgabe 16/2023 Ausgabe 8/2023 Ausgabe 4/2023 Ausgabe 4/2023

HI STORI E 60 Jahre Porsche 911 Nun ist es klar was auf den nächsten Wunschzettel für das Christkind kommt. Noch einmal mit allen acht 911er Modellen eine Runde rund um und auf den Großglockner zu drehen und ein Besuch im Porsche Museum Gmünd. Wo alles begann 14 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023

60 JAHRE PORSCHE 911 15 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023

HI STORI E Leitfaden Modelle 911 Der 1963 geborene Porsche 911 ist zu einer Legende geworden. Ein ikonisches Design, das sich ständig weiterentwickelt. Mit über einer Million verkauften Autos ist der Porsche 911 der meistverkaufte Sportwagen der Welt. Über den Verkaufserfolg hinaus ist seine kulturelle Wirkung jedoch noch umfassender. Von privaten Teams und vom Werk selbst für Rennen, Rallyes und andere Formen des Automobilwettbewerbs modifiziert. Es gehört zu den erfolgreichsten Wettbewerbsautos. Wenn man Dutzende technologische Neuerungen und 55 Jahre Entwicklung und Verbesserungen hinzufügt, wird deutlich, dass dies ein besonderes Auto ist. Bei der internationalen Wahl zum Auto des Jahrhunderts im Jahr 1999 belegte der 911 den fünften Platz. Es ist eines von zwei der Top 5, die ununterbrochen produziert wurden. Und all das 2024 im Jahr des Jubiläums, als vor 75 Jahren Porsche in Stuttgart gegründet und Porsche die Ikone 911 - zum Start noch als 901 – auf alle wichtigen Messebühnen bat. So gesehen als Nachfolger des ebenfalls legendären 356. Ganz klar ging es bei diesem Thema auch um Erinnerungen an die längst vergangene Jugend und den ersten Kontakten mit einem 911er, selbst wenn es nur ein Modellauto war oder man einen stolzen Besitzer – in meinem Fall ein Anwalt der Familie – nur vorbei fahren sah. Und jetzt sitze ich in genauso einem Auto und fahre damit über die Großglockner Hochalpenstraße meinem Lieblingsberg. Dankbar dafür auch, dass man dieses über alle Maßen emotional besetzte Stück Automobilgeschichte zu schätzen weiß und nicht lang darüber nachdenken musste wie man früher ohne Touchscreen und Spurhalter sehr viel flotter unterwegs war und trotzdem überall angekommen ist. Nicht zu vergessen die Emotionen - ohne einen sogenannten schlechten Co2 Fußabdruck abseits des Mainstreams - zu hinterlassen. Worum ging es den PorscheIanern? Die Stuttgarter wären nicht Schwaben, würden sie das nicht in einer Art feiern, wie sich das für ihre Sportwagen ikone gehört. Geladen wurde zum Kennenlernen von allen neun Modellen aus acht Generationen an zwei Tagen. Einmalig, auch die zu verunsichernde Gegend rund um Kitzbühel, den Felbertauern, Lienz und die Hochalpenstraße. Erste Generation Ur- & G Modelle (1963-1989) Porsche 993 (1994-1998) Porsche 997 (2004-2011) Porsche 992 (2019 – ) Porsche 964 (1989-1994) Porsche 996 (1998-2004) Porsche 991 (2011-2019) „Ein 911er gehört in jeden guten Haushalt!“ Walter Röhrl ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 16

60 JAHRE PORSCHE 911 Walter Lechner und Karl Hartner mit einem Experten im Gespräch. Porsche Automuseum Gmünd. ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 17

