Wiener Fahrzeughandel warnt vor E-Wrack

Der Wiener Fahrzeughandel warnt von Gefahren und Umweltschäden. Durch fehlende Regelungen für das Recycling und Entsorgen von E-Autos können E-Fahrzeuge zum Sondermüll werden.

Die Geschichte mit dem ausgebrannten Tesla-Modells, welches niemand entsorgen will, hat letzte Woche die Runde gemacht. Die anstehende Entsorgung ist aufgrund fehlender Informationen über die Batteriezusammensetzung und unklarer Entsorgungsregelungen aufwändig, gefährlich und umweltschädlich. Weder Feuerwehr, noch Entsorgungsunternehmen oder der Hersteller können derzeit eine fachgerechte Entsorgung gewährleisten. Der Hersteller weist auf einen Entsorgungspartner hin, der nach eigener Auskunft aber nicht befugt ist einen Tesla zu recyceln. Sowohl die Komponenten der Batterie sind ungeklärt, auch ob das E-Wrack nicht wieder in Flammen aufgeht scheint denkbar.

Eine in Brand geratene Lithium-Ionen-Batterie kann derzeit nur durch tagelanges Kühlen in einem Behälter mit ca. 11.000 Litern Wasser gelöscht werden. Das Wasser ist daraufhin als Sondermüll zu entsorgen, da es stark kontaminiert ist. In Österreich gibt es keine lizenzierten Entsorgungsbetriebe für solche Wracks.

Der Anteil der Zulassungen von E-Autos wächst stetig, aber eine ganzheitliche Strategie, welche ein Recyclingsystem für diese Fahrzeuge und den fachgerechten Umgang mit brennenden E-Autos umfasst, gibt es noch nicht.

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