Stellantis erprobt Festkörperbatterie in einem Dodge

Stellantis erprobt Festkörperbatterie in einem Dodge – Man ist bei der Batterieentwicklung einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die Festkörperzellen des Partners Factorial wurden in einen Dodge Charger Daytona eingebaut.

Das Entwicklungsfahrzeug soll nun ein Testprogramm auf der Straße absolvieren, um Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Technologie zu prüfen. Es ist die erste Integration von Festkörperzellen in ein Fahrzeug von Stellantis. Die Batteriezellen von Factorial weisen mit 375 Wattstunden pro Kilogramm eine hohe Energiedichte auf und können in etwa 18 Minuten von 15 Prozent auf 90 Prozent geladen werden. Sie sind zudem besonders temperaturbeständig, sowohl bei Hitze als auch bei Kälte.

Mit der Integration der Festkörperbatterie in einen Dodge Charger Daytona erreicht Stellantis einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur nächsten Generation der Elektromobilität. Die vielversprechenden Eigenschaften der von Factorial entwickelten Zellen – hohe Energiedichte, kurze Ladezeiten und hohe Temperaturbeständigkeit – könnten künftig zu größeren Reichweiten, kürzeren Ladepausen und einer verbesserten Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen beitragen. Die nun beginnenden Praxistests auf der Straße sollen zeigen, ob die Technologie auch unter realen Bedingungen ihre Vorteile ausspielen kann und damit den Weg für eine spätere Serienanwendung ebnet.