Da wurde selbst die unvermeidbare Theorieeinheit zu einer spannenden Geschichte. Hier durften wir auch erfahren, dass sich der Preis des 911er von damals und heute numerisch fast gleich sind. Der Unterschied dabei ist lediglich die Währung. Waren es seinerzeit 153.400 Schilling, so stehen heute 156.700 Euro am Schauraumaufsteller. Sehr wesentlich dabei ist aber das auch der aktuelle 911er Bestand unangefochten an der Spitze vor allen anderen Modellen liegt. Ausblicke & Spekulationen Zurück zum Event. Er verschrieb sich voll und ganz der historischen Bedeutung des 911er. Wer mit Offenbarungen für die Zukunft spekulierte oder geglaubt hat Grenzerfahrungen oder ähnliches kennen zu lernen war auf der falschen Route unterwegs. Wozu auch, dass der 911er einer der besten und vor allem der wertbeständigsten Sportwagen über 60 Jahre hinweg ist und war, wohl unbestritten. Wir mussten also das 911er Rad nicht noch einmal neu erfinden. Zudem waren die wenigsten Teilnehmer der Ausfahrt jemals wirklich sportlich auf Rennstrecken oder Rallyepfaden unterwegs um hier professionelle Vergleiche anstellen zu können. Halt: wie sooft bestätigten auch hier zwei Ausnahmen die Regel. Allen voran Walter Lechner Junior und meine Wenigkeit als Autor dieses Artikels. Doch auch bei uns war die Devise Genuss vor Speed. Schließlich sollten ja alle 911er wieder im perfekten Zustand ins Depot nach Zuffenhausen zurückkehren. Klar wäre es gelogen den einen oder anderen Rutscher oder Drift nicht produzieren zu wollen. In der Realität stand aber flottes Cruisen zuoberst im Roadbook rot markiert und immer mit einem eigenen Zauber den jedes Modell für sich hatte. Wo die älteren Generationen mit ihrem unwiderstehlichen Flair und der unerschütterlichen Technik begeisterten, bestätigten die neueren Modelle, dass an einem perfekten Sportwagen 10 Jahre und mehr komplett spurlos vorübergehen können. Was fast alle von der Ausfahrt mitgenommen haben ist wohl, dass wir den 992 Turbo nicht immer älteren Modellen vorgezogen haben, vor allem dann wenn ein „R“ oder gar „RS“ bei der Typenbezeichnung mit im Spiel war. Hin und wieder begeisterte dann doch weniger Komfort und viel Innengeräusch das Fahrvergnügen. HI STORI E ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 18

Fazit: Und am Ende, wenn alle neun Modelle fürs Familienalbum aufgefädelt standen, wurde erst so richtig bewusst, wie genial man das Design des ersten 911ers in die Neuzeit transformierte, ohne dabei nur den geringsten Zweifel am Ursprung aller Modelle zu haben. Sicher, er wurde mit jeder Generation etwas größer, breiter und pompöser. Tatsächlich aber bekommt der Begriff „zeitlos“ hier eine völlig neue Bedeutung. Kein Wunder, dass jeder 911er zwischenzeitlich nicht nur ein Spassmobil sondern auch eine wertgesicherte Aktie ist. hak 60 JAHRE PORSCHE 911 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 19

NEW MOBILITY Hyundai Kona II Elektro geht vor Verbrenner Bei der Entwicklung des neuen Kona hat Hyundai der Elektro-variante Priorität eingeräumt. Das nach wie vor auch als Verbrenner erhältliche Modell ist spürbar gewachsen da viele Kunden ihn als Erstwagen und Familientransporter verwenden. Den Kona Elektro wird es in zwei Batteriegrößen und bis zu 514 Kilometern Reichweite geben. Geladen wird mit 400 Volt Technologie. Die kleine Batterie ist an einen 115 kW/155 PS starken Elektromotor gekoppelt, der 255 Newtonmeter auf die Vorderräder bringt. Wird die größere Batterie genommen, 20 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023

leistet der Kona Elektro 218 PS bei gleichem Drehmoment. Das kostet 4.000 Euro Aufpreis. Nicht ganz unwichtig: Auch die Anhängelast wächst deutlich, nämlich von ganzen 300 auf immerhin 750 Kilogramm. Batterien & Reichweiten Er wirkt futuristisch, mit schlanken Leuchten und dem neuen HyundaiGesicht, aber gleichzeitig verspielter als die streng geometrisch gezeichneten Ioniq-Modelle. Den Kona Elektro gibt es mit zwei Batteriegrößen und bis zu 514 Kilometern Reichweite. Geladen wird mit 400 Volt Technologie. Die kleine Batterie ist an einen 115 kW /155 PS starken Elektromotor gekoppelt, der 255 Newtonmeter auf die Vorderräder wuchtet. Fazit: Auch wenn er den CrossoverLook pflegt, der Kona Elektro ist nur mit Frontantrieb lieferbar. Immerhin 15 Zentimeter Bodenfreiheit sorgen dafür, dass er auch in leichtem Gelände gut vorankommt. Die komfortable Federung macht sogar Lust auf lange Reisen, sportliche Ambitionen sind dem Kona hingegen eher fremd. Die Bedienung ist logisch und einfach. Mit der kleinen Batterie kostet der Hyundai Kona Elektro in der Smartline Ausstattung 44.990 Euro, mit großer Batterie sind mindestens 48.990 Euro fällig. Zum Vergleich der Verbrenner ist er bereits ab 26.900 Euro zu haben. hak HYUNDAI KONA II Hightech-Cockpit mit digitalem Display und großem Multifunktionsbildschirm. 21 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023

