Zukunftskonzept für Volkswagen in Dresden steht

Zukunftskonzept für Volkswagen in Dresden steht – Gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und der Technischen Universität Dresden hat Volkswagen jetzt die Weichen für die Neuausrichtung der Gläsernen Manufaktur Dresden – GMD – gestellt.

Das Unternehmen will dort ab kommendem Jahr einen Innovationscampus für zentrale Technologiefelder aufbauen, darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design. Dafür haben die beteiligten Parteien eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Fahrzeugfertigung am Standort läuft noch im Dezember aus.

Pläne & Zeitplan 

Der Plan sieht vor, dass Volkswagen der TU Dresden umfangreiche Flächen in der 2002 eröffneten Manufaktur bereitstellt. Insgesamt investieren beide Partner in den kommenden sieben Jahren mehr als 50 Millionen Euro in Forschung, Technologieentwicklung und in vier Stiftungsprofessuren. Die Manufaktur bleibt als Auslieferungs- und Forschungsstandort sowie Erlebniswelt von Volkswagen erhalten. Für alle Beschäftigten der Volkswagen AG und Volkswagen Sachsen GmbH wurde eine Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2030 vereinbart.

Der Zeitplan für die Gläserne Manufaktur sieht vor, dass ab Januar 2026 zunächst die Fertigungslinie des ID.3 zurück gebaut wird. Zudem wird der Umbau des Gebäudes zum Innovationscampus vorbereitet. Mitte 2026 starten die ersten gemeinsamen Forschungsprojekte mit der Technischen Universität, ab 2027 beginnt der Regelbetrieb. Perspektivisch wird die TU Dresden knapp die Hälfte der Flächen der Gläsernen Manufaktur nutzen.