Triumph – Buch für Fans

Triumph gehört nach wie vor zu den klangvollsten Namen in der Motorradwelt. Die Bonneville zu den berühmtesten Maschinen der Welt. Das Buch „Triumph – Englische Motorradkunst“ zeichnet die Geschichte der Marke von 1901 bis 2017 auf. Mit 240 Seiten und 290 Fotos und Abbildungen ist der Wälzer fast zwei Kilogramm schwer.

Die beiden Autoren Michael Levivier und Zef Enault widmen das erste Drittel ihres Buchs „Triumph – Englische Motorradkunst“ der Historie und im Rest den Jahren 1991 bis 2017. Den Abschluss bildet die Bobber. Leider geht das Corporate-Publishing eindeutig zu Lasten der Seriosität. Die ersten Jahrzehnte werden noch sachlich geschildert. In den Kapiteln über die Neuzeit gehen den Autoren mehr als einmal die Pferde durch. Der Leser bekommt jede Menge Superlative geboten und deutlich weniger (technische) Fakten. Vielfach dürfen sich die Entwickler selbst zu Wort melden, kritische Punkte einzelner Modelle werden lapidar in Halbsätzen abgehandelt. Die Übersetzung und das Lektorat zeigen Schwächen auf. So ist der mit fast zwei Kilogramm recht gewichtige Wälzer vor allem ein Buch für Fans der Marke.

„Triumph – Englische Motorradkunst“ von Michael Levivie und Zef Enault ist im Delius-Klasing-Verlag erschienen. Das Buch hat 240 Seiten mit 290 Abbildungen und kostet 49,90 Euro.

 

 

 

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