NEWS Alles wird gut Die Marken des Stellantis-Konzerns wollen wieder deutlich mehr Kunden erreichen. Stark fallende Marktanteile, ein extrem angespanntes Verhältnis zur Spitze des Importeurs: So schlecht wie bei Peugeot, Citroën, Opel, Fiat, Jeep & Co war die Stimmung bisher in keiner anderen Organisation, und das seit Jahren. Dementsprechend groß waren die Erwartungen der Händler, als das im Mai angetretene neue Führungsteam rund um Markus Wildeis im September zum Treffen nach Schladming lud. Um es kurz zu sagen: Ein Großteil von ihnen reiste mit gutem Gefühl aus der Obersteiermark ab. Zwar funktionieren nach wie vor einige Systeme nicht so, wie es die Händler brauchen würden. Aber auch das werde sich ändern, versprach Wildeis. Sonst würde es auch nicht gelingen, die ehrgeizigen Ziele zu erfüllen, die sich das Team gesetzt hat: „In Österreich liegen wir momentan bei einem Marktanteil von 11 Prozent“, sagt Wildeis – in diesen Zahlen sind alle Marken zusammengerechnet. „Wir sind also nicht da, wo wir mit unseren Produkten sein sollten.“ Erstes Ziel sind 15 Prozent: „Das wollen wir binnen 12 Monaten schaffen.“ Mittelfristig will er mit den Stellantis-Marken (auch Abarth, Alfa Romeo und DS Automobiles gehören dazu) in Österreich 20 Prozent erreichen. Wildeis: „Da werden uns auch die neuen Elektroautos helfen. Wir wollen schon 2024 ein Fahrzeug im B-Segment unter 25.000 Euro anbieten.“ Interessant ist, dass Stellantis keine Billigmarke hat, wie das Dacia im Renault-Konzern ist: Am ehesten sei im Moment Citroën als „Value-for-money-Marke“ positioniert, sagt Wildeis. Aber auch bei Fiat werde man, abseits vom Premium-Kleinwagen 500 bald neue Fahrzeuge ankündigen, die – ähnlich wie Tipo oder Panda – günstige Preise bieten. Und was ist mit der wieder erstandenen Marke Lancia, wo der Aufbau des Händlernetzes in anderen Ländern schon munter voran geht? „Zuerst kommt die Pflicht, dann die Kür, wie beim Eislaufen“, erklärt Wildeis. Erst wenn man den Marktanteil wie erhofft gesteigert habe, könne man über die Einführung von Lancia nachdenken: „Diese Marke wird auch in Österreich Zukunft haben, da bin ich mir sicher.“ Heinz Müller ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 22

L I FESTYLE Original Winterkompletträder 3+1 GRATIS* Jetzt in unseren Service-Betrieben sparen und das 4. Rad gratis erhalten. *Die Aktion 3+1 gratis gilt für Original Alu-Winterkompletträder. Bei den Marken Volkswagen, SEAT, Škoda, CUPRA und Volkswagen Nutzfahrzeuge gilt die 3+1 gratis Aktion nur in Verbindung mit einer gültigen TopCard. Bei der Marke Audi gilt die Aktion nur auf ausgewählte Fahrzeugmodelle. Gültig bei teilnehmenden Service-Betrieben und solange der Vorrat reicht bzw. längstens bis 30.4.2024. Die aktuellen Preise der Winterkompletträder finden Sie auf den jeweiligen Markenhomepages. Bitte beachten Sie, dass sich durch Sonderausstattungen und Zubehör relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und sich dadurch abweichende Verbrauchswerte und CO ² -Emissionen ergeben können. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Stand 08/2023. Volkswagen Merano Z. B. für Polo, T-Cross, Taigo, T-Roc, Tiguan, Passat, Arteon, Touran, Touareg, Caddy, T6.1 Audi 5-V-Acumen-Design für A3 Sportback / Limousine SEAT Flake Z. B. für Ibiza, Leon, Arona, Ateca, Tarraco Škoda Nanuq Z. B. für Scala, Kamiq, Karoq, Kodiaq CUPRA Typhoon für CUPRA Born 3+1 GRATIS* für ausgewählte Audi Modelle 3+1 GRATIS* mit gültiger SEAT TopCard 3+1 GRATIS* mit gültiger Volkswagen & Volkswagen Nutzfahrzeuge TopCard 3+1 GRATIS* mit gültiger Škoda TopCard 3+1 GRATIS* mit gültiger CUPRA TopCard Porsche e-Bike als Performance-Modell Porsche bietet eine neue Variante seiner mit Rotwild entworfenen Pedelecs an: das e-Bike Cross Performance. Das elektrisch unterstützte Mountainbike verfügt als Antrieb über den Motor EP-801 von Shimano mit 630-Wh-Batterie sowie über ein vollgefedertes Fahrwerk von Fox mit 120 bzw. 100 Millimetern Federweg. Verzögert wird über eine MT7-Bremsanlage von Magura mit Vier-Kolben-Bremszange aus geschmiedetem Aluminium. Die Laufräder und der Lenker bestehen aus Carbon. Erhältlich ab 12.900 Euro. Chrono für Oldtimer Liebhaber Zum 25. Mal trafen sich die Oldtimer-Liebhaber dieses Jahr zur Silvretta Classic im pittoresken Montafon. Als Kooperationspartner präsentierte Union Glashütte dafür einen besonderen Chronographen wie den Viro Chronographen in knalligem Salzburgrot. Dieser schließt die vor zwei Jahren angefangene Trilogie. Die Silvretta Classic 2023 ist auf eine exklusive Stückzahl von nur 200 Stück limitiert und zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.980 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich. Singlespeed aus dem 3D-Drucker Dem Softwarehersteller Core Technologie ist es nach eigenen Angaben gelungen, erstmals ein besonders leichtes und günstig zu produzierendes Fahrrad aus 3D-DruckAluminiumbauteilen sowie Carbon-Standardrohren zu fertigen. Das voll einsatzfähige Singlespeed wiegt fahrfertig lediglich 7,1 Kilogramm. CT hat selbst konstruierte, in 3D gedruckte Verbindungsteile aus Aluminium sowie maschinell gefertigte, extrem leichte Carbon-Rohre der Firma Carbonforce kombiniert. Die Rohre wurden mit Hilfe von hochfestem Zwei-Komponenten-Kleber aus der Flugzeugindustrie verbunden. „ Kampfbereit“ Es ist das erste Mal, dass eine Uhrenmanufaktur eine vom Transformers-Universum inspirierte Kreation entwickelt. Seit ihren Anfangstagen in den 1980er-Jahren ist die Serie ein Publikumsliebling und erfreut sich der ungebrochenen Begeisterung einer anspruchsvollen und engagierten Community, die den Kampf zwischen den Autobots und den Decepticons in Filmen, Fernsehserien, Comics, innovativem Spielzeug und digitalen Medien verfolgt.

NEW MOBILITY Elektromobilität ist auf dem Vormarsch. Um all das hautnah zu erleben und dann entscheiden zu können bot der E-Mobility Future Day 2023 in Lang-Lebring eine perfekte Gelegenheit, genau diese Zukunft hautnah zu erleben. So gesehen anlässlich einer Kooperation des ÖAMTC, Vogl & Co und der Energie Steiermark. Neben empirischen Fahrerlebnissen mit aktuellen Elektrofahrzeugen gab es auch Keynotes interessanter Persönlichkeiten zum Thema, die unsere Welt verändern und damit auch die Zukunft gestalten soll. On Top eine Special Keynote von Ulrike Krieger und Peter Stöger. Zentrales Thema dabei war auch hier der „Mut zur Veränderung“ anhand persönlicher Erfahrungen aus deren Leben. Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion gab auch erstmalig die Gelegenheit, sich mit Experten aus der Branche auszutauschen und Einblicke in die Entwicklungen und Herausforderungen im „Jetzt“ und für zukünftige Herausforderungen bei der individuellen Mobilität. Die Zukunft der Mobilität wird elektrisch sein, so einmal mehr der grundsätzliche Tenor. hak ÖAMTC Fahrtechnik Langlebring E-Mobility Future Day 2023 „ Elektromobilität bedeutet auch Mut zur Veränderung.“ Peter Stöger - Fußballtrainer ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 24

RENAULT ARKANA € 27.290,–1 ab bei Finanzierung und Versicherung sowie 4 Alu-Winterkompletträder2 inklusive Renault empfiehlt 1 Aktionspreis inkl. USt, NoVA und Boni, gültig für Verbraucher bei Kaufvertragsabschluss von 21.08.2023 – 30.09.2023 und Zulassung bis 31.10.2023. Aktionspreis beinhaltet Boni von Mobilize Financial Services (eine Marke der RCI Banque SA Niederlassung Österreich) mit folgenden Konditionen: Finanzierungsbonus (Mindestlaufzeit 24 Monate, MindestFinanzierungsbetrag 50 % vom Kaufpreis) & Versicherungsbonus (gültig bei Finanzierung über Mobilize Financial Services und bei Abschluss von Vollkasko- und Haftpflichtversicherung bei carplus (Wr. Städtische) – Mindestlaufzeit 36 Monate. Es gelten die Annahmerichtlinien der Versicherung. 2 Aktion gratis Alu-Winterkompletträder gilt für Verbraucher bei Kaufvertragsabschluss eines aktuellen Renault PKW von 21.08.2023 – 30.09.2023, ausgenommen E-Tech Electric Modelle, Trafic PKW, Grand Scénic, Espace V. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfoto. Kombinierter Verbrauch: 4,7–5,9 l/ 100 km, CO2-Emissionen 106–133 g/km, homologiert gemäß WLTP.

Lotus Eletre Lotus und SUV, das ist per se eigentlich ein Unding. Die englische Traditionsmarke stand bislang für puristische Sportwagen, präzises Handling, knackige Performance – und extremen Leichtbau. Was hätte Lotus-Gründer Colin Chapman wohl zu dem knapp 2,6 Tonnen schweren Geländewagen Eletre gesagt? Max Szwaj, der Chef des Lotus-Entwicklungszentrums GIC betont: „ Das ist der fortschrittlichste Lotus, der je gebaut wurde.“ Er gesteht auch: Das Gewicht sei ein Problem. Man habe im Eletre alle Lotus-Inhalte der Vergangenheit so gut als möglich in die Zukunft übertragen. Lotus präsentierte den Eletre in Norwegen. Weil Norwegen nach wie vor das Vorzeigeland für Elektromobilität ist – quasi eine Blaupause für den Rest Europas. So fahren zum Beispiel die Türgriffe automatisch aus. Statt eines Schlüssels gibt es eine Scheckkarte. Die legt man einfach in die Mittelkonsole auf die Handyladefläche. Dann nur noch den kleinen Fahrhebel dahinter auf D bewegen und los geht‘s. Das norwegische Straßennetz präsentiert sich gut ausgebaut. Die wechselnden Tempolimits zwischen 60, 80 und 100 sind allerdings kein ideales Geläuf für ein „Hyper-SUV“ - O-Ton Lotus. Trotzdem kann man schon nach den ersten Kilometer sagen: Nach 2,6 Tonnen fühlt er sich nicht an. Er lenkt sehr präzise und flink ein. Und beim kurzen Sprint auf der Einfädelspur der Autobahn lässt der Eletre S als mittlere Variante mit 603 PS seine beeindruckenden Spurtqualitäten aufblitzen. Grenzenloser Nervenkitzel Auf dem Honefoss Flugplatz in Eggemoen lässt sich das Limit des neuen Lotus dann doch etwas ausloten. Und ich war gespannt, was passiert, wenn 905 PS und 985 Newtonmeter Drehmoment auf 2,6 Tonnen treffen. Gilt es einfach aufs Gas-, sorry, aufs Fahrpedal zu steigen. Der Fahrer wird in den Sitz gepresst. Und nach einem gefühlt minimalen Hänger geht es auch wirklich heftig voran. Sorry, aber wie 2,9 Sekunden für den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h fühlt es sich nicht an. Kein brutaler Vortrieb wie man es von vergleichbaren Modellen kennt. NEW MOBILITY Zeitenwende ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 26

LOTUS ELETRE Pure Leistung und intelligente Aerodynamik Die Erklärung ist auf der schmalen Infoanzeige abzulesen. Beschleunigt wurde im Sport-Programm. Der wah- re Hammer kommt erst im TrackModus. Dann lässt sich der Eletre mit dem linken Fuß auf dem Bremspedal fixieren und mit dem rechten Fuß werden die Kilowatt etwas in Stimmung gebracht – eine kleine LaunchControl-Unterstützung. Fuß aufs Boden- blech und der Eletre R haut sich mit leichtem Schlupf durch die beiden Gänge. Ab Tempo 100 fährt der Heckspoiler aus. Es gibt drei Stellungen: 15, 32 und 34 Grad, dann steht der Spoiler beim harten Bremsen aus hohem Tempo voll im Wind und wirkt wie eine aerodynamische Bremshilfe, wie sie schon Mercedes in Le Mans beim SLR gefahren hat. Die Aerobremse und die Carbon/Keramik-Scheiben haben keine Mühe den Koloss wieder einzufangen. Der Eletre lässt sich aber nicht nur brutal zusammenbremsen, er kann auch beim Bremsen Energie zurückgewinnen. Hinter dem Lenkrad gibt es zwei Schaltpaddel. Damit werden aber keine Gänge sortiert. Rechts kann man sich durch die Fahrprogramme schalten. Links kann man die Brems-Rekuperation variieren. Wer die Batterie durch Bremsrekuperation laden möchte, der kann vom „Gas“-Pedal gehen und sich dann automatisch Richtung Stillstand verzögern lassen. Allerdings sollte man nicht erschrecken, wenn sich bei der nächsten härteren Bremsung das Pedalgefühl etwas verändert hat. Gelassenheit und Präzision Apropos anfühlen. Wie geht es dem Eletre im schnellen Slalom? Am Limit kann der Eletre sein Gewicht nicht ganz vertuschen. Er schiebt doch etwas untersteuernd gegen Kurvenaußenrand. Aber alles kein Problem, alles ist spielerisch beherrschbar und der Eletre absolviert den Parcours mit überraschender Gelassenheit. Zwei Dinge helfen dem 2,6 Tonnen schweren SUV dabei: Zum einen der tiefe Schwerpunkt. Das 800-Volt-Batterie-Paket ist in der Mitte im Wagenboden verstaut. Dazu kommt bei der R-Variante die Hinterachslenkung. Zum anderen hat Lotus ein ausgeklügeltes Aerodynamik-Konzept entwickelt: In der Frontschürze wird der Lufteintritt automatisch geöffnet und verschlossen. So spart man Reichweite, wenn man Innovatives Cockpit mit Konzertsaal-Atmosphäre und übersichtlicher Bedienung. Was passiert, wenn 905 PS und 985 Newtonmeter Drehmoment auf 2,6 Tonnen treffen. ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 27

NEW MOBILITY die Kühlluft nicht braucht. Daneben durchströmt die Luft Karosserieschächte im Bug, in den Kotflügeln oder an den C-Säulen und erhöht damit den Anpressdruck. Am Dachende gibt es links und rechts zwei feststehende Aeroflügel und darunter den ausfahrbaren Heckspoiler, bei den Varianten S und R mit einem zusätzlichen Gurney-Flap. Mit dem Eletre markiert man nicht nur den Eintritt in das SUV-Segment. Es soll die Traditionsmarke ein Stück in Richtung Premium- und Lifestyle-Segment bringen. Premium sind sicherlich auch die Antriebstechnologie, die gediegene Ausstattung und das Sicherheitspaket, dass man dem Eletre auf den Weg gegeben hat. Mit 34 Sensoren ist er auf dem allerletzten Stand der Technik, mit 360-Grad-Rundumsicht und LidarTechnologie kann der Eletre autonom nach Level 4 fahren. Zumindest ist die Hardware bereits an Bord und kann freigeschaltet werden, wenn die Technik für den Verkehr zugelassen wird. Innovatives Cockpit mit KonzertsaalAtmosphäre Über der Mittelkonsole thront ein dünner 15,1-Zoll-Touchscreen. Die Navigation über den vollen Bildschirm bei Panoramakarte und Satellitenbild ist beindruckend. Eine wahre Klangorgie hält das Lotus-KFT-Dolby Atmos-Soundsystem mit 23 Lautsprechern bereit. Es gibt sogar einen Schwingungsdämpfer für die Superbässe, der die Vibrationen bei vollem Sound reduzieren soll. Im Eletre sitzt man wirklich in Reihe eins im Konzertsaal. Einige seiner Lifestyle-Gimmicks kann man, muss man aber nicht mögen. Die Bildschirme in den Türen sind gewöhnungsbedürftig. Die Einstellung der Rückwärtskameras ist etwas fummelig. Der Eletre hat keinen Tacho, sondern nur ein schlankes Leuchtenband, in dem die Geschwindigkeit angezeigt wird. Dafür gibt es ein Head-up-Display, das etwas überfrachtet ist: Ganz oben wird die gefahrene Geschwindigkeit angezeigt. Darunter sieht man den Eletre von hinten innerhalb der Fahrspuren, links davon die zulässige Höchstgeschwindigkeit rot angezeigt, dann ein weißes 30-km/h-Zeichen und schließlich noch ein Tachosignet. Aber es lässt sich sowohl in der Lichtintensität als auch in der Position verändern, so dass es die Sicht nach vorn nicht behindert. Optimale Sicht nach vorn verspricht ein neues Fern- und Kurvenlichtelement: Klein und leicht, aber sehr effizient leuchtet es die Fahrbahn bis zu 500 Meter aus. Das ist nicht das einzige Feature an dem der geniale Konstrukteur und Lotus-Gründer Colin Chapman seine helle Freude gehabt hätte. Denn was in einer weltumfassenden Aktion zwischen England, Österreich und China entstanden ist, hat nichts mehr mit den puristischen Fahrmaschinen der Vergangenheit gemein, sondern weist Lotus den Weg in die Zukunft. hak Allrad- Datencheck Lotus Eletre (R) Länge x Breite x Höhe (m): 5,10 x 2,14 x 1,63 Radstand (m): 3,02 Antrieb: 2 E-Motoren, AWD, 1(2)-Gang-Getriebe Leistung: 450 kW / 603 PS (675 kW / 905 PS) Max. Drehmoment: 710 (985) Nm Höchstgeschwindigkeit: 258 (265) km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 4,5 (2,95) Sek. Energieverbrauch (WLTP): 16,9 kWh Batteriegröße: 112 kWh Reichweite (WLTP): 600 (490) km Leergewicht: 2490 (2640) kg Kofferraumvolumen: 611–1523 Liter On Top Lotus Emeya nimmt Porsche ins Visier Lotus, das steht noch immer für englische Sportwagen. Mit dem vollelektrischen SUV Eletre haben die Briten unter chinesischer Führung allerdings einen neuen Kurs eingeschlagen. Mit dem 905 PS starken Viertürer Emeya zielt die Marke im nächsten Jahr auf Porsche. Die beiden Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse liefern zusammen 666 kW (905 PS) und sollen das Coupé in unter 2,8 Sekunden von null auf 100 beschleunigen. 256 km/h Höchstgeschwindigkeit verspricht Lotus. Elektronisch wird bei höherem Tempo die Karosserie abgesenkt, um dem Wind weniger Stirn zu bieten. Ein Preis wird noch nicht kommunmiziert, bestellt werden kann der GT aber bereits. aum/gr 28 ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Verbrauch (WLTP): 9,1 L/100 km; CO2-Emission, 214 g / km, Schadstoffeinstufung: Euro 6d Born on the Racetrack Foto: 1VIER - Kevin Pecks Näher als mit dem KTM X-BOW GT-XR kommt man mit einem straßenzugelassenen Fahrzeug nicht an einen reinrassigen Rennwagen heran. Der Supersportwagen ist das ideale Leichtgewicht- und High-Performance-Auto für echte Individualisten, die ungezügelte Dynamik, radikales Design und pure Begeisterung auch im Alltag erleben möchten. Bei der Entwicklung wurde herausstechende Performance mit ingenieurstechnischer Meisterleistung verbunden, damit jede Faser, jedes Bauteil, jedes Detail dieses Supersportwagens „READY TO RACE“ ist. ERFAHRE MEHR AUF KTM.COM/X-BOW GT-RENNWAGEN-PERFORMANCE FÜR DIE STRASSE.

NEW MOBILITY Hyundai Ioniq 6 Stromlinie neu Neue Elektromobile kommen zumeist als sportliche „Nutzfahrzeuge“, auch SUV genannt, auf den Markt. Kein Wunder, denn schließlich gehört diese Fahrzeugkategorie zu den erfolgreichsten auf dem Markt. Limousinen sind daher die Ausnahme, was Hyundai allerdings nicht daran hindert, seinen Neuzugang Ioniq 6 mit auffallendem Design als Limousine auf den Markt zu rollen. Der Ioniq 6 – „Word Car of the Year 2023“ – sticht mit seiner Stromlinienform erfreulich frisch aus dem Design-Allerlei der Elektro-SUV hervor und zeigt, welche Möglichkeiten die neue Antriebstechnik den Kreativen bietet. Dank des großen Radstands von knapp drei Metern - genau 2,95 Meter - erreicht die Limousine großzügige Platzverhältnisse im Innenraum und der vollkommen flache Boden schafft zusätzlich ein angenehmes Raumgefühl. Vor dem Fahrer breiten sich ein digitales Cockpit für die wichtigsten Fahrdaten und ein 12,3 Zoll großes Display für das Infotainment aus. Für das weitere Wohlbefinden kommt die Ambientebeleuchtung, die sich den individuellen Wünschen entsprechend gestalten lässt. Bei 64 Farbkombinationen dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Die Antriebspalette für den Ioniq 6 beginnt mit einem 111 kW - 151 PS - starken Elektromotor im Heck, bei der 53-kWh-Batterie die eine Reichweite von bis zu 429 Kilometern ermöglichen soll. Die zweite Heckantriebsvariante mit 77,4 kWh großer Batterie leistet 168 kW - 229 PS - und kommt maximal 614 Kilometer weit. Das Topmodell kommt mit Allradantrieb, 239 kW - 325 PS - und dem 77,4 kWh starken Akku zu den Kunden. Als Reichweite verspricht Hyundai 519 Kilometer. Dank der 800-Volt-Technik ist der Ioniq 6 in nur 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufgeladen. Der Platz hinter dem Lenkrad gehört zu den angenehmen Sitzgelegenheiten, bietet einen guten Seitenhalt und eine gute Übersicht über das Verkehrsgeschehen. Dank des wuchtigen Drehmoments gelingen problemlos kurze Sprints und auch die Fahreinstellung „Sport“ wird ihrem Namen gerecht. Auf Dauer allerdings gehen dann aber wertvolle Reichweiten-Kilometer verloren, so dass sich die Stufe „Normal“ als die optimale Einstellung erweist. Daneben gibt es noch „Eco“ für die auf sparsamen Verbrauch ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 30

HYUNDAI IONIQ 6 ausgerichtete Kundschaft. Bei einer Fahrt rund um Graz mit dem Top- modell meldete der Bordcomputer einen Verbrauch von 16 kWh. Damit unterboten wir den angebenen Normwert von 16,9 Kilowattstunden. Die Besitzer eines Ioniq 6 können über den europaweiten Ladeservice „Charge my Hyundai“ ein Jahresabonnement für das Premium-Paket von Ionity abschließen und haben so Zugang zu mehr als 440.000 Ladesäulen in Europa. Außerdem haben sie über eine RFIDKarte oder eine App Zugriff auf das Netzwerk Digital Charging Solution und werden so in Echtzeit über die Preise der Ladepunkte informiert. Dank des günstigen cw-Werts von 0,21 - der beste Wert der Modellpalette - gehört der Ioniq 6, der sich die Plattform mit dem Ioniq 5 teilt, zu den absoluten Leisetretern der E-Fraktion. Die Limousine kommt mit weiterentwickelten Assistenzsystemen zu den Kunden. Dazu gehört unter anderem der erweiterte Autobahnassistent 2.0, und die adaptive Geschwindigkeitsregelung. Mit dem Stop & Go lernt es das Fahrverhalten des Fahrers und nutzt es bei der automatischen Abstands- und Temporegelung. Gegen Aufpreis Ladeservice „ Charge my Hyundai“ über die App europaweit möglich. Roland Punzengruber Hyundai Österreich Digitale Spiegel übernehmen den Rückblick gegen Aufpreis. Luxuriöses Cockpit mit zwei gut lesbaren 12,3 Zoll-Bildschirmen. - 2000 Euro - übernehmen digitale Spiegel den Rückblick und projizieren die Verkehrssituation auf zwei ergonomisch günstig platzierte Monitore. Hyundai erreicht bei seinen elektrifizierten Modellen inzwischen einen Anteil von 67 Prozent an der eigenen Produktpalette. Immerhin 14.080 Kunden entschieden sich im vergangenen Jahr für den vollelektrischen Ioniq 5, und „für den Ioniq 6 erwarten wir einen Absatz von 6000 Modellen im Jahr“, erklärt Roland Punzengruber, bei Hyundai Österreich. Bis zum Jahr 2035 will die Marke in Europa klimaneutral sein. „2026“, so Punzengruber, „werden alle von uns angebotenen Fahrzeuge mit einem alternativen Antrieb ausgestattet sein.“ Gleichzeitig „haben wir auch den Einsatz von e-Fuels auf dem Schirm“. Die Preisliste für das bereits gut ausgestattete Basismodell - unter anderem Navigationssystem, Datencheck Hyundai Ioniq 6 AWD Länge x Breite x Höhe (m): 4,86 x 1,88 x 1,50 Radstand (m): 2,95 Antrieb: 2 E-Synchronmotoren, AWD, 1-stufiges Reduktionsgetriebe Leiistung: 239 kW / 325 PS Max. Drehmoment: 605 Nm Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 5,1 Sek. Energieverbrauch (WLTP): 13,6 - 17,3 kWh Batteriegröße: 77,4 kWh Reichweite (WLTP): 519–583 km Leergewicht / Zuladung: min. 1985 kg / max. 500 kg Kofferraumvolumen: 401 Liter Basispreis: 55.490 Euro Sitzheizung, adaptiver Tempomat - beginnt bei 55.490 Euro. Für das Topmodell mit Allradantrieb wech- seln 71.490 Euro den Besitzer. cen/ww ALL MOBILITY – automagazin.at 04|2023 31

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